Hallo maike,
du sagst es...
Wir hatten angst vor einer ernsthaften Erkrankung, aber es stellte ich heraus, das sie auf Veränderungen so reagiert.
Eine ernsthafte Erkrankung wäre auch meine allergrößte Sorge! Wenn es sich am Ende als ein Protestverhalten entpuppt, dann ist das eher ein Grund aufzuatmen, denn bei Protestverhalten kann man wenigstens aktiv selber eingreifen und Korrekturen vornehmen.
Ich kenne inzwischen außerdem keinen langjährigen Katzenhalter mehr, der
nicht schon einmal das Problem des köttelns in die Wohnung hatte. Wütend auf das Tier zu sein, es womöglich noch zu bestrafen, ist eine unangemessene Reaktion und zeigt deutlich das eigene Unvermögen mit Stesssituationen umzugehen.
Meine Jule ist ebenfalls eine "Protestköttlerin", nur benutzt sie im Protestfall dankenswerterweise den Duschvorleger, den ich in die Waschmaschine stecken kann *g*.
Natürlich ist es u.U. ein erheblicher Arbeitsaufwand, die Wohnung wieder zu reinigen, dennoch ist das Reinigen der Wohnung eher das sekundäre Problem, zumal man sicherlich die Möglichkeit hat, das Schlafzimmer zu schließen bei Abwesenheit.
Tiere sind Lebenwesen aus Fleisch und Blut und sie haben Gefühle. Da sie nunmal des Sprechens nicht mächtig sind, zeigen sie uns auf ihre Art, was ihnen missfällt und auch was sie sehr gerne mögen. Wir sollten froh sein, dass unsere Katzen nicht funktionieren wie Maschinen, denn wenn es so wäre, könnten wir nichts von ihnen lernen :wink: .
Liebe Grüße
Mone