Da beide im Auto transportiert werden und ich denke, dass Tiere für die Länge der Fahrt kein wirkliches Zeitgefühl haben, würde ich erst die weite Strecke fahren und dann die kurze dran hängen.
So haben die Beiden dann schon im Auto Zeit, sich an den Geruch zu gewöhnen und wenn beide zur selben Zeit ins Haus kommen, ist die Revierordnung noch wirklich offen und niemand meint, etwas verteidigen zu müssen, was ihm nur 40 Minuten alleine gehört hat.
Wenn du dann ins Haus kommst würde ich die Transportkisten auch erst einmal nebeneinander stehen lassen und beobachten, was sich darin tut. Vielleicht immer ein paar Futterbröckchen durchs Gitter fallen lassen. Ich würde einen Raum für den ersten Ausgang wählen, wo sie später auch Futter und Klo vorfinden werden (Vielleicht die Küche, auch wenn das Klo später wo anders stehen wird.) und dort erst einmal die Tür zu machen, bevor sie aus der Kiste kommen. Somit haben sie nicht gleich so viele Eindrücke auf einmal und die Fluchtmöglichkeit ist eingeschränkt. In der Küche können sie sich ein oder zwei Tage das Geschehen anschauen. Vielleicht in einem Körbchen auf der Fensterbank oder in einer ruhigen Ecke, die einsehbar ist, aber auch Schutz bietet.
Erst nach den zwei Tagen würde ich sie aus dem ersten Raum hinaus lassen und den angrenzenden Raum erkunden lassen. Wenn sie den durch haben, den Rest der Wohnung.
So habe ich es damals bei meinen gemacht. Sie haben erst eine Woche in der Küche verbracht. Danach waren sie so zutraulich und vertraut mit allem, dass sie bei vertrauten Geräuschen, z.B. dem Futternapf aus jedem anderen Raum angelaufen kamen. In meinen Augen habe ich so die erste Angst schneller überwinden helfen und habe vermieden, dass sie irgendwo ängstlich unter Bett oder Schrank saßen und tagelang nicht vorkamen.