Ich glaube auch, die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Da wird wahrscheinlich von Fall zu Fall unterschiedlich sein.
Ich hatte früher einen Perserkater, und nach 4 Jahren traten zum ersten Mal Beschwerden in Form einer verstopften Nase auf. Nach wenigen Monaten verschwand das Problem von selbst und kam in den folgenden 12 Jahren (bis Oscar starb) nicht wieder.
Kurz darauf zogen 2 normale Hauskatzen-Babys (Kater + Katze) bei mir ein, und sofort am nächsten Tag war die Nase verstopft - und leider kamen dann auch noch Atemprobleme hinzu. Ich hatte dann ein ziemlich schwieriges Jahr, mußte ab und zu Asthmaspray und auch Cortison nehmen. Aber ich habe es durchgestanden, und seit fast 3 Jahren habe ich so gut wie keine Bescherden mehr.
Ich erkäre mir das so, daß der Körper es lernen kann, sich an die Allergene zu gewöhnen und Abwehrstoffe dagegen zu bilden.
Man hört auch immer wieder, daß die Reaktionen nicht bei allen Katzen gleich sind (obwohl mein Arzt sagt, das sei Quatsch). Es heißt, Langhaarkatzen sind weniger allergieauslösend als Kurzhaarkatzen und weiße Katzen weniger als schwarze. Gebe zu, klingt nicht besonders einleuchtend, denn der Allergieauslöser ist ja nicht das Fell sondern der Speichel. Daß es einen Unterschied zwischen Kater und Katze gibt, habe ich noch nicht gehört.
Übrigens: Wo hast Du denn gehört, daß man Kater erst mit 6 Monaten kastrieren kann? Soweit ich weiß, geht das auch früher. Meine beiden sind mit 4 Monaten gemeinsam kastriert worden (sicher ist sicher :wink

War überhaupt kein Problem - am nächsten Morgen waren sie schon wieder topfit.