Zunächst mal eine Frage, wie alt ist Deine Mieze, wie alt war sie, als sie zu Dir kam, wie ist sie aufgewachsen?
Unabhängig davon, tendiere ich grundsätzlich zu: es wird schon klappen.
Hauptproblem ist ja, das Katzen und Hunde eine komplett unterschiedliche Kommunikation haben, die teilweise sogar das Gegenteil des anderen bedeutet. Beispiel: Schwanzwedeln.
Das Hauptverständigungsmitel bei Hunden.
Heißt bei Katzen, je nach Intensität: Kampf oder Unentschlossenheit oder Spiel.
Bei Hunden: Beschwichtigung, Freude.
Wenn Du sowas im Hinterkopf hast, ist auch klar, warum Deine Mieze eher agressiv auf den Hund reagiert hat.
Hunde sind in ihrer Art - aus Katzensicht - auch eher aufdringlich. Weil sie aufeinander zugehen, um sich kennenzulernen.
Katzen warten eher ab und sind reservierter im Kennenlernen.
Wenn Du jedoch an einen Mops kommen kannst, der mit Katzen großgeworden ist, dann kennt zumindest die Hundeseite schon kätzisches Verhalten und es ist eher zu erwarten, dass die Schwierigkeiten gering bleiben.
Korrigiere: Die Anfangsschwierigkeiten.
Denn ich denke, dass auch unterschiedlich "sprechende" Tiere sich aneinander gewöhnen werden.
WENN: Du als Mensch sie machen läßt. Bei der Vergesellschaftung von Hund und Katze gilt grundsätzlich das gleiche wie bei Katze und Katze:
Das Neue Tier solange links liegen lassen bis die Tiere untereinander klar kommen. Und in der Zeit das "alte" Tier besonders bevorzugen.
Das fällt besonders bei einem kleinen niedlichen verspielten Hundewelpen schwer.
Wenn Du Dir das zutraust, ist jedoch aus meiner Sicht die erste Hürde genommen.