Na klar, Katzen und Kinder können prima Freunde sein - ist bei uns nicht anders

Als Kitty damals zu uns kam, war Junior gerade 2 1/2. Eigentlich wollten wir Kitty erst mit 12 Wochen holen, aber die Vorbesitzer waren plötzlich total genervt und meinten, entweder wir holen sie jetzt oder sie kommt ins
Tierheim... Also zog die Minitigerin schon mit 6 (!) Wochen bei uns ein. Das arme Würmchen hat 2 Nächte nach ihrer Mama geweint

... Ich wurde dann Ersatzmami, manchmal, wenn sie auf meinem Schoß lag, suchte sie auch bei mir nach Milch, das tat mir so Leid...
Aber ich schweife ab. Unser Sohn (Maxi) war wie gesagt noch recht klein - aber irgendwie passte es zwischen den Beiden auf Anhieb. Kitty ging durch die harte Schokofinger-Schule, Maxi bekam beim Spielen gern mal Babykatzenkrallen und -zähnchen zu spüren... Das Ende vom Lied? Jeden Abend knuddelten die Beiden in Maxis Bett, sie wurden wirklich ein wenig wie Bruder und Schwester. Kitty ist heute das kinderliebste Geschöpf, das ich kenne, aber nur "ihr" Maxi darf sie ungestraft unter den Arm klemmen (er ist jetzt eben 5) und durch die Gegend schlören...
Als Kitty damals Babies hatte, trug sie sie eines Tages alle auf Maxis Bett, wo dann die Katzenfamilie samt Kind kuschelte und knuddelte, er war immer ganz zart mit den Kleinen.
Ich würde meine Katzen nie von meinen Kindern fernhalten wollen, im Gegenteil - ich weiß aber auch, wie überschäumend mein eigener Mutterinstinkt sein kann und wenn ich Kitty irgendwie auf meinem Baby liegen sähe - was ja gutgemeint von ihr wäre! - , würde ich sie wahrscheinlich erstmal ausschimpfen und rausschmeißen und sie in Bezug auf das Kind völlig falsch konditionieren...
Aber es stimmt schon, eine Katze, die es gewöhnt ist, bei Euch zu schlafen, kann das leicht missverstehen. Ihr macht das schon
Liebe Grüße, Anny