Habt mal ein bisschen Geduld mit dem Jungen, er ist erst 2 Tage bei euch.
Von Natur aus sind Katzen dämmerungs- und nachtaktiv, er verhält sich also völlig normal

, hat eine Menge Energie und verbringt die halt mit "etwas längeren verrückten 5 Minunten"... dummerweise nachts, wenn ihr schlafen wollt.
Er kommt aus dem
Tierheim und wird da einfach seinen biologischen Rhytmus gelebt haben, da er dort ja kaum Bezug zu Menschen hatte.
Gebt ihm 2,3 Wochen Zeit und beschäftigt euch (besonders auch spielerisch! ) tagsüber viel mit ihm und ich möchte euch fast garantieren, das er seinen Lebensrhytmus an den euren anpassen wird...
Meine Tiger haben das allesamt getan, 5 an der Zahl insgesamt

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Es dauert nur eben ein wenig, das ist normal, wir Menschen tun uns ja auch nicht gerade leicht damit, unseren schlafrhytmus spontan zu verändern.
Eine "etwas fiese" aber durchaus zielführende Methode- Animiert ihn tagsüber immer und immer wieder zum spielen oder sonst wie "wachbleiben", und wenn ihr nur ab und an an ihm vorbeigeht und ihn kurz streichelt- Damit er nicht in den Tiefschlaf fällt.
Kurz bevor ihr schlafen geht versucht ihr es nochmal mit einer Extrem- Spielrunde, möglichst bis er völlig aus der Puste ist...
Wenn ihr das einige Tage gemacht habt, wird er sich ganz von alleine langsam anpassen.
Laserpointer sind für solche Spiele gut geeignet, die meisten Katzen lieben sie abgöttisch und jagen bis zur völligen Erschöpfung hinterher. Wenn ihr euch dafür entscheidet achtet aber immer darauf, das der Laser nicht in die Nähe der Augen gerät- Gefahr von Schäden.
Ich kann euch versichern, jede Katzen wird irgendwann ruhiger, wenns auch manchmal etwas länger dauert

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Meine Isis (auch aus dem
Tierheim) war auch so ein wandelnder Hurricane, was sie mir im ersten halben Jahr Anwesenheit in der Wohnung so alles zugrundegerichtet hat... Ihr zu Verdanken haber ich die Tatsache, das ich die Wohnung komplett renovieren kann wenn ich ausziehe ^^.
Verrücktes hyperaktives Tierchen...
Sie hat eine sehr unschöne Vorgeschichte und hat sehr lange in einem kleinen Käfig in der Quarantänestation des
Tierheim gelebt. Sie musste da einfach etwas nachholen denke ich...
Mit ordentlichen erziehungstechnischen Maßnahmen, viel Spiel und Zuwendung hat sie sich mittlerweile zu einer stolzen (und viel ruhigeren

) Dame entwickelt, die schon lange nichts mehr kaputt gemacht hat und mich mittlerweile netterweise auch erst um 6 Uhr morgens weckt... undnicht mehr um 3

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LG
Sandra