• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Kastration ?!?

Diskutiere Kastration ?!? im Kastration und Sterilisation Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, wie ihr wißt, habe ich zwei Katzen. Einmal die Cassy (3 Monate) und den Sparky (5 Monate). Nun habe ich hier schon mal ein wenig gelesen...
  • Kastration ?!? Beitrag #1
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ardnaske

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Hallo,

wie ihr wißt, habe ich zwei Katzen. Einmal die Cassy (3 Monate) und den Sparky (5 Monate). Nun habe ich hier schon mal ein wenig gelesen, was mit der Kastration zu tun hat. Da habe ich z. B. auch gelesen, dass man nach Möglichkeit beide gleichzeitig kastrieren sollte. Geht das denn bei mir wenn die 2 Monate auseinander sind? Weil wenn Sparky z.B. 7 Monate ist, dann ist Cassy grade mal 5 Monate. Ist das noch zu früh für sie?
Habe mich auch informiert, wie ich das merke, dass der Kater "so weit" wäre. Ihr sagt, dass er vermehrt gurrende Geräusche von sich gibt. Das macht Sparky schon ganz lang. Meistens wenn er irgendwo raus bzw. runter springt oder er mit Cassy spielt und durch die Wohnung rennt. Er hat aber noch nicht versucht, sie zu besteigen. Er springt aber immer beim Spielen voll auf die kleine drauf. Aber nach besteigen sieht das nicht aus.

Kann mir jemand ein paar Tips geben??
 
  • Kastration ?!? Beitrag #2
Re: Kastration ?!?

Weil wenn Sparky z.B. 7 Monate ist, dann ist Cassy grade mal 5 Monate. Ist das noch zu früh für sie?

Nein. Du kannst Sie auch schon einen Monat früher kastrieren lassen.

Das Gurren ist unabhängig von der Geschlechtsreife. Eine Kater auf Brautschau macht alles an Geräuschn und Tönen, was er irgendwie hinbekommen kann. :)
 
  • Kastration ?!? Beitrag #3
Also wäre Sparky 6 Monate und Cassy 4 Monate. Ist das echt nicht zu früh? Weil ich schon oft gelesen habe, dass sie auf jeden Fall 6 Monate sein sollten.

Und hab noch schnell ne andere Frage. Bin grad noch am Suchen wegen ungiftiger Pflanzen. Sind Drachenbäume giftig oder nicht? In der einen Liste stehen sie als sehr giftig, in der anderen sind sie ungiftig. Was stimmt denn jetzt?
 
  • Kastration ?!? Beitrag #5
Also wäre Sparky 6 Monate und Cassy 4 Monate. Ist das echt nicht zu früh? Weil ich schon oft gelesen habe, dass sie auf jeden Fall 6 Monate sein sollten.

Hallo!
Habe im Moment das gleiche "Problem", mein Kater ist jetzt etwas über 4 monate alt und ich denke / habe mich überzeugen lassen dass eine Kastration das beste für uns alle ist.
Habe gerade bei 2 TAs angerufen, der eine ist schon etwas älter und ewig "im Geschäft": Er meinte, der Kater müsse 6 monate alt sein. Ich habe dann gefragt ob wir das nicht trotzdem machen könnten worauf es dann hieß: Kommen Sie vorbei, wir schauen uns den Wurm mal an, wie weit er entwickelt ist und entscheiden dann was wir machen.

Die zweite Tierarzt, "frisch" aus dem Studium, hat ca. 2-3 Jahre ihre Praxis: Klar - wir kastrieren ihn!

Nachdem ich gestern mit einer "Katzenpsychologin" gesprochen habe die mir sagte ich solle ihn auf alle Fälle jetzt schon kastrieren lassen habe ich also am Dienstag morgen einen Termin bei der 2ten Tierarzt ausgemacht... Mein armer Kater!! :shock:

Ich glaub ich muss auch mal zur Psychologin :lol: - das macht mich jetzt schon fertig, mein scheues Katerli in die Box zu locken und dann ca. 15 min Autofahrt...ich hoffe nach der Narkose kann er sich an nix mehr erinnern!! :oops:
 
  • Kastration ?!? Beitrag #6
Hallo Frau X,

Bad Marienberg. Katzen und Kater, besonders frei laufende, sollten jetzt
kastriert werden. Die Bundestierärztekammer, der Tierschutz, ihre Nachbarn
bitten alle Katzenhalter um ihre Hilfe, das Elend vieler Tiere zu
verhindern. Nicht von ungefähr stellten die Ägypter die Göttin der
Fruchtbarkeit in Gestalt einer Katze dar. Schließlich zeugen ein Katzenpaar
und seine Nachkommen in zehn Jahren statistisch gesehen ca. 80.000.000
Nachkommen. Doch so entzückend junge Kätzchen auch sind - bei weitem nicht
alle finden liebevolle und verantwortungsbewußte Besitzer für teils 20
Jahre und länger. Noch immer werden viele Katzenjunge auf brutale Weise
getötet oder einfach ausgesetzt, so wie erst kürzlich wieder, als zwei
Katzenkinder beim Schneegestöber in einem Karton vor dem Kaufland in
Westerburg "entsorgt" wurden. Wieviel Leid könnte den Tieren erspart
bleiben, wenn die Tierhalter auch nur einen Funken Verantwortung zeigen
würden.

Die Überlebenden verwildern, sind meist unterernährt, quälen sich mit
dicken Wurmbäuchen, die Würmer fressen die Darmwände an und die Tiere
verenden oft genug jämmerlich an Infektionskrankheiten wie beispielsweise
der Katzenleukose, Katzenaids oder dem so genannten "Katzenschnupfen".
Viele Tiere werden auch überfahren oder von Jägern erschossen - Gefahren,
denen natürlich jede Katze ausgesetzt ist, die sich frei bewegen darf.
Allerdings streifen paarungsbereite Katzen und Kater deutlich weiter und
ausgiebiger herum als ihre kastrierten Artgenossen. Die Kastration wirkt
außerdem auch direkt lebensverlängernd: Es ist erwiesen, dass bei Tieren
beiderlei Geschlechts viele hormonabhängige Erkrankungen verhindert oder
zumindest drastisch reduziert werden. Dazu gehören Gesäugetumore,
Gebärmutterentzündungen, Prostataerkrankungen oder Hodenkrebs. Die Methode
der medikamentösen Empfängnisverhütung ("Katzenpille") als Alternative zur
Kastration ist dagegen mit Risiken für die Gesundheit verbunden und genaue
wie beim Menschen auch, nicht immer zuverlässig. Zudem ist sie bei Tieren,
die freien Auslauf haben, sehr unsicher. Die Wirksamkeit bei Erbrechen,
Durchfall ist oftmals nichtig.

Als wichtiger zusätzlicher Vorteil der Kastration gilt, dass sich das
Zusammenleben von Katze und Mensch nach der Operation oft erheblich
angenehmer gestaltet. Denn eine Katze wird nicht mehr rollig und
nächtelange Jaulkonzerte gehören der Vergangenheit an. Der Urin kastrierter
Kater verliert seinen abstoßenden Geruch und bis zu 95% der Tiere stellen
nach dem Eingriff das Urinmarkieren ein. Handeln Sie, bevor es zu spät ist.
Bei ursprünglich gezüchteten Rassen, wie z.B. dem Bengale kann eine
Kastration nach der 12. Lebenswoche bereits zu spät sein, oftmals markieren
die Tiere dann lebenslänglich, so die Leiterin der Katzenhilfe-Westerwald
e.V. Aus Erfahrungen von weit über 2.000 Kastrationen konzentriert sich die
Katzenhilfe auf die Frühkastration ab der 10. Lebenswoche. Die morgens
kastrierten Katzenkinder toben abends bereits wieder mit ihren
Geschwistern, die Wundheilung geht erstaunlich schnell, der Minieingriff
bei einem weiblichen Jungtier ist ein knapper Zentimeter, bereits nach
wenigen Tagen ist alles vergessen und man sieht den Eingriff kaum noch. Die
Katzen entwickeln sich prächtig und brauchen sich das Markieren gar nicht
erst anzugewöhnen. Vergessen Sie die wichtige Kennzeichnung ihres
Haustieres nicht, egal ob Wohnungskatze oder Freigänger, der Chip und die
Tätowierung helfen ihrem Tier schnell wieder zu Ihnen zurück gebracht zu
werden. Besonders reine Wohnungskatzen sind auf schnelle Hilfe angewiesen,
denn sie können mit den Gefahren draußen überhaupt nicht umgehen.
Kastration und Kennzeichnung rettet leben! Jeder, der sein Tier unkastriert
und ohne Kennzeichnung in den Freigang entläßt handelt verantwortungslos.
Jährlich landen allein in unserem kleinen Tierheim rund 200 Katzenkinder.
200 süße kleine Kätzchen, die allesamt auf ein verantwortliches Heim
hoffen. Jede unkontrolliert produzierte Hauskatze die im Tierheim landet,
ist eine zuviel! Für sozial schwache Menschen bieten die überwiegenden
Tierschutzvereine Kastrationshilfen an.

Wir appellieren an die Tierhalter, die ihre Tiere unkontrolliert
fortpflanzen lassen, bitte bedenken Sie, dass durch die unweigerlich
vorkommende Abwanderung der Tiere, eine Straftat des Aussetzens auf eigenem
oder fremden Grund und Boden stattfindet, welche mit bis zu 25.000 Euro
Strafe und Freiheitsentzug geahndet wird. Tierschutz geht uns alle etwas
an, daher sind Katzen, die in derartiger Haltung leben und zum Abwandern
genötigt werden auch darauf angewiesen, dass die Nachbarschaft nicht die
Augen vor dem Leid verschließt. Oftmals wird der Nymphensittich, als
Schwarmtier in Einzelhaltung im Kinderzimmer gehalten, dagegen die
Hauskatze als meist typischer Einzelgänger oft in Rudeln von 20, 30 und
mehr Tieren. Unweigerlich wandern Katzen ab in der Hoffnung auf
verantwortliche Tierhalter zu stoßen. Die Tiere irren umher und suchen
Hilfe, die gewölbten Wurmbäuche schmerzen, der Hunger zerrt an ihnen, die
Kraft der Haustiere sinkt. Eine Katze ist nicht in der Lage sich dauerhaft
eigenständig gesund zu erhalten und artgerecht zu leben. Der Mensch hat die
Katze zum Haustier gemacht, er trägt Verantwortung gegenüber seinem
Mitgeschöpf!

Katzenhilfe-Westerwald e.V. Tel. 02661-40982 oder 0177-7889766 oder
[email protected]

Quelle: Rundmail

**************

:idea:
 
  • Kastration ?!? Beitrag #7
Hi ardnaske!
Ich hab meine Süßen auch mit ein bisschen über 5 Monaten kastrieren lassen. Ist alles super abgelaufen! Die Wunden sind tip top verheilt und auch die Mietzen war schnell wieder auf dem Damm! :D Und das Beste, die Katerbacken bekommt er trotzdem *g* Sieht man schon deutlich!

Meine TÄ hat sich eigentlich ein wenig gesträubt und wollte sie nicht "so früh" kastrieren, sie ist noch auf dem ganz alten Stand: "sie müßten wenigstens 1x rollig gewesen sein" Oh man.... Hab den Tierarzt natürlich gleich gewechselt! :evil:

Liebe Grüße! Akinna
:wink:
 
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Kastration ?!?

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