UMWELTSCHUTZ - Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen

Diskutiere UMWELTSCHUTZ - Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; "UMWELTSCHUTZ Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen Das Urteil ist ein Schlag für Kommunen und Verkehrsplaner. Das...
  • UMWELTSCHUTZ - Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen Beitrag #1
I

Inge

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"UMWELTSCHUTZ
Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen

Das Urteil ist ein Schlag für Kommunen und Verkehrsplaner. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass Anwohner einen Rechtsanspruch auf Schutz gegen gesundheitsschädlichen Feinstaub haben. Demnach müssen möglicherweise wichtige Straßen gesperrt werden."

 
  • UMWELTSCHUTZ - Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen Beitrag #2
"FEINSTAUB-URTEIL
Umweltschützer nehmen schmutzige Städte ins Visier - Klagewelle droht

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts könnte Deutschlands Kommunen verändern: Auch wer an Hauptverkehrstraßen wohnt, hat Anrecht auf saubere Luft - und darf Verkehrsbeschränkungen fordern. Jetzt wollen Umweltschützer in mehreren Städten klagen."

Quelle und vollständiger Artikel:
 
  • UMWELTSCHUTZ - Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen Beitrag #3
Also ich wünschte mir, das genau so es durchkommt und geschieht.
Wenn ich sehe und bedenke wieviel von diesem ganzen Umhergetranportiere an und für sich unnötig ist, wird mir schon übel.

Neulich gab es im Supermarkt Kartoffeln aus China.
Ich konnte es nicht fassen.
Eines habe ich jedenfalls ebenso keinesfalls gefasst, nämlich die um den halben Globus tranportierten Kartoffeln.

Seit der Autobahnmaut tun mir Anwohner von Bundesstrassen wirklich leid.
 
  • UMWELTSCHUTZ - Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen Beitrag #4
Kartoffeln aus China.

Und auf der anderen Seite wird die Landwirtschaft und Landwirtschaftskultur hierzulande via EU systematisch zerstört.

Wie auch die Produkte, die durch die ganze Normierung und Artenregulierung völlig verarmten.

Mein Lieblingsbeispiel sind da immer Tomaten, da wir selber ca. 20 alte Sorten im garten haben, was meine Frau einst eingeführt hat, weil sie jedesmal stinkig war, wenn sie welche eingekauft hat.

Es gibt Hunderte von Sorten mit den wunderbarsten und unterschiedlichesten Geschmacksrichtungen. Man könnte spezielle Tomatenläden mit einer enormen Sortimentsbreite eröffnen, wenn man denn dürfte...

Trotzdem sind für den EU-Handel nur wenige Sorten zugelassen. Wer also selbst keinen Garten hat oder keinen kennt, der ihm welche geben kann, hat ganz einfach die Arschkarte.

Stattdessen finanziert die EU Forscher, die seit Jahren versuchen Tomaten mit Kartoffeln zu kreuzen. Das ist kein Scherz!

Wenn man generell bei Obst und Gemüse die Möglichkeiten nutzen würde, und der Fokus wieder auf Geschmack, Vielfalt, Ursprünglichkeit und Gesundheit läge, statt auf Ertrag, könnte ein atamberaubendes Sortiment auf den Markt geworfen werden, das den Bedarf nach Kiwis, Bananen, Orangen und sonstigen Süd- und Tropenfrüchten, die durchweg alle teuer und umweltbelastend herangeschafft werden müssen, sicherlich deutlich reduzieren würde.

Natürlich müsste man den Bauern in den Herstellerregionen dann anderweitig helfen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Aber auch das geht umweltfreundlich, wie einige Fair Trade-Projekte zeigen.

Zudem sollten Ernährungskunde und Kochen in den Schulen m.E. auch ein primäres Pflichtfach sein, dass z.B. Deutsch und Mathematik völlig gleichwertig ist. Unter dem Strich ist es aus wirtschaftlicher und gesundheitlicher Sicht wesentlich wichtiger als Quantenphysik oder ähnlicher Special Interest-Unsinn, den letztlich nur 1-2 Prozent der Schüler im Leben jemals wieder brauchen, sofern sie es überhaupt jemals kapiert haben. :)

Ich hoffe auch sehr, dass das Urteil weitreichende Folgen haben wird. Die Wirtschaft, die darunter zunächst zu leiden haben wird, wird sich umgewöhnen. Das hat sie immer gemacht.
 
  • UMWELTSCHUTZ - Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen Beitrag #5
Nunja, was die europäische Bürokratie inzwischen für Blüten (nur aus Papier und Elektronen) getrieben hat, lässt einen nur die Köpfe schütteln.

Und die groteske Entwicklung der Globalisierung leistet dem nur Vorschub.
Es kann aber auch sein, das ich einfach nur alt werde und nicht mehr flexibel genug bin, um diese rasenden irrsinnigen Tendenzen nachzuvollziehen.

Jedenfalls das mit den Tomaten ist eine schöne Idee.
Mit entsprechend Schmackes liesse sich sicherlich in entsprechenden Stadtteilen Berlins bestimmt solch ein Laden betreiben.
.....aaaber geht ja nicht!
 
  • UMWELTSCHUTZ - Bundesrichter ebnen Weg für Feinstaub-Klagen Beitrag #6
das ich einfach nur alt werde

Ich glaube nicht, dass es was mit dem Alter zutun hat. Globalisierung ist ja im Prinzip auch nichts schlechtes, solange es fair zugeht und in einen umweltvertröglchen Rahmen gebettet ist.

Und was den Transport angeht und die daraus erwachsenden Klimabelastungen, sollte man zunächst auch erstmal über den Passagierverkehr, denn über Fracht nachdenken. Vieles an Emission wird ganz einfach in der Freizeit, bzw. im Urlaub produziert. Aus diesem Grunde sollte die treibstoffe auch unterschiedlich besteuern: Günstig für unausweichliche Zwecke: Fracht, Berufsverkehr etc., Teuer für Freizeit.

Deshalb sollte m.E. auch das ganze Augenmerk im innereuropaischen Verkehr auch auf eine modernisierte, schnelle und kundenfreundliche Bahn gelegt werden. Aber genau das Gegenteil passiert. Durch gegenwärtige und zukünftige Streckenstillegungen (Bahnprivatisierung) und zu hohe Preise wird der Güterverkehr immer weiter auf die Autobahn gezwungen werden und von da aus per Maut auf Landstraßen.

Insbesondere die Maut ist in diesem Zusammenhang absurd, da man Klima eben nicht kaufen kann.

Auch der tägliche individuelle Berufsverkehr ließe sich z.B. deutlich reduzieren, wenn Telearbeit in den "Schreibtischberufen" entsprechend gefördert und entwickelt würde. Alles überhaupt kein Problem: Wir haben in der Agentur auch zwei Leute, die 90 % von zu Hause arbeiten und nur bei wichtigen Meetings persönlich auftauchen. Außerdem finanzieren wir schon seit Jahren für die Mitarbeiter Monatskarten. Alles kein Problem. Man muss nur ein ernstfhaftes Interesse daran haben.
 
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