Im Februar vor 1 1/2 Jahren ist mein Matzel unter Schmerzen verstorben.
Bis heute leide ich unter diesen Verlust, da ich meinen Liebling verloren habe.
Alles fing damit an, dass ich von meinen Großelten, bei denen ich aufgewachsen war, wegziehen musste. Ich hatte 400 km weiter meine Ausbildung gefunden. Mein Kater war Freigänger und in seinem Umfeld glücklich und schmuste mit jedem Hausbewohner. Somit war es für mich nicht allzu schwer, ihn in seinem gewohnten Umfeld zu lassen.
Leider wurde er danach immer dicker. Erst dachte ich, dass dies bei Kastraten normal sei aber immer öfter merkte ich, dass er viele ungesunde Sachen am Tisch zu naschen bekam, außerdem mehrmals am Tag zu fressen, meist Leber. Alles fettes ungesundes Zeug (Sahne, Kuchen, Kondensmilch).
Ich habe meine Großeltern immer gewarnt, sie sollen aufhören das Zeug zu geben. Aber sie haben immer gemeint "ist doch nicht viel, der mag es doch".
Im Februar 2006 hörte er aufeinmal auf zu fressen und zu trinken. Jammerte kläglich vor Schmerzen. Statt gleich zum Tierarzt zu gehen, wartete man ab. "Gibt sich schon wieder"
Aber es hatte sich nichts gegeben. Ich wohnte zu weit weg, um eingreifen zu können. Mich hat es fast wahnsinnig gemacht.
Nach 1 Woche gingen sie zu einer neuen (!) Tierärztin... Warum, weiß ich auch nicht. Unsere Vertrauensärztin war immer TOP. Diese Ärztin verschrieb irgendeine Paste gegen Verstopfung durch Fellknäule. Aber wie verabreichen, wenn Katze nicht frisst? Sie hat nichts weiter gemacht, ein einfacher Bluttest hätte ihn retten können. Statt dessen ging wieder eine quälende Woche mit Paste ins Land.
Dann gingen meine Großeltern doch zu unserer jahrelangen Vertrauenärztin. Die war geschockt über eine solche Schlamperei (Fehldiagnose), nahm Blut ab, legte Tropf wg. Austrocknung... Aber es war zu spät. Es wurde eine schwere Diabetes festgestellt, Versagen der Niere, Bauchspeicheldrüse und Galle. Was es genau ausgelöst hatte, blieb ein Rätsel aber Vermutungen lagen nahe. Gift war es nicht.
Die TÄ wollte ihn einschläfern aber meine Großeltern brachten es nicht übers Herz. Zu sehr liebten sie ihn. Sie nahmen ihn wieder mit Heim, verabreichten Schmerzmittel.
In der darauffolgenden Nacht verstarb er mit 10 Jahren.
Es hatte mir das Herz zerissen, bis heute bin ich in Trauer. Das schlimmste, ich konnte mich nicht verabschieden.
Er fehlt so sehr, mein Teddy... sein weiches Fell, die grünen großen Augen, die Tappsichkeit.
Bisher konnte ich nicht darüber sprechen und habe gerade wieder einen Kloß im Hals. Deswegen in Gedenken...
