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crusico

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Hallo,

Ich brauche eine Beratung + Angebot.

Ich will mir eine Katze oder 2 (wenn das Ratsam wäre) zulegen.
Ich wohne in einer Eigentumswohnung mit 60qm²
Die Katze soll nur in der Wohnung bleiben. Da ich morgens Arbeite, soll die Katze paar Stunden (ca.8h) alleine „auskommen“.

Welche Katzenrasse sollte ich an besten nehmen?
Wo könnte ich an besten eine Katze kaufen, Tierheim...?
Sollte man eine Katze lieber von klein an haben oder...?
 
  • Suche Beratung Beitrag #2
Re: Suche Beratung

Hallo,

Ich brauche eine Beratung + Angebot.

Ich will mir eine Katze oder 2 (wenn das Ratsam wäre) zulegen.
Ich wohne in einer Eigentumswohnung mit 60qm²
Die Katze soll nur in der Wohnung bleiben. Da ich morgens Arbeite, soll die Katze paar Stunden (ca.8h) alleine „auskommen“.

Welche Katzenrasse sollte ich an besten nehmen?
Wo könnte ich an besten eine Katze kaufen, Tierheim...?
Sollte man eine Katze lieber von klein an haben oder...?

Zwei sind immer besser!

60% sind vollkommen ausreichend. Wenn Du noch einen Balkon hast, den Du mit Netzen katzensicher machen kannst, wäre es noch optimaler.

Wenn es zwei sind, langweilen sie sich auch nicht. Vile Katzenbesitzer sind voll berufstätig und haben keinerlei Probleme.

Ich würde Dir zu Hauskatzen raten (EKH). ndweder aus dem Tierheim oder einer Tierschutzorganisation.

Das Alter spielt keine große Rolle, wenn Du ein Pärchen nimmst, das sich gut versteht. Die sitzen leider auch sehr häufig in Tierheimen.

Frag doch mal z.B. hier: "Tierschutzverein Lüdenscheid und Umgebung e.V. Tierheim Dornbusch"

Webseite:
 
  • Suche Beratung Beitrag #3
Hi,

danke für deine Antwort!
Was heißt EKH?
Ich dachte, es gibt spezielle Rassen für "nur in der Wohnung" leben.
Oder kann man fast jede Katzenrasse dafür nehmen, wenn die von klein aus dran gewöhnt ist?
 
  • Suche Beratung Beitrag #4
Hi,

danke für deine Antwort!
Was heißt EKH?
Ich dachte, es gibt spezielle Rassen für "nur in der Wohnung" leben.
Oder kann man fast jede Katzenrasse dafür nehmen, wenn die von klein aus dran gewöhnt ist?

Prinzipiell kann jede domestizierte Katzenrasse in der Wohnung leben. Problemlos ist es, wenn sie von kleinauf Wohnungskatzen sind, schwieriger wird es bei Katzen, die freigang gewöhnt sind.

EKH heisst Europäisch Kurzhaarkatze. Die kommen bei uns am häufigsten vor und können sehr unterschiedliche Farben und Fellstrukturen haben, gefleckt, getigert, unifarben, in weiss, rot, braucn, schwarz.

Hier siehst Du eine kleine Auswahl der möglichen "Modelle":

Etwas anderes sind dann Rassekatzen in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Die setzen aber z.T. mehr Erfahrung voraus, sind teilweise anfälliger für zuchtbedingte Krankheiten und auch deutlich teurer, wenn man sie von einem guten Züchter kauft, was dringend zu empfehlen ist.
 
  • Suche Beratung Beitrag #5
hallöle,

schön, dass du dich hier vorab über das wohl deiner zukünftigen mitbewohner informierst :)

wenn du jüngere katzen haben möchtest, ist es unbedingt ratsam, gleich zwei zu nehmen! (spreche da aus erfahrung, aber es wird auch allgemein inzwischen geraten, das so zu machen) auch ältere katzen, wenn sie gut sozialisiert sind, hält man besser zu zweit. es gibt natürlich ein paar ausnahmen, aber, solltest du die katze aus einem tierheim oder von einer anderen tierschutzorganisation holen, wird man dich da sicher auf die gewohnheiten und eigenarten der einzelnen tieren hinweisen.

tja.. zur rasse und alter kann ich nicht viel sagen. ich hatte bisher immer wald- und wiesenkatzen und war mit denen immer höchst zufrieden. eine von meinen beiden jetzigen ist leider zu früh von der mutter weg (war ein notfall) und hat, nehme ich an, daher ein paar kleinere macken. vor allem lässt sie sich nicht gern anfassen und ist jedem neuen besucher gegenüber sehr unsicher und ängstlich. manchmal dauert es stunden, bis sie sich mal zeigt. mich stört das überhaupt nicht, es ist halt nicht jede katze eine kuschelkatze.

ja, das wäre wohl auch noch wichtig: bei jungtieren unbedingt drauf achten, dass diese nicht jünger als 12 wochen sind bei der abgabe! es ist leider immernoch sehr verbreitet, kitten mit der 8ten woche oder gar noch früher abzugeben. vor allem bei sogenannten unfall-katzen, denn die besitzer des muttertiers machen sich selten darüber gedanken, dass ein wurf kitten anstrengend ist *g* (und wollen diese dann halt schnell loswerden.

wie gesagt, zum alter muss ich passen. meine ex-katzen (die gehörten also meinem exfreund) waren ca. 3 jahre, als wir damals zusammengezogen sind. ich habe auch einen hund, der ungefähr im gleichen alter war. katzen und hund haben sich allesamt super an die neue situation gewöhnt und ich kam auch gut mit den katzis zurecht.

meine zwei, die ich jetzt habe, habe ich beide von klein auf. das notfellchen kam schon mit 8 wochen zu mir, da sonst tierheim oder schlimmeres drohte. die andere hab ich mit ca. 16 wochen geholt - ein unterschied wie tag und nacht die zwei, vom charakter her. die kleinere ist total selbstsicher und ihr macht so schnell nichts angst.

wichitg ist, wenn die katzen nur in der wohnung leben sollen (was meine jetzt auch tun), dass die das am besten von anfang an so geohnt sind, sonst kann es größere probleme geben, sie umzugewöhnen und gerade als katzenanfänger will man sich ja nicht gleich eine problemkatze aufladen, denk ich.

zur wohnung. also ich habe hier im moment ca. 50 m², das ist für die zwei mädels völlig ausreichend. man muss ihnen nur genug möglichkeiten zum klettern, toben aber auch mal zum zurückziehen bieten.
hier gibt es seit neuestem einen großen kratzbaum (ca. 1,80m hoch), zwei kleinere kratzbäume und sie können (und dürfen!) auf jeden schrankl und jedes regal klettern. in den regalen habe ich extra hier und dort platz gelassen, so dass sie die regalfächer auch als aussichtsplattform nutzen können.
da ich leider keinen balkon habe, habe ich wenigstens auf der fensterbank im schlafzimmer auch eine aussichtsplattform eingerichtet, mit kuscheliger decke und einem körbchen. das alles nehmen sie super gut an. zum zurückziehen haben sie außerdem meine zwei großen bettkästen unterm bett und auch sonst suchen sie sich schon ihre plätzchen, wenn sie mal ihre ruhe wollen. man muss sich halt ein bisschen auf die katzen einstellen und ihnen nicht alles verbieten (und vor allem zerbrechliches und sonstige sturzgefährdete sachen am besten aus dem weg räumen *gg*).

so. ich hoffe, ich konnte erstmal weiterhelfen. wenn noch fragen sind, immer raus damit ;)

ach ja, der kostenpunkt wäre vielleicht auch noch wichtig. zuerst mal die anschaffung der katze: eine erwachsene, normalerweise bereits kastrierte katze (auch kater), kosten im tierheim so ca. 100 ¤ schutzgebühr. damit sind für die tierheime meistens lange nicht alle kosten gedeckt, die die katze verursacht hat, also bitte nicht wundern! (hier gabs erst ne lange diskussion dazu). kitten, die noch nicht kastriert und evtl. noch nicht vollständig geimpft sind, kosten normalerweise etwas weniger und man kann in manchen fällen die notwendige medizinische grundversorgung noch über das tierheim abwickeln, was dann meist etwas günstiger kommt.
bei katzen von privat ist das mit dem preis sehr unterschiedlich. mein notfall hat gar nichts gekostet, die waren ja froh, dass sie sie losgeworden sind. für meine andere hab ich 20 ¤ bezahlt, bin allerdings auch ein paar hundert kilometer mit dem zug hingefahren um sie zu holen. alles in allem waren das auch nochmal 70 bis 80 euro. an der medizinischen grundversorgung für alle beide hab ich aber natürlich nochmal ordentlich gezahlt. impfen (je katze zweimal zur grundimmunisierung), entwurmen und kastrieren hat mich pro katze so überschlagen 180 euro gekostet. rein preislich wär ich also mit einer katze aus dem Tierheim billiger gekommen ^^

dann muss natürlich an die grundausstattung gedacht werden. katzenlo(s) (bei zwei katzen auch, wenn möglich, zwei klos aufstellen), kratzmöglichkeiten, futterplatz usw.. dann die laufenden tierarzt-kosten. auch wohnungskatzen sollten geimpft werden, da viele krankheitserreger auch von uns mit in die wohnung gebracht werden können). ob dies jedes jahr notwendig ist, ist im moment umstritten, aber es kostet pro katze pro impfung ca. 30 euro. (ist von region zu region etwas unterschiedlich). auch sonst kann katze mal krank werden. - also am besten rechtzeitig vorsorgen.
und natürlich sollte gutes futter gegeben werden. infos dazu gibt es viele im futter-forum hier. dazu gehören auf keinen fall whiskas, felix und co.

lektüre wäre auch zu empfehlen (schon alleine weil das interessant ist). ich habe hier, zum allgemeinen wesen und sozialverhalten von katzen das buch "katzenseele" von paul leyhausen. zur haltung selbst steht da nicht sooo viel drin, aber sehr viel interessantes zur entwicklungsgeschichte der katze und eben zum verhalten, vor allem unter katzen.
achtung, es gibt hier auch viel schund! vor allem bücher mit sehr viel bunten bildern und wenig text sind selten anzuraten ^^

edit: ach ja. solltest du dich für rassekatzen entscheiden, achte bitte unbedingt darauf, dass der züchter seriös ist!!! d.h. er sollte in jedem fall einem zuchtverband angehören, da wird nämlich kontrolliert, ob die elterntiere gesund sind usw.. es gibt dann auch papiere für die katzen. natürlich sind die teurer als katzen ohne papier und auch ein guter züchter kann keine 100%-garantie geben für die gesundheit seiner kitten, aber er ist zumindest sehr darum bemüht. da ich ja keine rassekatze habe, kann ich zum preis nix genaues sagen, aber man liest hier immer mal wieder was von zwischen 500 und 700¤! bei katzen, die weit unter diesem preis angeboten werden ist absolute vorsicht angeraten!!
da kommt dann zb. sowas bei raus:

so.. nun aber erstmal schluss und viel spaß mit dem familienzuwachs ;)
 
  • Suche Beratung Beitrag #6
Hi,

auch dir viele Danke für die lange Info!

Ich werde morgen zum Tierheim fahren und mich dort mal umschauen.
Das Problem ist, man weißt nie was die Katzen vorher erlebt hat bevor die ins Tierheim gekommen sind! Deswegen habe ich etwas Angst, als Anfänger eine Katze zu bekomme die "schwierig" ist.
Ob es da nicht besser wäre eine kleine Katze sich zu holen.

Mein Bruder hat eine Kater aus den Tierheim, der ist echt sehr lieb.
Nur nicht so verschmüst...
Man muss auch etwas Glück haben.
 
  • Suche Beratung Beitrag #7
Nur nicht so verschmüst...
Man muss auch etwas Glück haben.

Dafür gibt es keine Garantie. Jede Katze ist anders.

Und alte Katzen müssen nicht immer was Schlimmes erlebt haben.

Viele Tiere kommen z.B. ins Heim, weil der Besitzer verstorben ist. Dieser Fall ist wg. der Überalterung immer häufiger. Das sind dann ganz normale, gesunde, pflegeleichte und traumafreie Tiere.

Wir haben vor kurzem gerade zwei Neue bekommen, wo es so war, bzw. ist.
 
  • Suche Beratung Beitrag #8
Mach dir da keine Gedanken, wahrscheinlich wird es so ausgehen das du in Tierheim kommst und 1 oder 2 Katzen sich dich aussuchen *gg* Bei den Leuten die ich kenne die ins Tierheim sind war es so gewesen und die haben alle Glück gehabt. Wenn die Chemie stimmt, stimmt auch der Rest :wink:
 
  • Suche Beratung Beitrag #9
Thx an alle erstmal!

Werde dann berichten, wie es ausgegangen ist....
 
  • Suche Beratung Beitrag #10
Hi,

auch dir viele Danke für die lange Info!

Ich werde morgen zum Tierheim fahren und mich dort mal umschauen.
Das Problem ist, man weißt nie was die Katzen vorher erlebt hat bevor die ins Tierheim gekommen sind! Deswegen habe ich etwas Angst, als Anfänger eine Katze zu bekomme die "schwierig" ist.
Ob es da nicht besser wäre eine kleine Katze sich zu holen.

Mein Bruder hat eine Kater aus den Tierheim, der ist echt sehr lieb.
Nur nicht so verschmüst...
Man muss auch etwas Glück haben.

Die Angst kann ich verstehen, denn ich habe es leider im Bekanntenkreis mehrfach erlebt, dass selbst Katzen, die sie als ganz kleine geholt haben, nie wirklich zutraulich geworden sind (obwohl die Menschen sehr lieb waren und auch Katzenerfahrung hatten, es also nur bedingt an den Menschen gelegen haben kann, was ja durchaus auch ein nicht zu unterschätzenden Faktor ist). Wie du schon sagtest, es kann immer so oder so ausgehen. Das ließe sich aber "überprüfen", indem du öfter in dem Tierheim vorbeischaust und mit der evtl. in Frage kommenden Katze Kontakt aufnimmst.
Eine andere Möglichkeit ist natürlich immer, dass du eine Katze nimmst, die von Natur aus eher zu dem passt, was du suchst. Wenn ich das richtig verstanden habe, suchst du eine verschmuste Wohnungskatze, die, wenn du zu Hause bist, mit dir schmust und die die 8 Stunden ohne dich gut überlebt und von der du von Anfang an weißt, dass sie "aus einem guten Stall" kommt, also nichts Schlimmes erlebt hat.
Unter diesen Umständen solltest du tatsächlich über die Anschaffung zweier Rassekätzchen nachdenken, aus meiner Erfahrung kann ich dir da Orientalen (Siam- oder Orientalisch Kurzhaarkätzchen (kurz OKH)) empfehlen. Ich habe selber 3 davon und sie sind schmusig ohne Ende, laufen einem ständig hinterher, fordern ihre Streicheleinheiten, toben zusammen durch die Wohnung etc. Natürlich gibt es auch bei dieser Rasse etwas zurückhaltendere Tiere, die nicht ständig Gesellschaft wünschen, aber das erkennst du recht schnell, abgesehen davon sind sie in der Regel auch dann immer noch anhänglicher (weil sehr auf den Menschen geprägt) als andere Rassen (was nicht heißen soll, dass es das bei anderen Rassen nicht auch gibt - das ist kein "entweder-oder").
Die Vorteile: Du kannst dich in Ruhe nach einem seriösen Züchter umsehen. Wie oben schon geschrieben solltest du vor allem darauf achten, dass er einem Verein angehört, dass du jederzeit bei ihn zu Hause die Katzen besuchen kannst (natürlich mit terminlicher Absprache), dass die Katzen (und der Kater!) tatsächlich MIT ihm leben und keine Angst vor ihm haben (leider gibt es eben auch Vermehrer, die die Katzen separat halten und nur zum "Vorführen", wenn Besuch kommt, ins Haus/in den eigentlichen Wohnbereich holen, das solltest du aber eigentlich "spüren", wenn du dort ein bisschen länger bist) und dass der Züchter bereitwillig Auskunft gibt. In der Regel haben die Züchter HPs, die man sich schon mal ansehen kann.
Achten solltest du auch darauf, dass die Katzen einen ausgeglichenen Eindruck machen und dass nicht zuuuu viele herumspringen, denn sehr viele Würfe auf einmal können einen Hinweis auf "zu wenig Zeit" für die Katzen sein, was aber nicht sein MUSS.
Ein weitere Vorteil eines seriösen Züchters ist, dass du dein Kätzchen voll durchgeimpft, z.T. auch schon gechipt oder frühkastriert erhältst UND vor allem gut sozialisiert, da ein verantwortungsbewusster Züchter seine Kitten frühestens mit 12, meist sogar erst mit 14 Wochen an den neuen Besitzer übergibt. Das hat den Vorteil, dass die Katzen sehr viel "Verhaltensregeln" von Mama und den Geschwistern gelernt haben, z.B., dass man nicht einfach zubeißt bzw. wenn man das im Kampfspiel tut, es beim anderen "Schmerzgrenzen" gibt, die es gilt, einzuhalten. Wenn kleine Kätzchen dies nicht früh lernen, kannst du später ein Problem haben. Auch sind sie in der Regel völlig stubenrein und bereits durch katzenerfahrene Besitzen (sprich den Züchter) z.B. auf Namen und/oder gewisse Kommandos wie "Nein" geprägt.
Ein klarer Nachteil einer solchen Anschaffung ist der Preis, über den ich aber gar nicht großartig diskutieren möchte, da ich ihn für gerechtfertigt halte und ihn jederzeit für all die Vorteile (und die vielen kleinen, die ich gar nicht alle aufzählen konnte) wieder zahlen würde. Wenn man sich anschaut, was die Verpflegung, die gute medizinische Betreuung und alles das kostet und sich tatsächlich einmal hinsetzt und die lächerliche "Aufrechnung" macht, kommt man locker auf den geforderten Betrag und da die meisten seriösen Züchter die Zucht hobbymäßig betreiben und dabei sehr auf das Wohl ihrer Katzen achten (natürlich gibt es wie überall schwarze Schafe), werden die Kosten, die man auch für z.B kranke Kitten/Zuchtkatzen etc. hat mit den Einnahmen selten wirklich gedeckt. Ich kenne keinen Züchter (und kenne viele!!), die damit ihren Lebensunterhalt verdienen könnten oder gar "reich" geworden sind...
Aber zurück zum Thema.
Egal, ob du dich für Zuchtkätzchen oder welche aus dem Tierheim entscheidest, die es beide gleichermaßen verdient haben, zu liebevollen Pflegeeltern zu kommen, du solltest dir auf alle Fälle ZWEI anschaffen (gerade, wenn/weil sie so lange alleine sind) und dir VIEL ZEIT mit der Entscheidung lassen. In der Regel gibt es die Möglichkeit, eine "Option" auf die Kätzchen zu "legen", so dass du nicht Gefahr läufst, dass sie dir ein anderer "wegschnappt" und solltest die eventuell in Frage kommenden Tiere gut und öfter beobachten, um zu schauen, ob sie zu dir passen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche und berichte mal, wie du dich entschieden hast, solltest du Interesse an seriösen Zuchten haben (ich kann dir "nur" Siam, OKH, Thai (jeweils mehrere), Tonkanesen (1) und Russen (1) bieten), kannst du dich ja mal bei mir melden.

Grüße, Heike
 
  • Suche Beratung Beitrag #11
hallo,
es ist zu dem thema ja schon viel wichtiges gesagt worden.
ich finde, mit das wichtigste ist, dass du dir über deine möglichkeiten und erwartungen klar wirst und dich dann auf die suche machst.
eine alternative zu den deutschen Tierheim ist auch eine vermittlung einer ausländischen argentur, ich habe da mit

gute erfahrungen gemacht.
die beratung ist super und die katzen sind sozial, verschmust und schön dazu!
auch eine kombi von gesunder tierschutzkatze und rassekatze (z.B meine 2J l´kastrierte ronja(mal derb mit dem zaunpfahl wink) :lol: )
wäre durchaus denkbar.
du mußt dir halt darüber klar sein, dass ein seriöser vermittler, ob tierschutz oder züchter dir einiges an fragen stellen wird, was z.t. deutlich an indiskretion grenzt, aber sicher stellen soll, dass es die katzen bei dir gut haben und auch ihr restliches leben bei dir verbringen dürfen und du sie nicht, wenn sie vielleicht das erste mal ihre haare auf dein kopfkissen gespuckt haben, einfach vor die tür setzt 8)
da ich als züchter und auch für den tierschutz selbst schon tiere vermittelt habe, stehe ich dir bei konkreten fragen gerne zur verfügung.
was den charakter anbetrifft kenne ich mich mit:
siam, tonkanesen, burma, devon rex und ekh aus.
aber auch da gilt: je nachdem was die katze erlebt hat, bestehen unterschiede und selbst bei dem erfahrensten züchter gibt es mal ein tier, das charaktermäßig total rausfällt.
lg anette
 
  • Suche Beratung Beitrag #12
Hi,

auch dir viele Danke für die lange Info!

Ich werde morgen zum Tierheim fahren und mich dort mal umschauen.
Das Problem ist, man weißt nie was die Katzen vorher erlebt hat bevor die ins Tierheim gekommen sind! Deswegen habe ich etwas Angst, als Anfänger eine Katze zu bekomme die "schwierig" ist.
Ob es da nicht besser wäre eine kleine Katze sich zu holen.

Mein Bruder hat eine Kater aus den Tierheim, der ist echt sehr lieb.
Nur nicht so verschmüst...
Man muss auch etwas Glück haben.

Gerade als Anfänger sollte man besser ZWEI "fertige" katzen zu sich nehmen... schon , um nciht aus Unwissenheit neue "schwierige" katzen" zu formen
 
  • Suche Beratung Beitrag #13
Eine andere Möglichkeit ist natürlich immer, dass du eine Katze nimmst, die von Natur aus eher zu dem passt, was du suchst. Wenn ich das richtig verstanden habe, suchst du eine verschmuste Wohnungskatze, die, wenn du zu Hause bist, mit dir schmust und die die 8 Stunden ohne dich gut überlebt und von der du von Anfang an weißt, dass sie "aus einem guten Stall" kommt, also nichts Schlimmes erlebt hat.
Unter diesen Umständen solltest du tatsächlich über die Anschaffung zweier Rassekätzchen nachdenken, aus meiner Erfahrung kann ich dir da Orientalen (Siam- oder Orientalisch Kurzhaarkätzchen (kurz OKH)) empfehlen. Ich habe selber 3 davon und sie sind schmusig ohne Ende, laufen einem ständig hinterher, fordern ihre Streicheleinheiten, toben zusammen durch die Wohnung etc.

Diese Beschreibung trifft absolut auch auf die TUA (Türkisch Angora) zu,
wobei ich auch bei einem katzenpäarchen vom Züchter eher zu etwas älteren, charakterlich fertigen Tieren neigen würde, wenn du den ganzen Tag ausser Haus bist.
Diese Tiere haben den Vorteil, dass der Charakter bereits sehrt gut /fertig geformt und beurteilbar ist, und sie meist die Flausen der "Sturm und Drang"-zeit bereits abgelegt haben.
In der Regel sind sie auch bereits Kastriert, was für dich den Vorteil hat, dass du dich nciht der nervlichen Belastung / Angst um das Tier während der Narkose aussetzen musst.
 
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