hallo stephie,
FIP ist nicht ansteckend, der corona-virus schon (s.PN).
haddi hat z.b. auch einen fip-titer von 1:100
durch infektionskrankheiten und stress kann sich der titer erhöhen.
es wäre interessant, ihn nochmal testen zu lassen von deiner hope.
leider gibt es bei corona-FIP gerade bei TÄ immer noch viele missverständnisse.
meine TÄ hat mich so nervös gemacht, dass ich dachte, ich könnte auf keinen fall mit einer katze züchten, die einen FIP-titer hat :roll: .
dabei haben die überwiegende zahl der zuchtkatzen einen FIP-titer und erkrankt nie an FIP und selbst wenn eine katze in der zucht erkrankt, bleibt es meist ein einzelfall, sofern die katzen nicht noch an anderen krankheiten leiden und deshalb einfach anfälliger sind.
leukose-katzen haben z.b. ein größeres FIP risiko.
aber wenn es bei gepflegten! größeren katzenpopulationen ein so großes FIP risiko geben würde, müßten bei den meisten züchtern die katzen, wie die fliegen sterben, weil die meisten doch 5-10 katzen halten, oft sogar wesentlich mehr und doch sind auch da die FIP fälle selten und einzelfälle.
wesentlich häufiger sterben jungtiere an katzenschnupfen oder sogar katzenseuche (impfdurchbruch) als an FIP.
ich würde hopes gesundheitszustand nochmal chekcne lassen,
dazu blutbild mit organwerten und, wenn dus für nötig hälst einen "FIP-titer", der doch nur aussagt, dass sie mit corona-viren kontakt hatte und evtl gerade einen infekt durch macht.
eine corona-infektion macht sich durch erbrechen mit durchfall bemerkbar
und ist unangenehm, aber verkraftbar.
nur kann nach so einer infektion noch monatelang corona-viren im kot ausgeschieden werden (kotprobe!), die dann tatsächlich für die neue katze anstekcend wären.
bleibt der FIP-titer hoch, sollte jeglicher stress vermieden werden, denn es besteht derverdacht, dass jeder stress den ausbruch von FIP fördert und FIP selbst ist unheilbar und tödlich.
so, ich hoffe, ich konnte etwas helfen.
lg sandhuegel