Hallo zusammen,
ich bin neu hier und habe gleich mal zwei Sorgenkinder, über die ich Euch berichten möchte... Vielleicht wisst Ihr ja einen Rat.
Juli 2002 haben meine Eltern von einer Züchterin 2 Notfälle aufgenommen, die dringend abzugeben waren, da sie in der Gruppe nicht mehr klar kamen:
:: Rodrigo,
Siam, damals 1 Jahr
und seine Mutter
:: Luna,
OKH, damals 2 Jahre alt.
Rody hatte eigentlich von Anfang an immer ein leicht gerötetes Auge. Wir waren mit ihm bei mehreren TÄ, aber keiner konnte eine Diagnose stellen (Abstrich überprüft auf
Chlamydien, Herpes, sonstige Erreger --> kein Befund)
Die TÄ meinte, es könne auch an den sehr tief liegenden
Siam-Augen liegen, dass sich dort evtl einfach die trockene Heizungsluft und Staub stärker auswirkt als bei anderen katzen.
Er bekam Augentropfen und -Salben verschiedenster Art - irgendwann auch ein Präparat, in dem Kortison und ein Antibiotikum enthalten war. (Sorry, den Namen weiss ich leider nicht... ist eigentlich ein Medikament für Menschen)
Damit ging die Rötung dann weg. Vorübergehend. Flackert aber immer wieder auf. Wir sind ratlos.
Im Dezember hatte auch Luna ein leicht verkleinertes Auge mit leichtem gelblichem Ausfluss.
Wir waren nicht mit ihr beim
Tierarzt, weil sie so verstört ist und ein Gang zum
Tierarzt sie wohl völlig aus der Bahn werfen würde...
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:idea: Zu Luna:
Sie ist eine
OKH, die wohl schon viel mitmachen musste. Sie war von Anfang an verstört und schreckhaft. Wollte man sie z.B. auf den Arm nehmen, wurde sie absolut panisch, schlug um sich etc. ...
Streichelte man sie, dann begann sie mit einem "Verlegenheits-Husten" (nein, sie hat's nicht am Herz und hustet auch sonst nie).
Inzwischen ist sie zwar viel zutraulicher geworden, lässt sich auch tragen, streicheln, hustet fast nie mehr, etc., aber es sitzt immer noch viel Angst in ihr.
Sie brachte von Anfang an auch kein Miauen heraus, sondern nur ein schwaches, tonloses Krächzen. Die Züchterin sagte, das sei normal, die Stimme sei auch bei ihren Vorfahren so gewesen.
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Aber zurück zum Thema:
Also haben wir erst mal Rody's Augentropfen an ihr ausprobiert. Das Auge wurde besser und: Sie hatte plötzlich eine laute, klare Stimme!

:shock: :?:
Und als wir die Tropfen absetzten, war die Stimme wieder weg.
Inzwischen (seit ca. 1 Woche) ist ihr Augenproblem leider wieder am aufflackern... Und wir gaben nochmal die Augentropfen. Und - o Wunder: Lunas Stimme! Sie ist wieder voll da!! :shock:
Meine Mutter hat den
Tierarzt angerufen und ihn gefragt, ob da ein Zusammenhang bestehen könne, zwischen den Tropfen und der Stimme - der hat das aber absolut ausgeschlossen - das könne nie und nimmer der Fall sein. :?
Wir werden uns wohl ein Herz fassen und mit Luna einen
Tierarzt aufsuchen (wir wissen nur noch nicht, welcher derjenige unseres geringsten Misstrauens ist :? ).
Erstens wegen dem Auge - das kann ja nicht dauernd mit Kortison behandelt werden. und zweitens zur Klärung des Stimm-Phänomens.
Hoffentlich bleibt's dann bei einem einmaligen Gang zum
Tierarzt mit Luna. Wir haben die beiden letztes Jahr zum Impfen gebracht, danach waren wir noch ein paar mal mit Rody wegen seinem Auge unterwegs. Jedesmal keine schöne Aktion. Aber für Luna war dieses eine Mal zum Impfen damals der absolute Horror (und für uns auch)... da haben wir echt noch was vor uns...
Habt Ihr eine Idee / Meinung dazu?
Würde mich freuen!
Liebe Grüße
Anni