Die Kotuntersuchung unseres Neuzuganges hat eine positive Testung auf Eecherichia coli ergeben. Die im Befund vorgeschlagenen Diät-Gaben in Form von wässrigem Kartoffelbrei und Schwarzteeverdünnung lehnt er strikt ab. Gekochtes Huhn nimmt er an.
Der Bericht sagt aus, dass, trotz hoher Konzentration nachgewiesener Cloetridien (> 1 Mio/ml) nicht unbedingt von einem pathologischen Befund ausgegangen werden muss.
Das Verhalten des Tieres (7 Monate) ist sehr lebhaft.
Zur Sicherheit wegen der Feiertage wurde mir eine Suspension von Chloromycetin Palmitat zur oralen Gabe in 12-stündigem Intervall überlassen. Um diese Mittel schleiche ich etwas unentschieden herum. Es wird einerseits im Bericht des Labors als eines der wirksamen Mittel angegeben, andereseits möchte ich im erstens den magen (er frisst mit gutem, eher übergroßem Appetit) nicht versauen, andererseit macht er bei oralen Gaben einen ziemlichen Stress und tendiert zum Ausspucken des eben zwanghaft Zugeführten.
Durch den "guten Appetit" nimmt er begleitende Mineralprodukte, welche ebenfalls zur Zwangsaufnahme vorgesehen waren sehr gut auf.
habt Ihr Erfahrung mit der "chemischen Keule", die ich da in Händen halte?
Der bisherige Erfolg, den Durchfall zurückzuführen, ist sehr wechselhaft, wässrig, wie am Anfang seiner Ankunft bei uns, war er bis dato nicht mehr. Manchmal sieht es nach einem "Lichtblick" in Form von Kot wie "angerührtem Gips" aus, dann wird die Tendenz doch wieder suppig.
Einzwingen der Chemie oder erhöhen des Diät-Aufwandes - diese Frage stelle ich mir.
Da unter den Katern ein "Wettbewerb" des gemeinsamen "sportlichen" Bescheißens desselben Klos, trotz alternativer Einrichtungen im Haus, statfindet befürchte ich ebenso Ansteckung des 2-jährigen Katers - muss hier eine temporäre Trennung statfinden - "auf Nummer sicher" - auch das wäre durchaus als Stress zu bezeichnen, da sich beide durchaus sehr sympathisch sind.
Gut, dass Feiertag ist :roll: