Hallo,
der Anlass aus dem ich schreibe ist sehr traurig. Nach ewigem Hin und Her überlegen und abwägen bin ich zu dem Entschluss gekommen meiner Nici heute den letzten Frieden zu gewähren...
Vorgeschichte in Kurzfassung: Sie ist (geschätzt weil zugelaufen) 13 oder 14 Jahre alt, ein Stubentieger, hat in ihren besten Zeiten 2,7 Kilo gewogen und ist jetzt auf 1,7 Kilo runtergehungert, sie hatte über einen Zeitraum von 2 Jahren große Schilddrüsenprobleme (T4-Werte über 8,5) und hörte im November 2007 auf zu essen (bzw aß viel zu wenig) und erbrach teilweise mehrmals täglich. Wir waren mit ihr bei drei verschiedenen Tierärzten, auch in einer Klinik und haben es schließlich geschafft den Schilddrüsenwert zu normalisieren. Doch alles andere wurde immer schlimmer: sie hat gar nichts mehr gegessen, nahm immer weiter ab und brach zusätzlich noch ab und an. Wir haben versucht sie künstlich zu ernähren indem wir ihr das Futter in den Mund gespritzt haben. Das tun wir jetzt seit ca. drei Wochen und dennoch ist keine Besserung in Sicht. Sie hat zwar teilweise gute Momente, in denen sie schnurrend gestreichelt werden will aber oft liegt sie nur noch in irgendwelchen Ecken rum und schläft oder starrt vor sich hin.
Ich bin jetzt an den Punkt gekommen an denen ich es nicht mehr verantworten kann solche "lebenserhaltende Maßnahmen" wie das Zwangsfüttern durchzuführen. Damit quäle ich sie nur und sie kann es ja auch manchmal nicht mal bei sich behalten.
Heute Abend um halb sechs kommt ein Tierarzt zu mir nach Hause und wird sie würdevoll einschlafen lassen so wie sie es verdient. Es bricht mir das Herz doch jetzt ist die Zeit gekommen an Nici zu denken und nicht mehr an mich.