P R E S S E M I T T E I L U N G
aktion tier – menschen für tiere e.V.
Wenn schon Todesspritze, dann bitte sanft
Berlin/München, 09.04.2008. Der letzte Gang steht für jeden an - irgendwann. Bei unseren Heimtieren ist es meist der Tierarzt, der das Tierleben beendet. Dafür stehen ihm mehrere Methoden und Arzneimittel zur Verfügung.
Darunter gibt es auch Präparate, die selbst unter Veterinären höchst umstritten sind. Sie sollten wenn überhaupt nur nach vorheriger Narkose und streng intravenös gegeben werden. Ansonsten kann die Verabreichung mit starken Schmerzen für das Tier verbunden sein.
Im Gegensatz dazu gibt es Mittel zur
Euthanasie, die zwar etwas teurer, jedoch viel angenehmer und absolut schmerzfrei für das Tier sind. Sie fallen aber zum Teil unter das Betäubungsmittelgesetz. Das bedeutet für den Tierarzt, dass er einen enormen bürokratischen Aufwand betreiben muss, wenn er diese Medikamente einsetzen möchte. Daher gibt es leider immer noch viele Tierärzte, die die bequemere und vor allem auch kostengünstigere Variante zur Tötung wählen, zum Nachteil für das Tier.
Für Frau Dr. Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., kommen ausschließlich die sanften Einschläferungsmittel in Frage: „Die letzten Sekunden seines Lebens darf das Tier keine überflüssigen Schmerzen erleiden. Schreibkram und ein paar Cent Mehrkosten spielen doch in diesem Zusammenhang eine absolut untergeordnete Rolle!“
aktion tier e.V. rät im Falle einer anstehenden
Euthanasie, vorher mit dem Tierarzt genau zu besprechen, welche Arzneimittel er verwendet. Der letzte Gang ist schließlich ohnehin der schwerste.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher
Veterinärin bei aktion tier
Tel.: 0177-2451198
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aktion tier – menschen für tiere e.V.
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