Hallo Gaby,
ich habe vor kurzem ähnliches mitgemacht.
Unsere Susi haben wir seit sie 6 Wochen alt ist bei uns. Sie kam abends zum kuscheln auf die Couch, schlief zwischen uns im Bett und war seeehr anhänglich.
Da wir sie nicht alleine lassen wollten, holten wir uns vor kurzem noch einen
OKH-Mischling mit zu ihr. (die Mäuse haben eigentlich sehr viel gemein, drum dachte ich, dass es gut funktionieren müsste).
Die ersten Tage (und Nächte) waren blanker Horror... Die Neue (Amy) hat sich erst mal ins Schlafzimmer verkrochen und kam da auch nicht raus (wir haben Ka-Klo, Futter und Wasser mit hineingestellt).
Susi hat Amy angefaucht, angeknurrt und auch angespuckt und hier herrschte absolutes Chaos.
Mein Freund blieb auch einige Tage von der Arbeit zu Hause, um wenn nötig, eingreifen zu können, falls sich die beiden "zu sehr an die Kehle" gehen würden. Gutes zureden, Leckerlies und was weiß ich alles halfen nicht viel, die beiden zickten sich nur an...
Naja, irgendwann mussten wir beide wieder arbeiten und siehe da, als wir abends nach Hause kamen, konnten die beiden sich zumindest schon in einem Raum aufhalten. Ich weiß nicht, ob sie es "ausgerauft" oder sonst irgendwie geklärt haben, jedenfalls wurde es von Tag zu Tag besser
Amy macht mittlerweile Susis Lieblingsplätze streitig, was sich Susi ohne Probleme gefallen lässt (sie sucht sich halt neue Plätze). Das einzige, was mich noch bisschen traurig macht ist, dass Susi abends nicht mehr kuscheln kommt. Wenn wir ins Bett gehen, müssen wir Susi mit ins Bett tragen und können nur hoffen, dass uns Amy noch 1-2 Stündchen gönnt, bevor sie hinterher kommt. Sobald Amy das Schlafzimmer betritt, räumt Susi freiwillig das Feld.
Ansonsten verstehen die beiden sich mittlerweile relativ gut, sie spielen zusammen, schlafen auch in einem Bett (außer, wenn wir auch dabei sind) und sie fangen sogar langsam an, sich gegenseitig zu lecken.
Kopf hoch, das wird schon!!
Aufmunternde Grüße,
Tina