• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

So ging und geht es weiter...

Diskutiere So ging und geht es weiter... im Sonstige Erkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, ich habe damals den Beitrag verfasst und euch die Diagnose des Tierarztes mitgeteilt. Wir haben uns Anfang des Jahre entschieden, keine...
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der_kommisar

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Hallo, ich habe damals den Beitrag verfasst und euch die Diagnose des Tierarztes mitgeteilt. Wir haben uns Anfang des Jahre entschieden, keine Operation und Chemotherapie durchzuführen und zusammen mit der Katze noch ein paar Tage/Wochen zu verbringen, bis es zu Ende geht. Wir haben auf Anraten der Tierärzte aus der Klinik wöchentlich vom Haustierarzt Kortison verabreichen lassen, um den Darmausgang frei zu halten, damit der aufgrund des Tumors nicht zuschwillt. Dazu immer mal wieder Vitamine und vorsorgehalber auch Antibiotika. Das Erbrechen wurde dann auch besser und sie konnte wieder über den normalen Weg ausscheiden. Allerdings war das nie wirklich fest. Sie hat dann auch damit begonnen, die Toilette nicht mehr zu benutzen und hielt sich auch vorzugsweise nur in einem bestimmten Raum auf, meistens hat sie geschlafen. Als wir in diesem Raum eine weitere Toilette hingestellt haben, wurde die Unsauberkeit besser, aber ist nicht ganz verschwunden. Das ging so bis Anfang Juni. Bis dahin ist sie immer weiter abgemagert, obwohl sie Unmengen verschlungen hat. Sie war nur noch Haut und Knochen, ziemlich träge und der Stuhl wurde blutig. Da dachten wir, dass es noch so maximal 2 Tage sein werden, bis wir sie einschläfern müssen oder sie von selbst stirbt. Da die Katze ihr ganzes Leben (immerhin 10 Jahre) in der WOhnung gehalten wurde, haben wir sie noch einmal in unseren großen Garten gelassen, den sie bis dahin nur vom Fenster her kennt. Kaum draußen hat sie plötzlich wieder einen Energieschub bekommen. Sie wurde wieder munterer, nicht fit, aber es ging ihr sichtlich besser. Das Blut im Stuhl verschwand. Seitdem sind fast drei Monate vergangen, sie frisst immer noch Unmengen und nimmt nicht zu, sie ist meist müde, aber einmal am Tag möchte sie raus, dann legt sie sich in den Garten. Letztens hat sie mal eine Maus und einen Vogel gefangen. Die Sauberkeit im Haus lässt zu wünschen übrig, ist aber bedeutend besser geworden. Unsere zweite Katze versteht die Welt nicht mehr, weil sie andere raus darf und sie nicht. Ich wollte euch den Stand der Dinge mitteilen und werde euch auf dem Laufenden halten. Gruß Martin
 
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