Ja, Lucy hatte nur Pech hier bei uns und dabei ist sie eine traumhafte Katze! Wir geben sie sehr sehr schweren Herzens wieder zurück. Aber Baby wurde von Tag zu Tag aggressiver und ihr Verhalten steigerte sich von anfangs Gefauche zu richtigen Kämpfen. Lucy hat ihr zu Beginn Paroli geboten aber Baby war zuletzt Siegerin und sie hätte es ja dabei bewenden lassen können, aber nein, sie wurde da erst recht noch schlimmer. Wenn es Mobbing bei Katzen gibt, so war es das.
Normalerweise hätte ich auch noch zugewartet, aber das Gestern war blutiger Ernst. Ich mußte Lucy wirklich retten. Sie fraß nicht mehr, wenn Baby in der Nähe war, sie traute sich nicht mehr zu spielen, es war ein Jammer. Dabei hat sie es sicher oft und oft versucht, Kontakt zu knüpfen, es ging einfach nicht.
Die Züchterin meinte, es wäre besser, sie wieder zurückzubringen, Lucy würde so auf Dauer nur leiden.
Nein, ich habe einen Fehler gemacht, es gibt eben wohl auch Katzen (Baby), die nicht zu vergesellschaften sind.
Wir sind hier alle deprimiert, denn es ist nicht so, daß wir Lucy weniger lieben würden, eher das Gegenteil.
Wir hatten 15 Jahre lang zwei Jack-Russel Terrier, die hatten auch schon ihre Streitigkeiten, aber so etwas nie.
Ich hoffe sehr, daß Lucy sich freut, wieder nach Hause zu den anderen freundlichen Katzen zu kommen.
Und Ihr könnt mir glauben, mir geht das sehr nahe und ich fühle mich, als hätte ich auf ganzer Linie versagt.
Wir haben Baby als Einzelkatze vermittelt bekommen, hätte ich es nur dabei belassen!
traurige Grüße
Doris