Klasse! Das ist ech toll geworden und ich werde das definitiv meinem Mann zeigen! :lol:
Hallo Doris!
"Danke" für die Komplimente! Ja, zeig es deinem Mann!! Meiner hat sich auch ewig gesperrt - aber mittlerweile findet er es klasse!
Aber könnten da nicht vielleicht andere Katzen von außen eindringen?
Ich frage das nur, weil wir sehr viele Nachbarskatzen (allesamt Freigänger) haben und unser Baby andere Katzen nicht mag.
Tja, vor zwei Wochen war es soweit: Mitten in der Nacht weckt mich Björn auf und macht ein Riesengedöns, führt mich ins Wohnzimmer, wo der Rollo auf Guckfensterhöhe offen stehen muss.
Ich traue meinen verschlafenen Augen kaum, balanciert da nicht eine dicke fette Weißwurst auf den westlichen Rankelementen?
Ich reibe mir die Augen, nee, doch keine Weißwurst, eine weiße Katze mit grauen Flecken!
Während ich noch nachdenke, ob ich noch träume, hangelt sie sich schon über die Zierkirsche hinein in den Garten, stürmt auf die Terrasse, jault zu Björn hoch und beginnt, sich wie wild herumzurollen.
Klarer Fall: Akuter Anfall von Kater-Besitz-Begehren. Das muss ich unterbinden.
Zuerst mal sperre ich die drei Kater ins Schlafzimmer zu meinem Mann (wieso Männer in solchen Situationen NIE aufwachen, sondern den nächsten Ster Holz sägen, ist ein anderes Thema...) und wage mich hinaus in den Garten, um eines der Tore aufzuschließen, so dass die Katze hinausgelangen kann.
Angesichts meiner Person gerät sie auch schon in rasende Flucht und flankt die Rankgitter hoch und drückt die angetackerten Netze durch, dass es kracht im Gebälk. Immerhin weiß ich jetzt, dass der Überkletterungsschutz korrekt dimensioniert ist - da kommt sie nicht drüber.
Völlig in Panik erkennt sie nicht das weit geöffnete Tor, sondern quetscht sich bei Björns viereinhalb Zentimeter schmalem Sehschlitz unter dem Rankgitter durch...
Puh, ich war ganz schön geplättet!!!
Nun weiß ich um zwei Schwachstellen im Katzengarten: Einmal die Zierkirsche, aber das war eh klar und ist derzeit in Arbeit, wird nach Vollendung gleich hochgestellt, und andererseits Björns "Guckfenster" in variierender Breite.
Bei zweiteren sind wir (mein Mann und ich) noch uneins, ob die verrammelt werden sollen, oder nicht. Bisher (fast fünf Monate Einsatz) zeigt nämlich keiner der Burschis Ansätze, dieses Katzenparadies auf Erden freiwillig zu verlassen...
Da wir auch MASSENHAFT Freiläuferkatzen in der Nachbarschaft haben, glaube ich aber, dass die Konstruktion im Normalfall (sprich, Nachbarskatze kastriert bzw. eure Katze kastriert) nicht überwunden werden wird.
Da müssen die Hormone schon extrem antreiben, damit eine bequeme Katze sich den Energieeinsatz antut!!!
Ich denke mal, wenn man keinen Deckkater hält bzw. keine potenten Kätzinnen, sollte so ein Katzengarten auch absolut einbruchssicher sein!
Ich habe es ja gesehen, auf das schwankende, leicht durchhängende Netz traute sich die Katze nicht. Sie balancierte genau über die eine Stegkonsole zu jenem Kirschenast und hangelte sich daran herunter.
Wenn ich mit dem Netz, dass ich derzeit auf Höhe des Überkletterungschutzes in die Kirsche hinein- und an den Überhang an- knüpfe, fertig bin, sollte da keine Katze mehr herein kommen können.
Hundertprozentige Sicherheit besteht allerdings nicht. Deswegen lassen wir die Burschis auch nur raus, wenn wir zuhause sind!
Wir wissen im Moment nämlich noch nicht genau, ob wir den Balkon oder einen Teil des Gartens katzensicher machen wollen.
Aber wenn, dann werden wir es definitiv so wie Ihr machen, das ist einfach genial!
Wir haben auch den Balkon (8,5 m3) eingenetzt - aber das ist kein Vergleich zum Katzengarten! Dort wird rumgesessen und die Umgebung abgescannt. Im Katzengarten wird getobt, gerangelt und gespielt - das macht auch einem selbst viel mehr Spaß!
Du hast übrigens einen wunderschönen Garten!
Danke!!!
lg Sabine