29.04.2004 Selbstzerstörung bei Katzen Beitrag #1 S Sicilia Beiträge 6 Reaktionspunkte 0 Hat jemand zufällig Erfahrung mit einer Krankheit bei Katzen (ich weiß leider den lat. Namen nicht mehr), bei der sich die Zellen gegenseitig zerstören? Ist aber kein Krebs und hat bei meiner an der Schnauze gerade angefangen, an der Lippe fehlt ein Stück. Nun sagt meine Tierärztin, es ist zwar unheilbar, aber mit Cortison kann man es versuchen, aufzuhalten. Ich halte allerdings nicht wirklich viel von dieser Art Behandlung, alle 3 Wochen Cortison in die Katze pumpen. Weiß da jemand was darüber oder über alternative Behandlungsmethoden?
Hat jemand zufällig Erfahrung mit einer Krankheit bei Katzen (ich weiß leider den lat. Namen nicht mehr), bei der sich die Zellen gegenseitig zerstören? Ist aber kein Krebs und hat bei meiner an der Schnauze gerade angefangen, an der Lippe fehlt ein Stück. Nun sagt meine Tierärztin, es ist zwar unheilbar, aber mit Cortison kann man es versuchen, aufzuhalten. Ich halte allerdings nicht wirklich viel von dieser Art Behandlung, alle 3 Wochen Cortison in die Katze pumpen. Weiß da jemand was darüber oder über alternative Behandlungsmethoden?
29.04.2004 Selbstzerstörung bei Katzen Beitrag #2 I Inge Beiträge 17.459 Reaktionspunkte 3 Hallo Sicilia, Deine Angaben sind sehr wage. Nach der groben Beschreibung könnte es sich um eine sogenannte Autoimmunerkrankung handeln. Also eine Erkrankung des Immunsystems, das sich gegen die Zellen des eigenen Körpers richtet und diese zerstört. Normalerweise soll das Immunsystem ja körperfremde Zellen (z. B. Bakterien und Viren) zerstören. In der Regel hilft bei solchen Erkrankungen in der Tat meist nur Cortison. Katzen stecken dies aber besser weg als Menschen. Weitere Therapien sind Chemotherapien - und die sind "stärker" als Cortison. Eine Cortison-Dauerbehandlung ist sicher nicht das, was man sich wünscht, aber es ist allemal besser als nichts. Gruß, Inge
Hallo Sicilia, Deine Angaben sind sehr wage. Nach der groben Beschreibung könnte es sich um eine sogenannte Autoimmunerkrankung handeln. Also eine Erkrankung des Immunsystems, das sich gegen die Zellen des eigenen Körpers richtet und diese zerstört. Normalerweise soll das Immunsystem ja körperfremde Zellen (z. B. Bakterien und Viren) zerstören. In der Regel hilft bei solchen Erkrankungen in der Tat meist nur Cortison. Katzen stecken dies aber besser weg als Menschen. Weitere Therapien sind Chemotherapien - und die sind "stärker" als Cortison. Eine Cortison-Dauerbehandlung ist sicher nicht das, was man sich wünscht, aber es ist allemal besser als nichts. Gruß, Inge
30.04.2004 Selbstzerstörung bei Katzen Beitrag #3 S Sicilia Beiträge 6 Reaktionspunkte 0 Hast Du schon selbst Erfahrung mit einer Cortison-Behandlung bei einer Katze? Meine Katze ist acht Jahre alt, also nicht mehr ganz jung aber auch nicht steinalt. Kann die mit Cortison alt werden? Leider konnte ich die Krankheit nicht besser beschreiben. Lt. Tierarzt tut das nicht weh, aber es zerfrißt ihr langsam das Gesicht, bzw, es löst sich einfach auf.
Hast Du schon selbst Erfahrung mit einer Cortison-Behandlung bei einer Katze? Meine Katze ist acht Jahre alt, also nicht mehr ganz jung aber auch nicht steinalt. Kann die mit Cortison alt werden? Leider konnte ich die Krankheit nicht besser beschreiben. Lt. Tierarzt tut das nicht weh, aber es zerfrißt ihr langsam das Gesicht, bzw, es löst sich einfach auf.
30.04.2004 Selbstzerstörung bei Katzen Beitrag #4 I Inge Beiträge 17.459 Reaktionspunkte 3 Hallo Silicia, ich selbst habe keine Erfahrung in der Behandlung von Katzen mit Cortison. Ich weiß nur von einer langjährigen Züchterin, daß Katzen eine Langzeit-Cortison-Therapie besser wegstecken als Menschen. Alt werden kann sie sicherlich mit Cortison, auf jeden Fall deutlich älter als mit der Erkrankung ... Gruß, Inge
Hallo Silicia, ich selbst habe keine Erfahrung in der Behandlung von Katzen mit Cortison. Ich weiß nur von einer langjährigen Züchterin, daß Katzen eine Langzeit-Cortison-Therapie besser wegstecken als Menschen. Alt werden kann sie sicherlich mit Cortison, auf jeden Fall deutlich älter als mit der Erkrankung ... Gruß, Inge