die Katzennasen sagen nicht viel aus: Wenn die Miezen in Gange sind, lecken sie im Allgemeinen öfter mal über die Nase, d. h. sie ist feucht. Wenn sie schlafen oder dösen, tun sie es nicht und die Nase ist trocken. Ob kalt oder warm, hängt von der Außentemperatur an der Nase ab und auch davon, ob die Mieze gerade herumgetobt hat oder nicht.
Also eine Mieze, die gerade geschlafen hat und die Nase im Fell vergraben hatte, wird prompt eine trockene, warme Nase haben. Eine, die gerade draußen bei Minus-Temperaturen einen Rundgang gemacht hat, eine eiskalte nasse.
Eine Katze, die bei Zimmertemperatur ruhig auf dem Fußboden rumgelegen hat, hat eher eine kalte Nase, eine, die bei derselben Zimmertemperatur gerade eine ausgiebige Toberunde hingelegt hat, kann - vor allem kurz danach, wenn der Luftzug durch das Rumtoben wegfällt, der wirkt ja wie Wind und kühlt - durchaus eine recht warme Nase haben.
Wenn die Katze Fieber hat, wird sie allerdings meist eine warme Nase haben, oft auch trocken. Aber das merkt man der Katze meist noch eher daran an, dass sie mehr schläft als normal, die Nickhaut an beiden Augen ein Stück vorgezogen ist, und die Haut im Nacken (wenn man die Finger richtig ins Fell schiebt dort) ist auch relativ heiß. Wenn man das öfter mal bei gesunden Miezen macht, kann man den Unterschied recht gut merken.