Ich denke, dass es schon ein großer Unterschied ist, ob eine Katze schon immer eine Wohnungskatze war oder schon immer Freigang hatte. Freigänger wissen irgendwie instinktiv welche Pflanzen giftig sind und wahrscheinlich ist auch ihr Körper besser abgehärtet, wenn sie doch mal an was geknappert haben, was nicht so gesund ist. Wohnungskatzen dagegen können wahrscheinlich diesen Instinkt überhaupt nicht richtig entwickeln, weil ihnen die Erfahrung damit fehlt. Und der Körper reagiert auch vielleicht stärker auf Pflanzengifte. Das ist wie mit der Schippe Dreck, die man als Kind (im übertragenen Sinn) mal essen soll, damit der Körper weiß was Keime sind und dagegen Abwehr und Schutz aufbauen kann.
Bei unseren früheren Freigängerkatzen habe ich nie gesehen, dass sie eine Wespe gefressen haben. Keine Ahnung. Irgendwie wussten die, dass die Viecher sich wehren. Oder sie haben mal eine gefressen und sie schmeckte furchtbar.
Meine 2 Stubentieger jetzt jagen auch Wespen aber ich pass da auf und mach die vorher weg. Aber wir haben auch keine Plage, ansonsten hätte ich die Fenster mit Insektenschutznetzen abgeklebt. Ich will ja auch keine im Essen haben.
An Pflanzen gehen sie auch ran. Auch an Orchideen. Nur an die nicht, die irgentwie bitter riechen, oder so. Also hab ich in meiner Wohnung alles an der Decke hängen, so Ampeln. Alles, wo sie nicht ran kommen.
Ja ja, unsere Mietzen sind voller Geheimnisse...