Hi Ihr,
etwas unverhofft steht bei uns spätestens im Laufe des kommenden halben Jahres ein Umzug in eine größere Wohnung an.
Meine Katze hatte seither einen sehr exquisiten Freigang (durch eigene Katzenklappe direkt in den ebenerdig liegenden parkähnlich von meiner Schwiegermama angelegten Garten)... Jetzt wirds mit viel Glück eine große Mietwohnung hoffentlich auch ebenerdig mit Gärtchen oder/und Terrasse (ob wir eine Katzenklappe einbauen dürfen, entscheidet dann aber natürlich der Vermieter).
Unsere Katze ist im Übrigen eher ein Sensibelchen, alles was elektrisch ist und Geräusche macht macht ihr Angst und am liebsten hat sie es wenn es ganz ruhig ist in der Wohnung und im Garten. Von daher macht mir der Umzug eh schon Sorgen. Wir holen sie erst von hier, wenn alles an seinem Platz steht und fertig ist, damit das Tohuwabohu schon vorbei ist...
Ich kenne das vom Umzug meiner Eltern, deren Kater lief noch 1/2 Jahr nach Umzug regelmäßig zurück in die alte Wohnung, war aber auch innerorts... Er lief vor allem dann zurück, wenn schlecht Wetter war und keiner schnell genug bemerkte, dass er rein will in die Wohnung. Dann dachte er sich wohl: Pah, dann geh ich halt dahin zurück, wo ich eigentlich wohn und weg war er...
Wir ziehen dann wohl auch nur einen Ort weiter (dazwischen liegen quasi nur ein paar große Felder und halt einige größere Straßen). Ich habe aber die Befürchtung, dass sie sehr oft zurücklaufen wird zum Haus meiner Schwiegereltern, grade weils nicht so weit weg ist...
Wie lange sollte man sie drin lassen und was kann man noch tun?
Heißt "drin lassen" am Anfang eigentlich dann: "ganz drin lassen", damit sie sich tatsächlich an die Wohnung erstmal total gewöhnt, oder darf ich wenigstens mit Leinengeschirr ihr schonmal den Garten und das draußen zeigen oder ist das zuviel gleich am Anfang nach dem Umzugsstress... wie würdet Ihr schrittweise vorgehen?
Hat jemand Erfahrungen mit Vermietern und Katzenklappeneinbau? Ich trau mich kaum zu fragen bei den BEsichtigungsterminen... als wärs nicht schon ein halbes Verbrechen eine Mietwohnung zu suchen MIT HAUSTIER! Und dann noch die Klappe *Zähneklapper* Wir wohnen im Schwabenland, da ist die Kehrwoche sowieso wichtiger als Mensch und Tier :-D
Ohne Klappe wird echt schwierig, weil wir beide Vollzeit arbeiten und dann heißts halt für Jessy entweder 10 Stunden draußen oder 10 Stunden drinnen (egal ob Hagel, Unwetter oder Sonne) bis einer von der Arbeit kommt... :-(
LG, Nina