Waren am Samstag bei unserem Tierarzt und haben den Kleinen röntgen lassen. Vorab allerdings hat sich der Tierarzt sehr viel Zeit genommen und sich auch nicht auf die Diagnose der Tierklinik verlassen (Zitat, nachdem er sich den Bericht der Klinik angesehen hatte: "Hmm, eigentlich haben die ja gar nichts gemacht ...!!!"). In Ruhe untersuchte er den Kater, schloss diverse Krankheiten direkt aus (Leber, Schilddrüse) und das immer mit sehr plausiblen Schilderungen/Erklärungen.
Ich muss sagen: Ein Top-Arzt, dem ich mittlerweile mehr vertraue als der Tierklinik und ich habe schon ein paar Tierärzte und Kliniken in Köln, Hannover, Hildesheim und Leipzig gesehen bzw. "besucht".
Aber jetzt zum Röntgen: Der Kleine wurde gestreckt und auf der Seite und auf dem Rücken geröntgt.
Ergebnis: Ganz leichte helle Verästelungen in der Lunge, die Form des Herzens auch etwas anders als gewöhnlich. Aber alles noch ganz so dramatisch, weil er sich ca. zwischen Stadium 1 und 2 bewegt (hat uns zwar sehr beruhigt, aber der Anfall war natürlich vor gut einer Woche da und Epilepsie wollte der Arzt noch nicht ausschließen - es fehlen ihm aber noch Daten aus der Tierklinik, um die er sich persönlich bemühen wird). Ab Stadium 3 kann es der "Dosenöffner" am Verhalten der Katze merken

(und geht dann zum Arzt) im Stadium 4 ist die Lunge ganz weiß (Wasser/Ödeme?) und das Tier kaum zu retten...
Mit Medikamenten ist also in den ersten Stadien meist noch sehr viel zu machen (Gesundung oder Stillstand der Erkrankung).
Dessen ungeachtet werden wir natürlich weiterforschen lassen, der Tierarzt will zumindest noch ein EKG beim Katerchen machen und dann mit den ausführlicheren Befunden aus der Tierklinik anschließend mit uns in Ruhe ein Gespräch führen, was noch zu tun sein könnte.