Hallo,
ich darf mich kurz vorstellen. Ich bin Fausti und neu hier bei euch. Der Grund: Unser Kater Miesi! Unser Kater ist ca. 16-17 Jahre alt. Genau wissen wir es nicht. Aber 16 sind es schon ganz sicher. Vor circa 2 Monaten begann er plötzlich mit lauten Atemgeräuschen. Diese kann man sich vorstellen, wie bei einem Astmatiker. Es bekam schwer Luft und begann teilweise durch das Maul zu atmen. Daraufhin sind wir zum Tierarzt. Dieser legte sich auf eine Bronchitis fest. Behandelt wurde es mit Vitamspritze, Atibiotikum und wir sollten Dampfbäder machen. Half aber alles nichts. Danach wurde er geröncht und ein Blutbild gemacht. Beides eigentlich ohne Ergebnis! Jedoch stellte die TÄ Schrottkugeln im Körper fest. Woher die kommen, bleibt zu vermuten und der Gedanke das Menschen sowas tun, ist schon abstoßend.
Die Atemgeräusche blieben. Miesi pfiff und schnauffte immer mehr beim Atmen. Mauzen kann er auch nicht mehr, das klingt seither nur noch wie ein "krächtzen". Daraufhin gingen wir zu einem anderen Tierarzt. Dieser machte auch Röntgen und stellte auch die Schrottkugeln fest. Jedoch wollte er zur Sicherheit mit einem Endoskop in die Luftröhre schaun. Dabei stellte er eine Verengung am Kehlkopfdeckel fest. Auf den Bildern sah man ein gewuchertes Geschwür. Vergleichbar mit menschlichen Tumoren sah es nicht nach einem gutartigen Tumor aus! Auf eine Analyse der Probe haben wir verzichtet. Der Tierarzt entfernte so gut es geht das Geschwür und gab noch ein Langzeitkortison. Das wußten wir allerdings nicht. Danach war alles wie immer. Er hat wieder gefressen zeigte sich fit wie ein Turnschuh! Jedoch nur bis zum 2.10., da mußten wir mit ihm in der Nacht zum Bereitschaftsarzt. Er hustete nur noch, atmete so schwer wie nie zuvor auch und vorallem nur noch durch das Maul. Die Atem sah anstregend aus, da er die Luft regelrecht wieder rauspressen mußte. Hätten wir nicht gehandelt, ich glaube der kleine wäre erstickt...
Mit dem Gedanken das der Tierarzt ihn einschläfern würde fuhren wir in der Nacht dorthin. Angekommen stellte der Tierarzt sehr schnell seine Diagnose. Er vermutete eine Verengung der Atemwege und vermutete Wasser in der Lunge und ein schwaches Herz. Jedoch waren alle Röntgenaufnahmen in Bezug auf Wasser in der Lunge bislang negativ. Er gab ihm eine Spritze (Kortison) und diesmal wurde uns erklärt was diese Spritze bewirke. Danach ging es ihm innerhalb weniger Minuten besser! Am darauffolgenden Montag sind wir wieder zu unserem Tierarzt gefahren. Dieser hielt Rücksprache mit dem Bereitschaftsarzt und gab ihm erneut ein Langzeit Kortison. Danach war wieder alles gut. Nur wenn er mal tief Luft holt, hört man immer noch das es ihm schwer fällt und irgendwas nicht stimmt. Fressen tut er dafür umso besser. Wohl die Nebenwirkungen des Kortison.
Nun waren wir am Donnerstag wieder beim Tierarzt und er schaute nochmal nach der Verengung. Er sagte diese sei nicht kleiner aber auch nicht größer geworden. Etwas entfernen wollte er nicht mehr, weil er Angst hatte in der Luftröhre zuviel kaputt zu machen. Nun hat er wieder Kortison erhalten und es soll 2 Monate wirken. Er sagte aber auch, wir sollten uns mit dem Gedanken anfreunden das es auch schnell anders kommen kann und wir ihn möglicherweise einschläfern lassen müssen. Ein Gedanke den ich und meine Mutter gerne verdrängen und ich denke IHR könnt das sicher nachvollziehen!
Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir sagen, was wir vielleicht noch tun können? Uns ist jedenfalls klar das unsere Miesi nicht leiden soll. Wir wollen auch keine unnötigen OP`s die ihm vielleicht nur Schmerzen bereiten und doch nicht helfen. Es fällt uns aber schwer unseren Kater nach so vielen Jahren "gehen" zu lassen!!!! :-(
Wir kommen aus dem südlichen Berliner Raum um Blankenfelde/Zossen. Kennt dort jemand vielleicht einen Tierarzt der sich mit sowas auskennt?
Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!!!!!!!
Christian