Hallo
ich brauch mal irgendwie etwas Trost, wenn es ihn denn gibt.
Am Sonntag musste ich mich von meinem 15 jährigen Kater Jonni verabschieden - er hatte Diabetis, welches wir eigentlich ganz gut im Griff hatten, doch dann baute er schnell rapide ab. War nur noch ein Hungerharken

mein
Tierarzt war leider absolut untauglich! hab im Moment nicht den nerv genauer drauf einzugehen, vielleicht später.
Am Sonntag hat er nur noch Speichel erbrochen und geröchelt - es hat mir echt das Herz zerrissen ihn so zu sehen - sind dann mit ihm in eine Klinik gefahren - dort wurde dann festgestellt das er Nierenversagen und Tumore im Bauch hat - sie hätte ihm noch Kortison spritzen können, dann hätte ich noch ein paar tage was von ihm "gehabt" - aber das wollt ich nicht, weder ich noch mein Plüschi hätten was davon gehabt, die letzten Tage voller heulen miteinander zu verbringen. Ich hab dann entschieden, das er dann ihn Frieden gehen dürfen sollte. So war es dann auch.
Aber nun sind 3 Tage vergangen und ich kann nichts anderes als heulen, und obwohl ich noch eine süsse habe, ist die Wohnung ohne ihn kalt und leer und Stille kann ich garnicht ertragen - der Fernseher läuft von morgens bis abends. ich wollte einfach nicht, das er leiden muss, und doch, plagen mich manchmal zweifel, ob ich das richtige getan habe.
Und auch wenn das Testament einer Katze mit sicherheit recht hat, so hatte auch ich mir geschworen, mir keine neue katze anzuschaffen - dieses leid frisst mich wirklich auf, wenn sie gehen müssen! Aber nun ist meine Maxi alleine - und was ist, wenn ich wieder arbeiten muss - dann ist sie mindestens 8 std alleine - GANZ alleine - das war sie in ihren 13 jahren noch nie. Und obwohl sie immer sehr auf mich fixiert ist, und auch immer etwas eifersüchtig war, wenn ich mich mit jonni beschäftigt habe, und eigentlich auch fremde Katzen nicht mag, (ich hab mal eine kleine katze mit zu mir rübergenommen, da war sie so garstig, das ich sie nicht wieder erkannt habe) - tut sie mir unendlich leid - so allein. Ich weiss wirklich nicht, was richitg ist, ob es ihr gut tut einen neuen spielgefährten zu bekommen oder ob sie dann wieder so garstig wird und vor eifersucht platzt.
Ja das sind meine zwei Probleme zum einen die unendliche Trauer, er fehlt in jedem Raum, an jeder Ecke - er war immer bei mir, sogar auf Toilette oder beim Duschen musste er dabei sein - ich weiss nicht ob ihr das kennt oder versteht, aber wir hatten wirklich eine sehr enge und vertraute Verbindung - wie Seelenverwandt - klingt verrückt, aber so hat sich´s für mich angefühlt und nun ist dieser Teil von mir gestorben - komm ich nicht wirklich mit klar - man hätte mir lieber einen Finger abschneiden können, das wär nicht so schlimm....
und zum anderen die sorge, was für meine kleine das richtige ist - neuen gefährten oder nicht? (wobei ich mich wirklich schäbig bei dem gedanken fühle, einfach einen anderen an seinen platz zu setzen - so als ob ich ihn schon vergessen hätte....... )
wer hat Rat/ helfende worte für mich?