Hallo Uta, ich weiß, die "Schmerzgrenze" liegt bei jedem anders. Ich kann dir nur von mir berichten.
Ich hatte auch immer einen Traum, einen Traum von kuschelnden, sich gegenseitig putzender und liebender Katzen. Dann sind Sultan und Pascha (beide ca. 6 Jahre) ins Haus gekommen. Beide haben schon ein Jahr lang bei meiner Vorgängerin zusammengewohnt, kennen sich also mittlerweile über zwei Jahre (Was davor war, ist leider unbekannt).
Tja, was habe ich bekommen, zwei Raufbolde, die jeder sein eigenes Ding drehen und wenn sie mal anfangen, sich gegenseitig zu putzen, endet das in einer saftigen Klopperei quer durch die Wohnung. Die Fellbüschel fliegen, es wird geschrieen und gefaucht.
Aber trotzdem bin ich mir sehr, sehr sicher, dass sie einander brauchen, wenn es auch nur zum Kämpfen ist. Die beiden würden das höchstwahrscheinlich Spielen nennen. Vermutlich ist das ihre Art, überschüssige Energie abzubauen.
Am besten ist es mir aufgefallen, dass der eine ohne den anderen nicht kann, als einer wegen einer Zahnbehandlung den ganzen Tag beim Tierarzt war und der andere alleine zu Hause. Es hat ihm einfach was gefehlt.
Aus diesem Grund lasse ich sie Raufen und sich gegenseitig jagen und mische mich nicht ein. Selbst wenn es fünf- oder sechsmal am Tag ist.
Mikas hecheln würde ich aber weiter verfolgen. Das ist in den meisten Fällen nicht normal und lässt an Herzprobleme denken. Ich würde vorschlagen, deswegen mal in einer Tierklinik vorzusprechen. Klinik deshalb, weil da die besseren Diagnosemöglichkeiten (Geräte und Spezialisten) gegeben sind. Viele "normale" Tierärzte haben das nicht.