Dass Tiere den Menschen guttun, sowohl bei seelischen als auch bei körperlichen (da oftmals auch seelisch bedingten) Leiden, ist erwiesen.
Wenn behinderte Kinder, die sich kaum bewegen können oder nicht sprechen können, durch eine Delfin-Threapie plötzlich große Fortschritte machen, die zuvor durch andere Therapien nicht erreicht werden konnten, spricht das für sich.
Es gibt viel Literatur über "Tiergestützte Pädagogik" oder über "Tiergestützte Therapien", Tiere werden zu Therapiezwecken mit in Kindergärten, Krankenhäuser, Altenheime (speziell auch für Demenz-Kranke) oder in Schulen oder anderen Einrichtungen für geistig oder körperlich Behinderte mitgenommen - und sie erreichen allein durch ihre Anwesenheit oftmals mehr, als manche Therapeuten oder Ärzte.
Tiere ersetzen nicht den Arzt oder die Medizin, aber sie unterstützen die Therapien und stärken unser Wohlbefinden.
Darum ist mir auch unverständlich, warum es nicht mehr Altenheime gibt, in denen die Menschen ihre geliebten Haustiere behalten dürfen. Auf einer Pflegestation ist das sicherlich schwierig, aber in einem eigenen Zimmer kann ein älterer Mensch doch eine Katze oder einen Wellensittich bei sich haben, oder?
Das zum allgemeinen Teil, zu meinen Haustieren konkret: alle meine Tiere suchen meine Nähe, wenn es mir nicht gut geht, sowohl die Hunde als auch der Kater. Bei meiner letzten Erkrankung mit hohem Fieber war Minas immer bei mir, entweder lag er auf meinem Bauch oder er lag in meinem Bett, Nase an Nase mit mir. Und er hat mir auf alle Fälle gut getan, und mir geholfen, schneller gesund zu werden.
