Wenn man Katzen und Hunde zusammenbringen will, ist das Problem dabei
eigentlich eher das Verhalten der Katzen. Sie sind meist ziemlich sauer,
wenn ein Hund ankommt, selbst die kleinsten Katzen werden 3x so groß und
fauchen dass man Angst bekommen kann. Der Hund, gerade ein so junger,
ist meistens davon eingeschüchtert, höchstens kann es passieren, dass er
etwas nervt, weil er noch so ungestüm ist.
Bei uns war der Schnauzer schon da, als das Katerchen als Winzling kam.
Merlin war vorher an Katzen gewöhnt (absolut unproblematisch), aber
Minas hat ihn so angefaucht, dass Merlin vor ihm Angst hatte - der Knirps
und der große Hund sahen lustig zusammen aus, der Mini faucht und der
Große zieht sich zurück. Nach drei Tagen war alles ausgestanden, Minas
hat sich dann immer neben Merlin zum Kuscheln gelegt, was dem anfangs
suspekt war. Dann ist er weggegangen und Minas direkt wieder hinterher.
Timmy, unser Westie, kam etwas ein Jahr nach Minas auch als Welpe
zu uns ohne vorherige Katzenerfahrung. Minas kannte da ja schon das
Zusammenleben mit einem Hund, also hat er vom ersten Tag an den
Lütten voll akzeptiert und der Kleine liebt Minas wie einen Bruder.
Timmy hatte nur ein Problem: er wurde von uns Menschen und von
Merlin und von Minas erzogen, musste schon einiges aushalten.
Hat ihm aber nicht viel ausgemacht, als Westie hat er sich trotzdem
nicht allzuviel verbiegen lassen, er macht meist was er will. ;-)
Mit Minas hatte Timmy aber auch einen tollen Spielkamerad, die
beiden haben den Rundlauf in unserer Wohnung hinreichend genutzt,
Timmy war lieber mit seinen beiden Kumpels zusammen, als ohne sie
mit einem von uns Menschen allein. Er ist anfangs manchmal mit meinem
Mann im Büro gewesen, weil er noch nicht stubenrein war und der Rest
der Familie ein paar Tage weg war, da hat er geheult, weil er zu seinen
beiden Freunden wollte und hatte Langeweile, obwohl alle ihn betüddelt haben. ;-)