Eine Katze = unglückliche Katze?

Diskutiere Eine Katze = unglückliche Katze? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich weiß, es wurde grad erst danach gefragt, aber ich habe ausser meiner Katze keine anderen Tiere, also ist sie ganz alleine. Sie ist jetzt fast...
  • Eine Katze = unglückliche Katze? Beitrag #1
tastu

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Ich weiß, es wurde grad erst danach gefragt, aber ich habe ausser meiner Katze keine anderen Tiere, also ist sie ganz alleine.

Sie ist jetzt fast zwei Jahre alt. Meine Tochter ist inzwischen 10 Monate. Bis jetzt hat alles ganz gut geklappt, Lucy hat meiner Tochter nie was gemacht, sondern ist einfach nur ein paar Schritte weg, wenn es ihr zu bunt wurde.

Aber jetzt kann Emily krabbeln und Lucy flüchtet aus dem Zimmer, wenn sie kommt. Streichel ich sie grad, haut sie ab, sobald sie Emily hört.
Lucy spielt und kuschelt nur, wenn es ihr in den Kram passt, das war schon immer so. Aber jetzt hab ich halt meistens grad keine Zeit, wenn sie mal Lust hat.

Sie kam auch sonst immer abends in mein Bett und hat sich stundenlang kraulen lassen, jetzt hat sie nach drei Minuten ab.

Wenn ich die Wohnung verlasse, sitzt sie an der Tür und stiert mich an ("Bitte geh nicht"). Aber wenn wir wiederkommen, werden wir nicht mehr von ihr begrüßt.
Ich habe das Gefühl, sie ist unglücklich.

Ich wollte schon immer zwei Katzen, aber mein Mann wehrt sich total dagegen. Ich nerv ihn schon täglich, aber ich bin mir auch nicht sicher, ob eine zweite Katze jetzt die richtige Lösung wäre.

Eine junge Katze ist oft recht ungestühm, ich hab Angst, dass sie Emily kratzt.
Eine ältere ist ja schwerer einzugewöhnen.
Und vielleicht will Lucy keine zweite Katze sondern nur mehr Aufmerksamkeit von uns. Nicht, dass die zweite dann noch mehr Stress für sie ist.
Ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Vor allem nicht, wie ich meinen Mann überzeuge.

Dazu ziehen wir bald um, das wird doch zuviel. Neue Katze, umziehen....
Würdet ihr die zweite erst nach dem Umzug holen?
 
  • Eine Katze = unglückliche Katze? Beitrag #2
zweite Katze

Hallo Tanja!
Also wenn du dich für n zweites Kätzchen entscheiden solltest, würd ich bis nach dem Umzug warten. Sonst ist s erstens zuviel Stress für die Mieze und zweitens für dich. Hatte früher bei meinen Eltern mal ne Einzelgängermieze, (heisst auch Lucy), die war damals zwei, und dann von meiner verstorbenen Oma noch eine 12jährige Katze zu mir genommen. Die zwei haben sich nie besonders gut riechen können und sich auch oft angefaucht. Es hat auch sehr lange gedauert, bis sich die beiden akzeptiert haben. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es ihr dadurch weniger langweilig war, wenn ich nicht da war.
Jetzt habe ich seit 1 Jahr meine Gina (1 1/2), und seit 4 Wochen nun den kleinen Beppo. Hatte auch bedenken, wie Gina wohl reagiert und ob das viel mehr Arbeit ist als eine (sind Perser = täglich bürsten).. aber es klappt alles echt super und ich bin so froh dass ich Beppo "adoptiert" habe.. hatte bei Gina vorher auch immer das Gefühl, als wär sie manchmal etwas unglücklich, und mich deshalb für die Zweite entschieden. Jetzt schmusen und spielen die zwei immer miteinander, wenn ich keine Zeit für sie habe...echt total süss! Wieso sträubt sich dein Mann denn so gegen eine zweite Katze? Was spricht denn dagegen?

Hätte bei ner kleinen Katze eigentlich nicht mehr bedenken, dass sie Emily kratzt, als bei ner ausgewachsenen.. bei mir sind auch öfter kleine Kinder zu Besuch, und die müssen eher vor Gina Angst haben als vor Beppo.. und bei ner ganz Kleinen kriegt Lucy vielleicht Muttergefühle, so wars bei Gina auch..

Liebe Grüße und n schönes Wochenende! Sonja
 
  • Eine Katze = unglückliche Katze? Beitrag #3
Ich hab keine Ahnung, was mein Mann dagegen hat. Er sagt einfach nur, er will keine. Lieber nen Hund! Der hat wohl nen Vogel... :evil:
Er hat dann nen Hund und ich die Arbeit.

Wenn wir umgezogen sind, hol ich mir vielleicht in der Nachbarschaft ein junges Kätzchen, wenn Männe mal ein paar Tage nicht da ist. Wenn er es erst mal näher gesehen hat, will er es eh nicht mehr hergeben. :lol:
 
  • Eine Katze = unglückliche Katze? Beitrag #4
Ist deine Katze eine reine Wohnungskatze?
Da wird es ihr tagsüber sicher schnell langweilig, wenn sie so ganz alleine in der Bude hockt...

2 Jahre sind doch kein Alter, sie ist doch noch jung.
Welchen Charakter sie hat, und welche Art von zweitem Tier am besten zu ihr passt, das kannst du allein am besten entscheiden.

Man weiss vorher leider niemals, ob es klappen wird, aber ich denke mit 2 Jahren ist dein tier noch jung und relativ anpassungsfähig.

wenn sie eine aktive, verspielte ist würde ein jungtier sicher in Ordnung für sie sein.
Sicher, die sind tolpatischig und müssen erst die Welt entdecken...
Aber wegen der KRallen mach dir mal keine Sorgen, Katzen wissen sich schon zu wehren und vor Verletzungen zu schützen.

Vielleicht wäre in eurem Fall aber auch eine Katze um Lucys Alter gut.
1-2 Jahre vielleicht, aus dem Tierheim u.U.
Sie hat nicht mehr die wilde Verspieltheit und die Nervigkeit eines Kittens ;), und man kann ihren Charakter sehen, wenn man sie kennenlernt.
Dieser ist schliesslich schon geformt und normalerweise ist solch eine Katze ja auch schon erzogen.
Vielleicht ein Tier das Trubel und kleine Kinder schon gewöhnt ist, auch so etwas findet man in Tierheimen, nicht alle haben da "einen an der Klatsche". Oder einen Kastraten vom Züchter, der umständehalber abgegeben wird.

Mein Odin ist auch solch ein recht eigenwilliger Bursche, er muss selbst ankommen, wenn er etwas will, aufzwingen lässt er sich nichts.
Für ihn war der Zweitkater Frajo eine grosse Bereicherung, wenn auch die Zusammenführung schwierig war und über drei Wochen dauerte, am Ende fanden sie ganz toll zusammen.
Heute spielen sie miteinander, Odin putzt Frajo, sie kuscheln...
Kurz- Dreamteam...

Und vor allen Dingen ist da nicht mehr dieses schlechte Gewissen, wenn man aus dem Haus geht....
Nur noch zwei Kater die mit mir zur Tür gehen, und zu sagen scheinen "Einen schönen Tag dir, wir warten heute abend auf dich".

Auch wegen des kleinen Kindes wäre ein Kitten vielleicht nicht so ideal... sie sind so klein und zerbrechlich, wie schnell kann das Kind da mal aus versehen zu grob rangehen und dem Kleinen etwas brechen oder schlimmeres.
ausserdem seid ihr ja wohl tagsüber aus dem Hause.... da kann die Erziehung eines Kittens schon schwierig werden...

Wir hatten bis vor kurzem Martins 6 Jährigen Sohn hier.
Odin ist ihm auch immer aus dem Weg gegangen, es sei denn dieser spielte mit ihm.
Frajo, ein halbstarker leichter Kater wurde von ihm anfangs auch manchmal nicht gut behandelt, weil dieser sich im Gegensatz zu Odin nicht wehrte. Aber das gab sich...
Später haben sie auch zusammen gespielt und sogar ab und an gekuschelt :)


Ich würde sagen, wenn die Katze nicht gerade ein ganz grundsätzlicher Einzelgänger ist, kann eine Zweitkatze für sie eigentlich nur eine Bereicherung sein.
 
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