Für Mimi

Diskutiere Für Mimi im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Heute morgen ist meine kleine schwarze Katze Mimi in der Tierklinik gestorben. Sie wäre im Mai 7 geworden und war damit eigentlich zu jung um...
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Felerian

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Heute morgen ist meine kleine schwarze Katze Mimi in der Tierklinik gestorben. Sie wäre im Mai 7 geworden und war damit eigentlich zu jung um schon an chronischem Nierenversagen zu leiden.

Ich vermisse sie sehr und mache mir Vorwürfe dass mir die kleinen Anzeichen ihrer Krankheit nicht eher aufgefallen sind. Ich habe mir nichts dabei gedacht wenn sie viel auf einmal getrunken hat, sie hat ja größtenteils Trockenfutter gefressen. Das sie ganz langsam etwas dünner geworden ist habe ich auch nicht so als negativ bemerkt, sie war schon immer eher klein und leicht.

Freitag Abend als ich von der Arbeit nach Hause kam war sie plötzlich etwas wackelig auf den Beinen und mir ist aufgefallen dass sie wohl an dem Tag nichts gefressen und getrunken hatte.

Am nächsten Morgen bin ich dann gleich mit ihr zum Tierarzt gegangen weil sie in einem wirklich schlechten Zustand war. Dort wurde dann festgestellt dass sie ziemlich ausgetrocknet und unterkühlt war. Nachdem ihr zwei Beine rasiert wurden (sie hat Angst vor Geräten die laut surren) hat sie eine Infusion bekommen und es wurde ihr Blut abgenommen. Dann wurde ich in die Tierklinik geschickt, wo ein Ultraschall von den Nieren gemacht wurde und sie wurde in die Station aufgenommen, um weiter versorgt zu werden.

Also musste ich alleine nach Hause fahren und abwarten ob sie sich stabilisiert und wie ihre Blutwerte aussehen sobald sie weniger dehydriert ist.

Sonntag wurde mir gesagt sie hätte immer noch nichts gefressen, wäre aber stabil.

Heute morgen wurde ihr Blut wieder untersucht, und die Werte waren immer noch viel zu hoch. Ihre Organe waren schon so weit geschädigt dass sie nicht mehr normal hätte leben können, also haben wir beschlossen dass ich in die Tierklinik fahre um bei ihr zu sein, wenn sie eingeschläfert wird. Ich wollte sie ja wenigstens noch einmal lebendig sehen und mich von ihr verabschieden. Als ich eine halbe Stunde später in der Klinik an kam wurde mir gesagt, dass sie gerade von alleine gestorben war.

Ich konnte sie dann noch einmal sehen und streicheln... was ich aber nicht lange ausgehalten habe, sie war ja schon tot.

Die Wohnung wirkt jetzt ohne sie sehr leer und einsam. Besonders traurig macht mich dass hier außer einigen Haaren die sie in der ganzen Wohnung verteilt hat nichts mehr an sie erinnert... das Katzenspielzeug, Kratzbaum und so weiter hat genau so ihr Bruder benutzt, der zum Glück noch fit wie immer ist. Aber es gibt irgendwie nichts dass nur ihr gehörte und das mich nur an sie erinnert.

Dadurch dass alles so plötzlich kam ist es schwer es zu verarbeiten... es ist alles ziemlich schlecht gelaufen, sie musste ihre letzten zwei Tage in einem Käfig an einem fremden Ort verbringen ohne mich noch einmal sehen zu können und ohne dass ich mich richtig von ihr verabschieden konnte.

Dieser Beitrag soll an sie erinnern und vielleicht andere dazu bringen, genauer darauf zu achten wie sich die eigene Katze verhält. Das eine Katze plötzlich mehr trinkt als früher mag harmlos wirken, aber es kann der Anfang vom Ende sein...
 

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  • Für Mimi Beitrag #2
Hallo Felerian..

Das tut mir schrecklich Leid.
Ich weis wie das ist.
Mach dir keine Vorwürfe,ich weis das ist leichter gesagt als getan.
Ich habe mir ein Foto auf leihnwand ziehen lassen und dieses hängt direkt über meinem Bett,denn ich weis das mein Karter Happy von da auf mich aufpasst.
Denke an die schöne Zeit die du mit Mimi hattest.

Nochmals mein Beileid....

Liebe Grüße

Mimi wird immer auf dich aufpassen und sie weiß auch das du keine Schuld hast....
 
  • Für Mimi Beitrag #3
Es tut mir sehr leid für dich, dass du deine Mimi mit 7 Jahren,
also viel zu jung, verloren hast. Auch wenn es im Nachhinein
vielleicht schon früher Anzeichen gegeben hat, hast du doch
direkt, als dir bewusst wurde, dass es Mimi nicht gut geht,
alles unternommen, um ihr zu helfen. Leider weiß man es
oftmals nicht besser, kennt Zeichen noch nicht, denkt, es sei
alles in Ordnung. Deine Mimi hat, wie Katzen das häufig tun,
dir erst sehr spät gezeigt, dass sie sich nicht wohl fühlt.

Du hast sie bestimmt nicht alleine gelassen, du wolltest bei ihr sein,
wenn sie erlöst wird, ihr plötzlicher Tod kurz vor deinem Eintreffen,
war so schnell nicht vorhersehbar. Mimi hat bestimmt gespürt,
dass du in Gedanken die ganze Zeit bei ihr warst und, dass du
sie sehr lieb gehabt hast. Sie muss jetzt nicht mehr leiden,
und sie war in der Klinik bestimmt in guten Händen und nicht allein.

Mimi bleibt weiter in deinem Herzen, auch wenn dir Gegenstände fehlen,
die dich an sie erinnern, sie selber wird dir immer in Erinnerung bleiben.
 
  • Für Mimi Beitrag #4
Hallo,

Katzen sind Meister im Verstecken von Krankheiten - liegt bei ihnen in den Genen.
Daß Deine Mimi bereits mit 7 Jahren so stark geschädigte Nieren hatte, ist selten und für einen Laien - der mit Katzen nur wenig Erfahrung hat - fast gar nicht erkennbar.

Du hattest sie sehr lieb und das ist das Einzige, was zählt. Durch den schnellen Tod blieb ihr längeres Leiden erspart.

Daß keine Gegenstände Dich an sie erinnern, stimmt nicht. Gegenstände sind auch unwichtig. Wichtig ist, daß Du an ihr Wesen oftmals erinnerst wirst. Ihr habt bestimmt viele schöne Stunden gemeinsam erlebt, die Dir immer in Erinnerung bleiben werden.

Jetzt empfindest Du nur Schmerz - der auch noch eine Weile andauern wird. Deine andere Katze wird Dir über diese schweren Stunden hinweghelfen und Dich trösten - sie trauert genau wie Du - habe sie deshalb sehr lieb, denn sie weiß ja nicht, was geschehen ist.

Ich drücke Euch beide ganz lieb - Deine Inge
 
  • Für Mimi Beitrag #5
deine worte zeigen wie sehr du sie geliebt hast und das wird die kleine maus gewusst und gespürt haben!
solche dinge kann man leider nicht vorraussehen und dich trifft keine schuld! ganz sicher nicht!

(emma wollte dir offensichtilich auch etwas tröstendes sagen, darum ist sie schnell mal über den lap gelaufen: ö äü#k+)

kopf hoch! der andere tiger braucht dich jetzt auch!!
liebste grüße, lyn und emma
 
  • Für Mimi Beitrag #6
Danke für die Antworten... so einen Beitrag zu erstellen den andere lesen hilft sehr dabei es zu verarbeiten.

Ich kann das ganze jetzt nicht mehr ändern und mache mir immer noch Vorwürfe dass ich nicht so viel Zeit mit ihr verbracht habe wie ich gekonnt hätte... ich hätte viel öfter mit ihr kuscheln sollen, sie öfter bürsten, ihr öfter eine Freude machen. Jetzt ist es leider zu spät...
 
  • Für Mimi Beitrag #7
Fühl dich ganz lieb gedrückt!
Es tut mir sehr leid, dass Mimi so plötzlich und unerwartet über die Regenbogenbrücke gegangen ist. :sad: Ich verstehe dich sehr gut und hoffe, dass du dich schnell von den Gedanken ("was hätte..","was wäre..") lösen kannst. Das Realisieren und letztendlich die Akzeptanz, dass Mimi so plötzlich aus deinem Leben getreten ist, ist sehr schmerzhaft und natürlich denkt man vor allem an die letzte Zeit zurück, stellt sich in Frage, usw.
Du hast sie von Herzen geliebt und ich drücke dir die Daumen, dass die schönen Erinnerungen bald überhand nehmen und du stolz darauf sein kannst, dass Mimi deine Katze war.
Leider ist es ja so, dass Katzen Lebensabschnittsgefährten sind. Einige begleiten einen länger, andere leider kürzer. Aber ich wette, du möchtest die Zeit mit ihr nicht missen, auch wenn sie leider kürzer als erwartet war.
Ganz viel Kraft für die nächste Zeit und Grüße an deine andere Fellnase!

Mimi, ich wünsche dir alles Gute im Regenbogenland!
LG
Lina*
 
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