Hallo zusammen,
ich bin seit 2 Wochen stolze Katzenbesitzerin von zwei wundervollen Katzen aus dem Tierschutz. Sie stammen aus Griechenland und sind ein Jahr alt.
Bin absolute Katzenanfängerin, habe mich aber gut eingelesen um meinen beiden gerecht zu werden. Die ersten zwei Wochen hat alles bestens geklappt und die zwei haben sich nach einer kurzen eingewöhnungszeit super eingelebt und fühlen sich rundum wohl bei uns. Es war zwar eigenartig zu sehen, dass sie keine Fensterscheiben kannten oder gegen die Duschtür gelaufen sind, weil sie es einfach nicht kannten,aber auch das haben die beiden wunderbar gemeistert. Ebenso hatten sie auch Probleme mit dem Tageslicht, da sie es kaum kannten. Sie sind wohl in Griechenland in einem Kellerraum ohne Tageslicht geboren und aufgewachsen und seit Januar in Deutschland.
Jetzt zu meinem Anliegen: Die kleine (etwas abgemagertere von beiden) kneift seit heute ihr linkes Auge immer zu. Wenn ich mit ihr spiele oder sie Geräusche wahrnimmt, sind beide Augen ganz normal und gleichmäßig ( auch Pupille) geöffnet. Entspannt sie aber auf der Couch dann ich ein Auge auf und das andere zugekniffen als hätte sie Schmerzen. Ich habe mir das Auge auch angesehen, es ist aber keinerlei Flüssigkeit oder sonstiges zu erkennen. Alles ganz normal. Wenn ich in ihre Nähe komme dann macht sie das Auge auch manchmal ganz langsam auf und ich sehe die sog. Nickelhaut, ganz kurz, wie sie sich langsam zurückzieht.
Da ich auf JEDEN Fall zum Tierarzt gehe, hoffe ich darauf dass jetzt keine Antworte wie : "geh sofort zum Tierarzt" kommen. Es geht mit hier lediglich darum auf das Tierarztgespräch vorbereitet zu sein und seine Diagnose eventuell kritisch zu hinterfragen. In der Vergangenheit musste ich leider oft feststellen, dass Ärzt unüberlegte Fehldiagnosen stellen und sich vieles auch in einer "Art" Dialog entwickelt. (Erfahrung mit meinem Hund, bei dem ich immer zusammen mit dem Tierarzt überlegt habe was er haben könnte).
Ich suche also nach einer Art "Gesprächsgrundlage" für den Tierarzt Besuch, um alle Eventualitäten darzulegen und nicht "blind" auf die Erste 5 Minuten Diagnose zu vertrauen und mich mit irgendeiner Salbe abspeisen zu lassen (Alles schon passiert, " geben sie ihrem Hund Vitamine dann wird alles gut")
Ich zweifle hier keineswegs die Kompetenzen an, möchte aber gut informiert sein um auch Rückfragen zu stellen. Katzenerfahrung habe ich wie gesagt leider keine und hoffe daher auf eure Ratschläge oder "Ferndiagnosen" ( ich weiß das ist schwierig). Aber ich würde mich freuen wenn ihr mit helfen könnt und ein paar Tipps gebt, was meine Süße haben könnte ???
Liebe Grüße
Ich (mit Tessa & Loniki)