Hallo,
meine Perserkater ist nun 21 Jahre alt und seine Tierarztbesuche in seinem bisherigen Leben kann ich wirklich an einer Hand abzählen. Es waren gerade mal 5. Nur seit ein paar Wochen hat er Probleme mit den Zähnen. Seine Blutwerte (alles okay, kein Nierenversagen, keine erhöhten Leberwerte, kein Alterszucker) sind für diesen Opi sehr gut und ich habe ihn dann kurzerhand auf Anraten des Tierarztes in Vollnarkose 4 Backenzähne herausoperieren und den Rest sanieren lassen einschließlich zahnstein entfernen. Er hat es relativ gut überstanden. Zwei Tage später ging es ihm garnicht gut und er hat fast nichts mehr gefressen und auch erbrochen. Bei einem neuerlichen Besuch beim Tierarzt hat der dann auf Anraten dessen das Wochenende dort mit einer Infusion verbracht. Es ging ihm deutlich besser, aber viel fressen tut er bis heute nicht, aber er scheint sich doch wieder wohler zu fühlen. Schmerzen scheint er überhaupt nicht zu haben, denn organisch fehlt ihm nichts, außer seiner Altersschwäche. Ich habe nun Angst, daß ich ihn doch irgendwie quäle und er vielleicht doch im Katzenhimmel besser aufgehoben wäre. Der Tierarzt sagt jedoch, er sehe keinen Grund ihn einzuschläfern und er könne noch Monate leben, obgleich seines Alters. Wenn er weiterhin nicht viel frißt ( er ist sehr dünn, eigentlich nur noch haut und knochen) und er nicht richtig trinkt, solle ich ihn bringen, dann hängen sie ihn wieder an den Tropf. Ich bin total verunsichert. Oder wäre es besser, er stirbt wenn die Zeit gekommen ist in seiner gewohnten Umgebung? Was meint Ihr dazu?
Liebe Grüße von
Stephanie