Einen großen Schritt zurück

Diskutiere Einen großen Schritt zurück im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen Ich weiß, ich weiß, meine beiden Stubentiger sind erst seit knapp 2 Wochen bei mir und kann deshalb nicht Wunder erwarten. Tu ich...
  • Einen großen Schritt zurück Beitrag #1
A

Ad-Astra

Gast
Hallo zusammen

Ich weiß, ich weiß, meine beiden Stubentiger sind erst seit knapp 2 Wochen bei mir und kann deshalb nicht Wunder erwarten. Tu ich auch nicht. Mal davon abgesehen, das Sameer sich immer besser einlebt. Er ist mittlerweile fast den ganzen Tag bei uns im Wohnzimmer, was mir natürlich sehr gut gefällt. Auch kommt Sameer zum schmusen, spielt mit uns und frisst gut.

Aber Kiron hat wieder einen großen Schritt zurück gemacht. Vor 5 Tagen sah alles so gut aus. Ok, er hielt sich nach wie vor den ganzen Tag in seinem Versteck auf und kam nur Nachts, wenn alle schliefen raus aber er hat sein Futter, welches ich ihm immer direkt vor sein Versteckt stelle, komplett gefressen, also auch in der Früh. Auch ist er, zwar nur extrem selten aber immer hin, auch tagsüber aufs KaKlo gegangen. Seit 3 Tagen ist es wieder anders. In der Früh rührt er sein Futter gar nicht mehr an und auch aufs KaKlo geht er nicht. Erst am Abend, etwa 1-2 Studen nachdem meine Tochter im Bett liegt und somit ruhe eingekehrt ist, geht er an sein Futter dran. Und auch das KaKlo wird erst ab diesen Zeitpunkt von ihm benutzt.

Überlege ständig ob irgendwas anders ist als zuvor, selbst noch so kleine Details lass ich mir durch den Kopf gehen, aber ich komm auf kein Ergebnis. Vielleicht ist es ihm doch zu unruhig hier. Bin momentan wirklich ein wenig traurig. Würde ihm so gerne seine Angst nehmen.

Was denkt ihr denn? Woran könnte das liegen?
 
  • Einen großen Schritt zurück Beitrag #2
Wenn du schreibst, dass er erst wieder mehr rauskommt wenn deine Tochter im Bett ist, brauch er auf jeden Fall noch sehr viel Zeit um seinen Rythmus und die Ruhe zu finden.

Solange er von deiner Tochter nicht bedrängt wird, gib die Hoffnung mal noch nicht auf.
Und solange er Rückzugsmöglichkeiten hat, ist auch noch nix verloren.

Ich lebe alleine, habe zwei Katzen (ca 10 und 11 Jahre alt) aus dem Tierheim zu mir genommen.
Information war, dass Gismo sehr Menschenbezogen ist.
Fakt war, dass genau Gismo gut drei Monate brauchte um Vertrauen aufzubauen.

Weil die zweite Mietze das totale Gegenteil von Gismo war (quirlig, verschmust, immer Aufmerksamkeits fordernd) war es schwer beiden Katzen gerecht zu werden.
Einerseits wollte ich Sonic nicht vernachlässigen mit ihrem ständigen Drang nach Aufmerksamkeit, andererseit wollte ich Gismos Vertrauen gewinnen.
Und das alles unter einen Hut zu bringen wenn man den ganzen Tag arbeiten ist, ......

Es wird schon (behaupte ich jetzt einfach mal ganz lapidar :) ).
Solange die Katze ihre Rückzungsmöglichkeiten und ihr euch ganz viel ruhige Minuten für nehmt, sehe ich da gute Chancen.
 
  • Einen großen Schritt zurück Beitrag #3
Hallo,

ich denke, du machst dir zu viele Gedanken. Tu einfach so, als wenn es das normalste der Welt wäre, dass da ein Kater im Versteck sitzt und nur abends rauskommt.

Ich glaube, du schaust zu oft nach ihm. Das könnte ihm unheimlich sein. Er wird durch Sameer lernen, dass ihr keine kleinen Kater fresst. :wink:
Und er wird irgendwann neugierig werden. Bei Katzen ist die oberste Tugend Geduld.
 
  • Einen großen Schritt zurück Beitrag #4
@Streunerhof
Ich sammle in der Früh zwischen 6:30 & 7:30 die Näpfe ein, mache sie sauber, tu neues Futter rein und stelle sie wieder an ihren Platz. Da es die letzten Tage so warm ist lasse ich das Futter nicht den ganzen Tag stehen und deshalb sammle ich zwischen 12 & 13 Uhr die Näpfe wieder ein, da sehe ich ja ob er gefressen hat oder nicht. Ansonsten gehe ich nur in mein Schlafzimmer wenn ich etwas von dort brauche. Nach Kiron selbst gucke ich nicht, denn in seinem Versteck kann ihm ja nichts passieren. Somit gibt es keinen Grund nach ihm zu sehen.

Aber in einem hast du Recht, ich mache mir einfach zu viele Gedanken.
 
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