Generell geht man davon aus, dass ein bestimmter Anteil an aufgeschlossenem Getreide bei Katzen unbedenklich evtl. sogar sinnvoll ist, da Katzen in der freien Natur über Beutetiere auch den Mageninhalt mit aufnehmen. Der genaue Anteil ist aber noch nicht bekannt.
Bei hochwertigen Futter liegt der Getreideanteil höchstens bei 4-5% (falls Getreide vorhanden ist), des weiteren wird hauptsächlich Reis benutzt, da es zu den hochwertigen Getreidesorten gezählt wird. Mais, und Maisprodukte hingegen stehen im Verdacht zu den Hauptallergieauslösern zu gehören.
In vielen Produkten finden sich auch diverse Gemüsesorten und Ölsaaten, sie dienen zur Lieferung von Omega-Fettsäuren und zum Großteil als Ballaststoff (macht den Schiss schön, um es mal flapsig auszudrücken).
Karotten und Kartoffeln können sogar bei Dünnpfiff helfen.
Allgemein kann man bei Katzenfutter wohl sagen, je weniger Bestandteile und je besser diese aufgeschlüsselt sind (Prozentangaben), desto besser ist das Futter.
Mit Grau, Animonda Carny, Bozita usw. ist man eigentlich gut bedient (auch wenn mich die Reiskörner in Grau immer an Maden erinnern *bääh).
Zur Abwechslung kann man auch ruhig mal zu Ergänzungsfutter greifen, z.B. Schmusy Fisch und andere Sorten, die fast ausschließlich aus Fleisch/Fisch bestehen, aber nicht als Alleinfutter gelten, weil ihnen keine Zusatzstoffe hinzugefügt wurden.
Rohfleisch geht natürlich auch.
Generell muß sich aber jeder seine eigene Meinung über das Katzenfutter machen, hängt auch stark von den Vorlieben der Katzen ab (was nützt das beste Futter, wenn die Katze es nicht frisst)
Beim Futterkauf also einfach darauf achten : kein Getreide (Reis nur in geringen Mengen), kein Zucker (Karamell, Rübenschnitzel, Melasse) und möglichst keine Zusatzstoffe (Farb-und Konservierungsstoffe etc.)