Finja, niemand will Dir etwas böses, deshalb wiederhole ich Alex Rat nochmal: verfalle bitte nicht in die Opferrolle. Die will Dir niemand aufdrängen. Nur leider kann man einiges auch nicht sofort aus Deinen Posts herauslesen und mancher Verdacht ist schnell aufgekeimt. Das ist im Geschriebenen leider manchmal so.
Leider weiß ich, das aber noch als Anmerkung zu Deinem letzten Post, aus Erfahrung, wie schnell mal eben etliche Tausend Euro für den Tierarzt ausgegeben sind. Das sind natürlich krasse Beispiele, aber sie können passieren. Meine kleine Gina dürfte sicherlich auch einer verantwortungslosen Vermehrung entstammen (reinrassig ist sie sicherlich nicht, aber ihre Spuren sind über die vielen Jahre Tierheim und die vielen Vorbesitzer verwischt), wo sich um nichts gekümmert wurde, die ganzen Vorsorgeuntersuchungen der Elterntiere nicht gemacht wurden. Meine kleine Gina ist schwer krank und ich habe in den gut 2 Jahren, die sie nun bei mir ist, inzwischen über 6000 Euro für Tierarzt und Labor ausgegeben. Etwa 2000 Euro allein waren binnen nur 3 Wochen angefallen. So schnell kann das gehen.
600 Euro für ein Rassekitten klingt viel. Aber wer sich mal intensiv mit dem Thema Zucht beschäftigt hat, weiß, dass sich die seriösen Züchter daran keine goldene Nase verdienen, wenns mal überhaupt die Kosten deckt. Da kommt so vieles zusammen und insbesondere auch die ganzen Vorsorgeuntersuchungen der Elterntiere kosten viel Geld.
Wenn Du unbedingt ein Kitten haben möchtest, kann ich Dir auch nur ein zweites mit ans Herz legen. Dem Kleinen zuliebe. Ansonsten könntest Du doch aber auch mal bei den seriösen Züchtern nachschauen, ob nicht gerade wieder Kastraten abgegeben werden, die sich einfach nicht mehr in der Gruppe wohlfühlen. Das gibts ja leider auch nicht selten und selbst bei Coonies kommt es vor. Erwachsene Katzen haben auch so manchen Vorteil, insbesondere, wenn sie aus gutem Hause kommen. Sie sind bereits erzogen und haben die Flegeljahre hinter sich ;-)
Liebe Grüße