Hallo in die Runde,
also solche Situationen haben wir eigentlich sehr häufig. Wenn wir nachts im Bett liegen, kommen meist später Leo und Felix dazu. Felix kuschelt sich dann zu mir an die Seite und Leo zu meiner Frau. Wir haben zwar das Licht aus, aber nachdem sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, kann ich Felix zumindest in Umrissen erkennen. Es kommt sehr oft vor, daß er sich plötzlich aufsetzt, die Ohren spitzt und mit großen Augen hinter meinen Rücken -eine bestimmte Stelle im Schlafzimmer fixiert, dabei das Köpfchen bewegt, so als ob ihn jemand anspricht, es dann zur Seite bewegt, als ob sein Blick etwas im Raum verfolgt. Mit Leo haben wir ähnliche Erfahrungen. Die beiden wirken dabei jedoch nie ängstlich oder verstört, sondern eher neugierig und aufmerksam. Angst muß deshalb niemand haben, es herrscht in diesen Situationen auch keine ängstliche oder gar bedrohliche Stimmung.
Ich bin ein logisch denkender Mensch, der nicht an das Übersinnliche glaubt, Geister "sehen" unsere Pfotis da ganz bestimmt nicht. Ich glaube aber trotzdem, daß sie etwas sehen, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt oder was wir nicht erkennen können. Der große und von mir überaus geschätzte Wissenschaftler und Journalist Hoimar von Ditfurt hat solche Situationen sinngemäß mal so beschrieben: wenn ein Schimpanse und ein Mensch in den Nachthimmel schauen, so sehen sie beide zwar das Gleiche, der Mensch kann seine Wahrnehmung jedoch deuten und interpretieren, der Schimpanse sieht nur einen schwarzen Himmel mit hellen Punkten.
Noch einen schönen Abend