Wir haben unsere Lucy zusammen mit Maya vor 6 Wochen aus dem Tierheim geholt. Die beiden sind 2009 geboren und uns wurde schon im Tierheim gesagt, dass beide sehr scheu wären und viel Zeit bräuchten.
Maya taute innerhalb von 2 Tagen auf und ist ne riesen Schmusebacke.
Lucy verkroch sich die erste Woche nur unter einem bestimmten Schrank lief dicht gedugt am Boden und hatte immer wahnsinnige Angst vor uns. Wir haben Sie also in Ruhe gelassen manchmal mit ein wenig Malzpaste gelockt. Dieses Vorgehen war das Richtige nach 1 Woche kam sie unter dem Schrank hervor und erkundete Flur, Küche und Bad, in der 2. Woche kam Sie auch ins Wohnzimmer. Sie darf machen was sie möchte, hat also keine Einschränkungen und wird von uns auch nicht bedrängt sie kann kommen wenn sie möchte.
Lucy mag tagsüber nicht angefasst werden, scheut dann auch und läuft weg, einzig auf dem Kratzbaum duldet sie Streicheleinheiten.
Seit 1 Woche kommt Lucy nun nachts auch mit ins Bett und da gehts dann los, da wird geschmust wie wild mit Köpfchen geben und es wird geschnurrt wie ein Radlader, einfach nur süß.
Mich wundert einfach nur, dass sie tagsüber diese Streicheleinheiten nicht haben möchte sondern nur nachts wenn wir schlafen bzw. wenn man sich tagsüber ins Bett zum Mittagsschlaf legt.
Kennt jemand so ein Verhalten? Nicht falsch verstehen, mich stört es nicht, es wundert mich nur, weil man nachts merkt, wie sehr sie diese Schmuseeinheiten genießt.
Ich weiss nicht ob das auch daran liegt, sie ist ein Maine-Coon-Mix, evtl. ist das auch eine Charaktereigenschaft von Coonies?
Ich würde mich freuen, wenn ihr mal berichten würdet, ob ihr so ein Verhalten auch schon erlebt habt und ob es sich irgendwann legt (wenn nicht ist das für uns auch nicht schlimm)
LG Ina