Hilfe: Großes Zeitproblem für Problemkatzen, Ausweg?

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  • Hilfe: Großes Zeitproblem für Problemkatzen, Ausweg? Beitrag #1
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Lipoly

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Hallo,
mein erster Post hier und gleich etwas nicht so erfreuliches!
Kurz zu den "Protagonisten"

Ich selber besitze keine Katze(n), ich wohne noch bei meinen Eltern und wir haben zwei Hunde, das reicht.
Meine Freundin besitzt seit 15 Jahren ein Wohnungskatzen-Geschwisterpärchen, wohnt aber nach dem überstürzten Auszug der Mutter vor 6 Monaten mit ihrem Vater alleine in einer 3Zimmer Wohnung.
Die Mutter hat sich eine Wohnung genommen in der KEINE Katzen erlaubt sind und obwohl sie das nicht zugibt, merkt man das sie froh drüber ist keine Katzen(haare) mehr in der Wohnung zu haben.

Jetzt zu unserem "Problem"
Die Katze war sehr auf die Mutter fixiert, diese ist jetzt "nicht mehr da" und die Katze dreht voll am Rad! Die uriniert und "kackt" überall dahin wo es der Vater und meine Freundin auf jedenfall sehen und ggf auch reintreten. Noch dazu zerstört die Katze die Waohnung indem sie Möbel zerkratzt, auf und hinter die Möbel uriniert.... Das ganze passiert täglich und auch absichtlich, sie macht dies auch wenn man daneben steht.
Der Kater macht dieses Verhalten nicht.
Wir haben schon alles mögliche probiert, Feliway, Katzentherapeut, jede Katze hat eigene fressschalen und Katzenklo.....alles sehr teuer und führte nichtmal zu einer ansatzweisen Besserung der vor dem Auszug problemlosen Katze.

Das ganze geht jetzt soweit das der Vater stimmungstechnisch total am Ende ist, er meiner Freundin psychisch das leben schwer macht und ich denke mal das er das nicht mehr lange mitmacht, er mag die Katzen nicht seitdem sie das tun und es ist eine Frage der Zeit bis der Vater etwas mit den Katzen macht(das sagt er offen auch selber)....weiter muss ich denke ich nicht schreiben.

Meine Freundin die keine Geschwister hat hängt natürlich SEHR an ihren Katzen und ich glaube sie sind ihr sogar wichtiger als ich :(

Jetzt merkt ihr sicher was fehlt an der Story bisher...ja! Die Mutter! Sie hält sich aus der Sache dezent raus, betürdelt meine Freundin wo es nur geht aber sobald es um die Katzen geht wird meine Freundin nur vertröstet mit dem Spruch "Mach deine Ausbildung zuende und nächstes Jahr ziehst du dann aus"
Ich finde das, sorry, zum kotzen! Die Mutter zieht aus, ist im übertragnen Sinne froh keine Katzenhaae mehr in der Wohnung zu haben, sich um nichts kümmern zu müssen.....
Die Katzen und meine Freundin sind die Leidtragenden, die können aber nichts dafür.

Jetzt geht die Spinnerei der Mutter so weit das sie meiner Freundin geraten hat auszuziehen mit den Katzen in eine Einzimmerwohnung.

Ein paar Infos noch:
Meine Freundin und ihr Vater sind beide voll berufstätig sodass den ganzen tag keiner zuhause ist, die Mutter arbeitet Halbtags.
Derzeit haben die Katzen ein Wohnzimmer, eine große Küche, einen großen Flur und ein großes Badezimmer zur Verfügung und selbst da zoffen sie sich gegenseitig schonmal


Jetzt meine Frage bzw eure Meinung:
Meine Freundin und ihr Vater sind beide voll berufstätig sodass den ganzen tag keiner zuhause ist, die Mutter arbeitet Halbtags.

Jetzt haben wir schon darüber nachgedacht die Katzen ins Tierheim abzugeben, sie haben es da bestimmt besser, sie haben andere Katzen um sich rum, ständig jemand der sich um sie kümmert und keinen der ausflippt wenn die Katze irgendwo "hinmacht"
Meine Freundin ist von dieser Idee natürlich komplett abgeneigt, erstens will sie die Katze/die Katzen nicht abgeben (für sie ist das wiegesagt Geschwisterersatz seit 15 jahren) und zweitens hat sie immernoch das Bild von Tierheimen im Kopf wo Katzen verwahrlost in kleinen dunklen Kisten hocken und drauf warten das sie jemand darausholt. Noch dazu will sie die Katzen besuchen können und ein Tierheim ist wohl eher drauf aus die Katzen zu vermitteln!
Meine Idee war jetzt so eine Art Katzendauerpension. Gibt es so etwas? Die Katzen für viele Monate in eine normale Katzenpension zu stecken ist in meinen Augen viel zu teuer.
Sich eine kleine Einzimmerwohnung zu nehmen mit ZWEI Katzen, ich glaube das geht auchnicht gut und das die Katze aufhört die Wohnung zu zerstören ist damit auchnicht sichergestellt, zumal meine Freundin immernoch den ganzen tag dann arbeiten ist und am Wochenende bei mir und die Katzen alleine, die Mutter sagt zwar sie würde dann öfters vorbei kommen, das halte ich aber für etwas weit hergeholt.
Zur Mutter können die Katzen auchnicht, sie sagt bei ihr sind keine Katzen erlaubt, sie hat auchnur eine Einzimmer Wohnung und ganz ehrlich will sie die Katzen auch nicht bei sich haben.

Habt ihr eine Idee?
Ich finde die Idee das meine Freundin auszieht in eine kleine Wohnung MIT den Katzen als denkbar schlechtetste!

Wäre für ein paar Meinungen sehr sehr dankbar!

LG
Lippi
 
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  • Hilfe: Großes Zeitproblem für Problemkatzen, Ausweg? Beitrag #2
Mal aus der Luft gegriffen wäre ein Tipp von mir, eine private Pflegestelle.

Weiß ja nicht wo ihr wohnt (Großstadt oder Ländliche Gegend).

Vielleicht findet ihr eine nette Pflegestelle wo die Katzen erst mal bleiben können und deine Freundin sie immer besuchen kann.
Sie kann ja anbieten, hin und wieder was beizusteuern an Futter, Streu, Tierarzt Kosten usw. Vielleicht findet sich ein lieber Mensch der sich den zwei Fellnasen annimmt unter den Bedingungen.
Aber sie soll dann auf jeden Fall einen Vertrag machen. In dem muss geklärt sein, dass sie die Katzen besuchen darf und wieder zu sich holen, sobald sich ihr privates Umfeld geändert hat.

Mehr kann ich dazu leider grad auch nicht sagen.
 
  • Hilfe: Großes Zeitproblem für Problemkatzen, Ausweg? Beitrag #3
Mal aus der Luft gegriffen wäre ein Tipp von mir, eine private Pflegestelle.

Weiß ja nicht wo ihr wohnt (Großstadt oder Ländliche Gegend).

Vielleicht findet ihr eine nette Pflegestelle wo die Katzen erst mal bleiben können und deine Freundin sie immer besuchen kann.
Sie kann ja anbieten, hin und wieder was beizusteuern an Futter, Streu, Tierarzt Kosten usw. Vielleicht findet sich ein lieber Mensch der sich den zwei Fellnasen annimmt unter den Bedingungen.
Aber sie soll dann auf jeden Fall einen Vertrag machen. In dem muss geklärt sein, dass sie die Katzen besuchen darf und wieder zu sich holen, sobald sich ihr privates Umfeld geändert hat.

Mehr kann ich dazu leider grad auch nicht sagen.


Meine Freundin wohnt mitten in der Großstadt, ich aufm Land, da wo Katzen normal ja auch freigang haben :)
Das mit dieser Pflegestelle hatten wir auchschon bzw meine Mutter und ich, jedoch, wie findet man sowas?
Das mit den Kosten ist Selbstverständlich in so einem Falle, billiger als eine neue Wohnung ist das allemal :)

LG
 
  • Hilfe: Großes Zeitproblem für Problemkatzen, Ausweg? Beitrag #4
Es tut mir leid, aber ich halte nichts von der Idee, die beiden
15-jährige Katzen abzugeben, weil sie nach dem Auszug der
Mutter auffällig geworden sind (bzw. eine der beiden Katzen).

Die Katze scheint ein großes Problem mit dem Auszug der Mutter
zu haben, sie ist aber weiterhin in der gewohnten Umgebung mit
den Menschen, die sie von Klein an kennt.

Mit 15 Jahren wieder rausgerissen zu werden, aus allem was sie
kennen, könnte für die Katzen noch viel schlimmer sein, als der
Zustand, den sie jetzt erleben.

Wurde die Katze tierärztlich untersucht, um ausschließen zu können,
dass organische Ursachen vorliegen? Mit 15 Jahren können ja leicht
Krankheiten auftreten, auch begünstigt durch den Stress des "Ver-
lassenwerdens" (so empfindet sie das wohl).

Deine Freundin sollte sich viel Zeit für die beiden nehmen und
versuchen, ihnen das Zuhause weiterhin angenehm zu gestalten.

Wenn sie beide fast als Geschwister empfindet, sollte sie doch auch
daran interessiert sein, dass es beiden gut geht.
 
  • Hilfe: Großes Zeitproblem für Problemkatzen, Ausweg? Beitrag #5
Es tut mir leid, aber ich halte nichts von der Idee, die beiden
15-jährige Katzen abzugeben, weil sie nach dem Auszug der
Mutter auffällig geworden sind (bzw. eine der beiden Katzen).

Die Katze scheint ein großes Problem mit dem Auszug der Mutter
zu haben, sie ist aber weiterhin in der gewohnten Umgebung mit
den Menschen, die sie von Klein an kennt.

Mit 15 Jahren wieder rausgerissen zu werden, aus allem was sie
kennen, könnte für die Katzen noch viel schlimmer sein, als der
Zustand, den sie jetzt erleben.

Wurde die Katze tierärztlich untersucht, um ausschließen zu können,
dass organische Ursachen vorliegen? Mit 15 Jahren können ja leicht
Krankheiten auftreten, auch begünstigt durch den Stress des "Ver-
lassenwerdens" (so empfindet sie das wohl).

Deine Freundin sollte sich viel Zeit für die beiden nehmen und
versuchen, ihnen das Zuhause weiterhin angenehm zu gestalten.

Wenn sie beide fast als Geschwister empfindet, sollte sie doch auch
daran interessiert sein, dass es beiden gut geht.



Von der Idee halten wir auch nichts aber es geht aktuell schon fast nicht anders!
Jemand der mindestens 6 tage die Woche je 10 Stunden von zuhause weg ist kann sich nicht nochmehr um seine katzen kümmern! Noch dazu ist das Problem mit dem Vater ja immernoch da und lässt sich nciht mal eben abstellen indem man einem sagt der keine Katzen mag er sollte sich doch besser mit ihnen befassen!

Klar waren wir beim Tierarzt, ich glaube schon dreimal, von dem kamen auch die oben genannten Ideen mit Therapeut und Feliway und allem ZippundZapp! Die Katze macht das ja nicht aus versehen! Die guckt einen dabei an und uriniert auf den Tepoich

Klar ist sie interessiert das es den Katzen gutgeht aber aktuell gehts nicht anders! Sie kann nicht ihre ausbildung abbrechen nur weil eine katze am rad dreht, das versteht denke ich jeder!
 
  • Hilfe: Großes Zeitproblem für Problemkatzen, Ausweg? Beitrag #6
Sicher können wir nichts an Eurer momentanen zwischemenschlichen Situation ändern und es ist bestimmt sehr schwierig jetzt alles zu händeln..vollkommen wertfrei-ohne Frage..

aber wäre es nicht der erste Ansatz zu sagen: Blabla...die Katze macht es NICHT, weil Muttern ausgezogen ist...sondern der :Katze macht es OBWOHL Muttern ausgezogen ist...und dann mal ganz korrekt eigene menschliche Verhaltensweisen auflisten und auswerten...

wie hat sich denn Euer Verhalten / Tagesablauf verändert..?
 
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