Hallo.
Du schreibst, dass deine Katze bereits seit 4 Jahren bei euch lebt.
Da sie Freigängerin ist, dürfte sie draußen inzwischen ihre festen Kontakte geknüpft haben. Nun kommt ein Eindringling in ein Revier, das jahrelang ausschließlich ihr eigenes war und macht ihr dieses streitig. Es ist nicht selten der Fall, dass eine Katze nach einer so langen Zeit der alleinigen Herrschaft keine Argenossen im eigenen Territorium akzeptiert, zumeist zwar duldet, aber auch das ist nicht garantiert.
Akzeptieren sich die beiden zumindest oder siehst du zwischen den beiden gar keine Chance?
Es gibt ein paar User hier im Forum, deren Katzen ebenfalls Freigänger sind und die sich erst nach langer Zeit dazu bewegen konnten, sich zwar gegenseitig zu akzeptieren, aber zwischen denen nicht die große Liebe herrscht noch herrschen wird. Aber selbst eine gegenseitige Akzeptanz ist in vielen Fällen noch besser als Alleinsein.
Eine weitere Userin hingegen wollte ihrem Duo eine dritte Katze hinzugesellen und als jene schließlich da war, zeigte eine der anderen beiden Katzen ihr Missfallen der neuen Situation gegenüber mit schwindender Anwesenheit Zuhause und Rückzug von der eigentlichen Bezugsperson.
Was hat euch denn dazu bewogen, einen Zweiten zu holen? Nur der scheue Charakter eurer Erstkatze?
Wie sind beide denn vom Charakter her? Wenn Lizzy nun eine ruhigere Artgenossin, Josef hingegen mit seinen 5 Monaten
(verrechne ich mich da, oder hattest du dich vertippt? Er ist jetzt 5 Monate alt und ihr habt ihn bereits seit Mai? Da wäre er ja erst 4 Wochen alt gewesen :shock
ein tobefreudiger Jungspund ist, werden die beiden miteinander nicht allzu viel Spaß haben, da Lizzy von dem Spieltrieb des Kleinen überfordert wäre.
Grüße,
Armitage