- Hi Freunde
Meine Katze ist mysteriöserweise nun im Winter rollig geworden.
Es heißt, sie werden im Frühjahr oder im Sommer rollig.
Sie ist erfolgreich kastriert worden, das ist wesentlich länger als 1 Jahr her.
Seither ist das sogenannte Kätzlein stubenfrei geworden und war nie wieder rollig.
Deshalb würde ich irgendwie ausschließen, dass sie diesen 3. Eierstock, der gerne bei der OP übersehen wird, noch hätte. Das hätte erstens auf Frühjahr warten müssen und sie ist egtl. nach wie vor stubenrein.
Eine Krankheit würde ich ebenso eher ausschließen, weil sie seit wenigen Wochen viel lebendiger, fröhlicher und zutraulicher gegenüber mir wirkt. Könnte daran liegen, dass ich für wenige Wochen der einzige Besitzer bin und dass um die beiden Katzen deshalb anders gekümmert worden ist. In dieser Zeit hat sie scheinbar ihre Angst vor mir überwunden, weil sie mir früher eher ausweichte bzw. sich in Deckungstellen (zum Weglaufen) begab. Mittlerweile holt sie sich eben mehr Streicheleinheiten ab als der Kater, der üblicherweise 0-2 Mal pro Tag auf meinen Schoß springt. Sie machte das früher vielleicht 1 Mal im Monat. Nun aber täglich mindestens 5 Mal.
Da habe ich im Internet gelesen, dass es noch weitere Auslöser gibt. Beispielsweise elektrisches Licht. Da ich nachtaktiv bin und die Katzen stets meinem aktuellen Aufenthaltsraum bevorzugen, wurden sie demnach tatsächlich die letzten Wochen mehr Licht ausgesetzt. Wäre auch nicht übertrieben, dass die Katzen schonmal 3 Tage lange ohne Pausen vom Licht verbracht haben. Doch dunkle Räume gibt es stets - sie hatten bloß nicht das Bedürfnis nach Dunkelheit, wie es scheint. Der Kater wäre ja ohnehin immun dagegen, der ja ebenso kastriert ist.
Dann kommen wir zum zweiten möglichen Auslöser, den Streicheleinheiten. Keine Ahnung, was man da richtig oder falsch machen soll, aber es heißt, zu intensives Streicheln, könne die Rolligkeit auslösen. Sobald eine der beiden auf meinen Schoß springt, streichele ich die solange, bis sie sich einen neuen Platz zum Ausruhen suchen. Früher war es ja immer nur der Kater, der nach wie vor immun gegen so etwas bleibt, mittlerweile war aber wie erzählt die Kätzin viel öfter am Start und holte sich mehrmals am Tag schnurrend ihre Aufmerksamkeit.
So bis ich mal beim Arzt vorbeisehe, um das näher zu analysieren, bräuchte ich einige Besänftigungsmethoden, weil ich dünne Wände habe, und die Nachbarn es stören könnte. Der Hausbesitzer wohnt direkt neben der dünnsten Wand, deshalb muss ich mir etwas einfallen lassen. Narkose oder Beruhigungsmittel sind jetzt nicht so mein Fall. Ich suche eher spezielle Ablenkungs-, Beschäftigungs- sowie Besänftigungsmethoden von Katzen.
Die einzige Methoden, die ich herausfand, sind Essen (schnell vorbei) und STREICHELN - da hört sie nämlich mal auf zum Miauen und Jaulen. Doch das sollte ich dann ja sein lassen, oder? Sonst bleibt die noch für ihr restliches Leben rollig :lol:
PS: Mein Kater faulenzt daneben und benimmt sich so, als würde er nichts davon wahrnehmen. Total entspannt und zufrieden, während die Katze manchmal ein ziemlich lautes MIAU bzw. MIO hinbekommt.