Hallo ihr Lieben,
letzten Dienstag mussten wir unseren fast 14jährigen Kuschelkater Charly einschläfern lassen. Zwei Tage zuvor lag er morgens auf dem Badezimmerteppich und war ganz schlapp- bewegte sich kaum noch. Der Tierarzt stellte in der Notfallsprechstunde hochgradige Diabetes fest. Charly musste zur Intensivbehandlung in der Praxis bleiben. Der Zucker ging auch runter, aber die Ketone waren sehr hoch und gingen trotz Infusionen nicht runter. Am Dienstag hat er zwar gesessen, aber der Hinterleib machte gar nicht mehr mit. Zusätzlich diagnostizierte der Doc noch einen Herzfehler und später noch wasser in der Lunge. Wir haben ihm weiteres Leid ersparen wollen und ihn auf dem Arm meines Mannes einschläfern lassen.
Aber ich mache mir viele Vorwürfe, weil ich wohl bemerkt habe, dass er viel trinkt, aber auch wenn ich zwischendurch dachte "na hoffentlich hat er keine Diabetes" nichts unternommen habe. Er benahm sich sonst ganz normal.
Er ist hier noch so präsent, dass ich ständig das Gefühl habe, er kommt gleich um die Ecke - mir ist dauernd zum Heulen. Meine Kinder vermissen ihn auch, aber für sie ist es ganz klar, dass Charly jetzt im Himmel ist und "dann kommt er als Engel wieder, vielleicht" (O-ton meines vierjährigen Sohnes).
Ich bete, dass es ihm, da wo er jetzt ist, besser geht und dass er nicht böse auf uns ist....
sehr traurige Grüße,
Carmen
P.s.: Kito ist meine fast 16jährige (arthritische) Katze und versucht, mich nach Kräften zu trösten