• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Trauer

Diskutiere Trauer im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen, eigentlich bringt es denke ich mal nichts, dass ich ein neues Thema eröffne, aber ich wollte mir einfach mal den Frust von meiner...
  • Trauer Beitrag #1
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Prilblume

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Hallo zusammen,

eigentlich bringt es denke ich mal nichts, dass ich ein neues Thema eröffne, aber ich wollte mir einfach mal den Frust von meiner Seele schreiben.
Meine kleine Emma (1 1/2 Jahre alt / reine Hauskatze) war jetzt das erst mal rollig. Sie hat alles bestens überlebt, aber damit sie sich nicht noch einmal quälen muss wollte ich sie kastrieren lassen. Heute morgen war es dann so weit. Ich bin zum Tierarzt und hab sie dort abgegeben. Mir wurde gesagt, dass ich sie in 1 1/2 Std. wieder holen kann. Darauf bin ich nach Hause gefahren und wollte um mich abzulenken (man leidet ja doch echt mit) einkaufen gehen. Als ich im Supermarkt ankam klingelte schon das Telefon und die Tierärztin war dran. Sie meinte Emma wurde schlafen gelegt und da habe sie festgestellt, dass sie voller Mamma-CA ist. Sie fragte mich was sie nun machen solle. Ich war natürlich völlig außer mir und frage sie was machen machen kann uns sie antwortete, dass man eigentlich nichts mehr machen könne. Man könnte sie operieren und versuchen den Tumor wegzumachen, aber als erstes nur die eine Seite, aber sie rät mir davon ab, weil es höchstwahrscheinlich schon gestreut hat. Darauf hin habe ich mich erst einmal entlschossen, dass sie garnichts machen soll und sie auch nicht kastriert werden soll, weil das nur unnötiger Stress für mein Liebling wäre.
Ich bin so schnell ich konnte zum Tierarzt und da lag sie :( Regungslos von der Narkose... Die Tierärztin zeigte mir wo überall der Tumor steckte und es ist wirklich überall.
Mir tut das so weh und das schlimmste ist einfach, dass ich nichts gemerkt habe. Sie hatte schon immer ein kleines Hängebäuchlein, aber da ich im September erst mit ihr zum impfen war und dort NICHTS festgestellt wurde und alles bestens sei machte ich mir auch garkeinen Kopf mehr darüber.

Sie liegt noch immer ganz benommen auf der Decke und wird so langsam wach.

Ich habe die Tierärztin gefragt wie lange ich denn noch die Zeit mit ihr verbringen kann und sie konnte mir dazu nichts sagen.

Ich möchte meiner kleinen nun den Rest der Zeit einfach so angenehm wie möglich gestalten, aber weiss ich nicht wie? Was macht man am besten? Gebe ich ihr jetzt 5 mal am Tag Nassfutter? Kaufe ich ihr Spielzeug ohne Ende? Was ist das Beste?

Dann ist da noch mein Kater. Und er wird so leiden wenn die kleine Emma nicht mehr ist. Was mache ich nun? Ich bin echt verzweifelt (zu allem Missgunst hat sich mein Freund noch Vorgestern getrennt.. wenn es kommt, dann kommt´s richtig).

Für ein paar Tipps wie ich ihr den Rest des Lebens schön gestalten kann wäre ich euch echt dankbar.

Lieben Gruß,

Prilblume
 
  • Trauer

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  • Trauer Beitrag #2
Hallo meine Liebe.
Das tut mir unsagbar leid für dein Kätzchen. Es ist doch noch so jung. Was kannst du machen? Ihm soviel Liebe schenken wie nur möglich. Ich drücke die Daumen, dass euch noch eine schöne und lange Zeit bleibt. Gib die Hoffnung nicht auf.
Liebe Grüße Kathi.
 
  • Trauer Beitrag #3
Hallo!
Auch mein Beileid haben du und deine kleine Maus!!

ich denke mehr Futter oder Spielzeug braucht sie nicht, was sie braucht ist deine Liebe, die sie wahrscheinlich eh schon unendlich hat! Zeig ihr einfach in jeder Sekunde wie sehr du sie gern hast! Das ist das schönste was du für sie machen kannst denke ich...

**mal ne Frage: 1 1/2 Jahre und zum ersten mal rollig? Kann es sein dass sie vorher "still gerollt" hat ohne dass du es mitbekommen hast? Oder gibt es solche "Spätzünder"? Bitte eine Unwissende belehren..**
 
  • Trauer Beitrag #4
vielen Dank für die Antworten!
Es ist einfach so schwer zu verstehen.. ich frag mich die ganze Zeit warum nur? Sie ist ja wirklich noch so jung. Das tut einfach so unendlich weh :(

zu dem Thema rollig: ich hab mich auch die ganze Zeit gefragt warum sie nicht rollig wird, aber letztes Jahr hat sie es irgendwie ausgelassen bzw. wie du schon geschrieben hast evtl. still gerollt. Dieses Jahr gings dann aber dafür um so mehr ab
 
  • Trauer Beitrag #5
Oh, Mann. Was ein Schock für Dich. Ich habe zwei Miezen an den Krebs verloren. Was Du machen kannst? Ganz viel Zeit und Liebe schenken. Schmusen, spielen, beobachten. Tut mir so verdammt leid.
 
  • Trauer Beitrag #6
ich werd versuchen mit den beiden ganz viel Zeit zu verbringen. Allerdings tut mir mein Kater auch so leid, weil nicht nur ich leiden werde sondern auch er ganz doll.
Ich habe schon überlegt ob ich dann für ihn noch eine Katze aus dem Tierheim hole damit er nicht alleine ist, weil er noch nie alleine war. Was sagt ihr dazu?
 
  • Trauer Beitrag #7
Hm. Solange Deine kleine Emma da ist, würde ich mich auf sie und das Katerchen konzentrieren. Eine neue Katze bringt ziemlich viel "Durcheinander" mit sich, also Eingewöhnung und dergleichen. Deine Emma kann im Moment keinen Streß gebrauchen, sondern benötigt ein stabiles Umfeld und beste Pflege und Beobachtung.

Wenn Ihr irgendwann (möge es bis dahin noch lange dauern) mal zu Zweit seid, würde ich einen Kumpel für das Katerchen holen. Wahrscheinlich wird Dir Emma dann jemanden schicken. Es funktioniert, ich weiß das.

Aber bis es irgendwann einmal so weit sein wird: Genießt Eure gemeinsame Zeit, schmust was das Zeug hält, verwöhn´ Deine Beiden nach Strich und Faden. Alles andere ist irrelevant.

Alles Liebe, fühl´ Dich lieb gedrückt und knuddel mal Deine Beiden von mir.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Trauer Beitrag #8
Ja das würde ich auch tun. Mein Kater ist nach dem Tod seiner Schwester vor Trauer gestorben. Ich wußte bis dahin auch nicht das Katzen so sehr trauern.
Ich wünsche dir viel, viel Glück.
L.G. Kathi.
 
  • Trauer Beitrag #9
Es tut mir so leid für dich, dass du heute von den Tumoren
deiner noch so jungen Katze erfahren musstest.

Es war eine vernünftige Entscheidung, ihr keine große
Operation zuzumuten. So kann sie sich von dem Eingriff
schneller erholen und verbraucht nicht zu viel Kraft, bis
die Wunden wieder verheilt sind.

Sie wird jetzt alle Kraft brauchen - deshalb würde ich auch,
wie dir schon geraten wurde, mit der Anschaffung einer weiteren
Katze warten, damit sie keinen unnötigen Stress erleben muss.

Genieße die Zeit mit Emma und ihrem Bruder, nehme jeden Tag,
an dem es ihr gut geht, als ein Geschenk an.

Vielleicht kann deine Tierärztin dir noch homöopathische Medikamente
für Emma verordnen, die ihr helfen, damit der Tumor nicht so schnell
größer wird und sie bei Kräften bleibt.

Alles Liebe für Emma, für ihren Bruder und für dich.
 
  • Trauer Beitrag #10
Ähem - hat die TÄ denn Gewebeproben genommen? Wäre für die Klassifizierung der Tumore interessant. Ist es sicher, daß es Brustkrebs ist? Tschuldigung für die Nachfrage, ist mir gestern Abend eingefallen.

Und ich schließe mich mennemaus an. Es wäre die Frage, ob man Emma im Krankheitsverlauf nicht homöopathisch unterstützen könnte. Wir hatten das bei unserer Joy gemacht und sie hatte eine richtig gute Zeit.

Alles erdenklich Gute für Euch!
 
  • Trauer Beitrag #11
Es wurden keine Gewebeproben entnommen, nicht mal ein Ultraschall oder dergleichen wurde gemacht. Sie wurde in die Narkose gelegt, weil sie ja kastriert werden sollte und darauf hin hat die Tierärztin das wohl gefühlt. Als ich dann da war konnte ich keine Fragen stellen, weil ich emotional wirklich sehr betroffen war/bin. Als sie dann aus der Narkose erwachte ist sie immer mit ihrer Vorderpfote ins Maul gegangen und hat sich dabei auch etwas verletzt bzw. sie ist mit ihren Krallen stecken geblieben und hat dann ziemlich geschrien (verständlich). Weil ich sowieso schon verzweifelt war hab ich dann noch einmal bei dem Tierarzt angerufen und gefragt ob das normal sei und die Sprechstundenhilfe meinte, dass dies alle Katzen machen würden (Carlo hat das beim Aufwachen allerdings nicht gemacht?!) Naja, auf jeden Fall war ich bei dem Telefonat etwas gefasster und fragt was denn für Untersuchungen gemacht worden sind und ob ein Ultraschall gemacht wurde und sie antwortete, dass keine Untersuchungen gemacht wurden sondern man kann das fühlen.
Solch eine Untersuchung finde ich selbst auch nicht wirklich super, aber die Tierarzt ist eigentlich wirklich gewissenhaft und ich fühl mich dort eigentlich gut aufgehoben, daher hab ich es dann einfach so hin genommen, weil sie es ja schließlich gelernt hat..
Meint ihr ich sollte noch einmal hin bzw. eine andere Meinung einholen? Weil dafür, dass die Tierarzt ihr nicht mehr lange gegeben hat ist sie wirklich fit und heute nach der Narkose ist alles wieder wie sonst auch. Sie spielt, sie frisst, sie schmust, sie ärgert Carlo...
Ich will mir aber auch nicht unnötig Hoffnungen machen, weil die Sache an sich schon echt schwer zu ertragen ist und man betrachtet das Tier ja nun auch mit ganz anderen Augen (soll nicht heissen, dass ich sie nicht schon voher abgöttisch geliebt habe)

Ich danke euch für eure lieben Worte! Das ist wirklich ein tolles Forum und ich fühle mich hier richtig gut aufgehoben, gerade in der jetzigen Zeit.
 
  • Trauer Beitrag #12
Hm. Ich bin ein Mensch, der gerne genau weiß, was Sache ist. Ich war mit meiner Joy, nachdem sie vier Monate bei uns war bei der TÄ, da sie Knubbel unter der Achsel hatte. Die hatten sich nicht verändert, sie hatte sie schon, als ich sie aus dem Tierheim geholt habe. Die TÄ hat eine Feinnadelaspiration gemacht. Ein kleiner Piks in den größten Knubbel. Eine Woche später hatten wir den Befund: Krebszellen.

Wir sind zur Diagnosesicherung und Behandlung in die Hofheimer TK gefahren (Onkospezialisten). Da wurde US gemacht, körperliche Untersuchung und Blutentnahme. Joy hatte keine sichtbaren Metastasen. Somit haben wir uns für eine Chemo entschlossen. Sie war fit und erst im 5. Lebensjahr. Diagnose war Lymphdrüsenkrebs. Nach der Chemo - THP, Tumore wachsen wieder, Entfernung, um ihr ne faire Chance zu geben, präventive Chemo, nach der ersten Chemogabe ist sie dann eingebrochen. Die Gewebeproben nach der OP haben gezeigt, daß es ein Brustdrüsenkrebs war, der wiedergekommen ist. Sie hatte Anfang 2009 eine OP bei der Vorbesitzerin, wurde als "entzündete Zyste" deklariert und dem Tierheim so mitgeteilt. Am 18.01. ist sie dann in meinen Armen eingeschlafen.

Unseren Whisky mussten wir im August 2009 einschläfern lassen wegen Plattenepithelkarzinom im Mäulchen. Er war schon Mitte 20, inoperabel. Soviel zu meiner Geschichte, resp. der meiner Sternchenkatzen.

Ich kann mir gut vorstellen, wie es Dir gerade geht. Letztendlich musst Du entscheiden, was das Richtige ist. Ich finde es nur ungenügend, eine Diagnose aufgrund eines Tastbefundes zu stellen. Mich würde da interessieren, wo die Knubbel sitzen, wieviele es sind, ob was an den inneren Organen ist, sind es vielleicht Verwachsungen, Zysten, whatever. Versteh´ mich bitte nicht falsch - ich will keine falschen Hoffnungen wecken. Aber ich meine, man kann dann evtl. behandeln, wenn man weiß, was Sache ist. Manchmal kann man aber eben auch nix machen.

Alles erdenklich Gute für Dich und Deine Miezen!! Ich drück´ Euch mal ganz vorsichtig.
 
  • Trauer Beitrag #13
Ich würde empfehlen zur Feststellung der Diagnose in eine TierKLINIK zu fahren. Ohne richtigen Befund kann man genauso gut orakeln. Selbst wenn es bösartige Tumore sind heißt es nicht, dass alles hoffnungslos ist. Es kommt immer darauf an, was es für Tumore sind, wo sie gewachsen sind und ob sie gestreut haben.

Ich würde eine 2. Meinung in eine Klinik einholen und Proben entnehmen lassen.

LG
Dinah
 
  • Trauer Beitrag #14
Ich würde eine 2. Meinung in eine Klinik einholen und Proben entnehmen lassen.

das würde ich auch raten, um Tumore und vor allem ihre Bös- oder Gutartigkeit zu erkennen bedarf es zwingend einer Gewebeprobe.
Dazu muss eine Katze gar nicht mal in Narkose gelegt werden, es gibt auch eine Feinnadelbiopsie, die aber meist nur eine Klinik machen kann
 
  • Trauer Beitrag #15
Hallo ihr Lieben!

Ich denke mal, dass ich diesen Beitrag nun schreiben muss auch um alle zu appellieren: wenn ihr euch mit einem Ergebnis vom Tierarzt nicht sicher seid, holt euch auf jeden Fall eine zweite Meinung ein!!

Zu Emma: Der "Krebs" wurde immer größer und größer und zwar nicht nur auf einer Seite sondern auch auf der anderen Seite bis hin zu dem Tag wo ich dachte, dass sie zwei Eier unter der Haut hat. Komischerweise ist das alles von unten nach oben gerutscht und ich dachte mir, dass es ja eher untypisch für Krebs ist zu wandern.
Also bin ich zu einem anderen Tierarzt und habe mir eine weitere Meinung eingeholt. Die Tierarzt meinte sofort, dass das defititiv kein Krebs wäre so wie ich ihr das alles geschildert habe. Sie hat von da an Medikamente bekommen etc. und, ein WUNDER: Sie ist wieder komplett geheilt!!

Ich kann unser Glück kaum fassen!!

Liebste Grüße und tut mir den Gefallen: einmal weniger auf´s Geld achten und noch eine weitere Meinung einholen!
 
  • Trauer Beitrag #16
Ich freu mich wahnsinnig für Euch!! Und was war jetzt die Diagnose?
 
  • Trauer Beitrag #17
also eine richtige Diagnose hat sie mir nicht gegeben. Sie meinte, dass es eine dicke Enzündung ist und sie sofort kastriert werden müsse. Das wurd dann auch am nächsten Tag direkt erledigt.
 
  • Trauer Beitrag #18
Siehste, zweite Meinung bringt oftmals was!

Alles Gute für Dich und Emma. Ich freu mich!
 
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