Der Tierarzt meinte gestern morgen, dass er fühlen kann, dass die Bänder nicht richtig straff sind. Er erklärte noch mal, dass er nur eine von 3 oder 4 Methoden angewandt hat, da die Bänder damals gedehnt und angerissen waren ("Sportunfall"). Er war selber etwas bestürzt, dass es mit der einzelnen Methode nicht ausreichend war.
Er meinte nun, wir sollen Tabby noch mal 2 Wochen Ruhe geben, da sich die Fäden aktuell auch auflösen und es im Allgemeinen auch wieder etwas instabiler werden wird, da ja die Bäder das Ganze wieder halten und nicht die Fäden... Des Weiteren sei ihre Muskulatur auch schwach. Wobei ich das bei einer Freigänger-Maine Coon kaum glauben kann... Daher die Anabolika-Therapie... Ebenso kann es auch sein, dass sie die auflösenden Fäden spürt. Manchmal miaunzt sie so als hätte sie kurz einen Schmerz. Auch lässt sie sich da nicht gerne anfassen...
Seit gestern ist es nicht wieder passiert. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es wieder passiert wenn sie alleine draußen auf Vogeljagd (wie gestern) ist. M.E. ist es lediglich ein rauszögern. Lass mich aber gerne eines Besseren belehren. Vorallem würde ich es mir sehr wünschen, denn dieses OP-Prozedere brauchen wir nicht noch ein mal...
Es zehrt alles sehr an den Nerven. Die ganze Zeit sitzt, liegt, hört man angespannt und wartet innerlich schon wieder auf diesen aufheulenden Schrei. Wir haben in diesen 5 Wochen die Gesichtsausdrücke, die Maunzer und Bewegungen so gut deuten gelernt, dass wir ihr wirklich fast alles "ablesen" können.
Unsere arme Maus. Ich würde so gerne mit ihr tauschen, dann wäre ich wenigstens wieder beruhigter...
Naja, warten wir mal ab was die Zeit so mit sich bringt... Lt. Arzt kann es auch sein, dass es halt ab und zu mal passiert, sie vllt auch lernt es selber einzurenken. Das wäre generell nicht tragisch, kommt natürlich auf die Häufigkeit an... Kommt Zeit kommt Rat ;-)
Guad´s Nächtle und weiterhin ALLES GUTE & viel Erfolg bei dier Physio (berichte mal!)
Nadine