So langsam verzweifelt man doch

Diskutiere So langsam verzweifelt man doch im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Also so langsam zweifel ich an den Verstand mancher Menschen. Meine Kollegin (sehr liebe Person) zeigte uns gestern Bilder von Ihrer neuen Katze...
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #1
T

Tomas

Gast
Also so langsam zweifel ich an den Verstand mancher Menschen. Meine Kollegin (sehr liebe Person) zeigte uns gestern Bilder von Ihrer neuen Katze. Süße graues wollknäul (BKH) als ich meinte:"Die schaut aber jung aus" erzählte sie: die kleine ist 7 Wochen alt, vom Züchter (wohl eher vom Vermehrer) hat 350 gekostet und total süß, sie spielt so schön und frisst mittlerweile auch Trockenfutter. Da siedie einzige Katze ist soll sie es besonders gut haben und sie bekommt nur Royal Canin.Da Ihr Familie immer Katzen gehabt hatte, findet sie es nicht verwerflich eine Katze zu halten und das Alter für die Abgabe ist für sie auch okay. Der Züchter wollte sie mit 8 Wochen abgeben, als meine Kollegin aber meinte das die Katze das Geburtstagsgeschenk für Ihren Sohn wäre, gab der Züchter nach und verkaufte sie mit 7 wochen.

Ich bn echt schockiert, da wird doch überall Aufklärung geleistet im Bezug auf Katzenhaltung und dann gibt es immer wieder Menschen die Vermehrer unterstützen (sei es aus Mitleid oder nicht)Hört das nie auf?

Ich hoffe das die kleine wenigstens gesund bleibt (gestört wird sie wohl werden).

P.S. auf die Frage:" Warum bekommt sie denn nicht einen Spielpartner?" kam die Antwort: Ne das braucht sie nicht, wir sind ja da?" Grusel

Armes Ding.

Scheint abermodern zu sein, bei uns läuft ein 6 Wochen alter Welpe rum (vom Züchter) na dann mal "Gute Nacht" manche Menschen kann ich nicht verstehen
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #2
Geb deiner Kollegin doch einen Tipp hier mal ins Forum reinzuschauen um sich zu informieren, welche Probleme bei einem zu früh aufgenommenen Kitten auftreten könnten die obendrein auch keinen gleichaltrigen Spielpartner hat um das Sozialverhalten zu erlernen!

Musste ja nur als Tipp geben, sie will doch bestimmt nur das Beste für ihr Katze...
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #3
Habe ich schon getan, nur dafür hat sie keine Zeit oder Lust.Sie ist ja mit Katzen aufgewachsen und dementsprechend kennt sie sich aus :evil: Zumal wird sie bestätigt von anderen Kollegen die auch nur ine Katze haben, die Mehrkatzenhalter ziehen sich dann zurück, weil dagegen kommt man einfach nicht an (diese Argumentationen wie :" Ich habe auch nur eine Katze und der geht es gut"
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #4
Ich kämpfe hier auf meiner Arbeitsstelle auch auf so ziemlich alleiniger Front. Wer mir dann ganz beratungsresistent erschien, dem habe ich die Sachen ausgedruckt, angemarkert und zum lesen gegeben. Und ich habe einen Vorteil (für meine Kollegen eher Nachteil): Ich kann seeeehr nervig und lästig diesbezüglich werden :razz:. Ich nenne das einfach mal 'engagiert' :mrgreen:
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #5
Ja, das ist mir aus meinem eigenen beruflichen Umfeld nur zu gut bekannt - da kann man sich den Mund fusslig reden und wird noch als Fanatiker hingestellt. Sind ja nur Tiere und es geht ihnen ja gut "Das haben wir schon immer so gemacht" oder noch besser "meine Oma früher hat das auch so gemacht"... :roll: :evil:
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #6
Hallo Tomas,

hast du mehrere Katzen? Wenn ja, lade deine Kollegin mal zum Kaffee ein, damit sie erlebt, was ihrem Kätzle alles vorenthalten wird.
So konnte ich schon manch Einzelkatzenhalter überzeugen :wink:
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #7
Na wenn die Kollegen dann nur noch genervt sind und sich abdrehen erreicht man nix. Ich suche noch einen netten (nicht nervigen) Weg damit man vielleicht sich Gedanken macht (von sich aus)und man sich erkundigt.

Am meisten in ich schockiert das man Vermehrer unterstützt, nach dem Motto:" Papiere brauchen wir nicht, wir wollen nicht züchten und 800€ für eine Katze ist ja Wucher" Solange die Geiz ist Geil Mentalität herrscht, wird sich nix ändern

Hallo Tomas,

hast du mehrere Katzen? Wenn ja, lade deine Kollegin mal zum Kaffee ein, damit sie erlebt, was ihrem Kätzle alles vorenthalten wird.
So konnte ich schon manch Einzelkatzenhalter überzeugen :wink:

Ja ich habe mehrere Katzen allerdings wäre meine kein gutes Vorbild. Sie aktzeptieren sich aber spielen kuscheln miteinander tun sie nicht, da wäre ein Katzenhalter besser wo die Katzen intensv zusammenleben
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #8
Ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt. Mit meinen Kollegen habe ich ein gutes Verhältnis. Sie wissen um mein Engagement und kommen sogar öfter und fragen das eine oder andere. Nur wenn es um Einzelhaltung, Futter etc. geht, gehen die Meinungen eben auseinander. Und ich gebe einfach meine Erfahrungen weiter in der Hoffnung ich kann für das Tier was erreichen.
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #9
Eine Kollegin wie Dich hätte ich auch gern :) Ob man dann vorlauter Katzengetratsche noch zum arbeiten kommt??? :oops:

Na bei Ernährung kann ich nicht viel sagen, werde auch nicht gefragt (weil meine Fütterung für viele voll ekelig ist lach) aber punkto Haltung und Erziehung da tauschen wir uns oft aus, und viele meiner Kolleginen haben auch schöne Tips die wirklich hilfreich sind.
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #10
Naja,

ich muss gestehen Mia ist wohl auch vom Vermehrer :( würde sie aber trotzdem nicht mehr hergeben. Früher wusste ich es nicht besser.

Ich hatte auch gedacht das eine Katze reichen würde, da wir fast jedes Wochenende bei Schwiegermama waren, wo Rylie schon wartete :) Aber wenn wir wieder zu hause waren hat man spätestens nach drei Tagen gemerkt das sie traurig war. Am Blick sieht man es sehr schnell...

Kurz um, Mia wurde Kastriert, danach kam Zoé (alias Fiffi Flix). Zoé kommt auch vom Züchter und sie hat mich 200 Euro gekostet, weil die Dame mit dem Züchten aufhören musste und Zoé schonmal vermittelt war. Der Vater der Familie hat wohl keine Lust drauf gehabt und seit dem hat Zoé keinen Platz mehr gefunden. Glück für mich :D
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #11
Habe ich schon getan, nur dafür hat sie keine Zeit oder Lust.Sie ist ja mit Katzen aufgewachsen und dementsprechend kennt sie sich aus :evil: Zumal wird sie bestätigt von anderen Kollegen die auch nur ine Katze haben, die Mehrkatzenhalter ziehen sich dann zurück, weil dagegen kommt man einfach nicht an (diese Argumentationen wie :" Ich habe auch nur eine Katze und der geht es gut"

sie ist mit Katzen aufgewachsen ja- aber das waren besstimmt Freigänger die sich ihre Kollegen zum spielen draussen gesucht haben.. eine BKH wird wohl kaum Freigänger werden... somit braucht sie einen Partner!
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #12
Meine Katze habe ich vom Tierschutz, mein Kater von privat. er wurde mir geschenkt (war bereits kastriert, gechipt, gimpft) die Menschen wollten nur einen (nachweislich) guten Platz, sie kommen mich immer noch Besuchen um "Ihren" Kater zu sehen (das finde ich okay und mittlerweile ist eine schöne Freundschaft entstanden) Der Tierschutz von dem ich meine Katze habe, interessiert sich null, in den ganzen Jahren nie wurde nachgefragt, Interesse gleich null. Naja mir soll es recht sein.

sie ist mit Katzen aufgewachsen ja- aber das waren besstimmt Freigänger die sich ihre Kollegen zum spielen draussen gesucht haben.. eine BKH wird wohl kaum Freigänger werden... somit braucht sie einen Partner!


Vielleicht wird sie Freigängerin? (Meine sind es ja auch obwohl "Rassekatzen") aber Du hast Recht ich denke sie wird eine Hauskatze bleiben.Klar braqucht sie einen Partne nur wenn der Halter meint "die Babykatze fühlt sichsoo auch wohl die braucht keinen Artgenossen" was soll man da machen?
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #13
Der Züchter wollte sie mit 8 Wochen abgeben, als meine Kollegin aber meinte das die Katze das Geburtstagsgeschenk für Ihren Sohn wäre, gab der Züchter nach und verkaufte sie mit 7 wochen.
Auch wenn das alles einfach schlimm ist, so finde ich diesen Satz am schlimmsten.
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #14
Eine Kollegin wie Dich hätte ich auch gern :) Ob man dann vorlauter Katzengetratsche noch zum arbeiten kommt??? :oops:

Also ich liebe die Fellis ja nun wirklich, aber den ganzen Tag, 7 Tage die Woche über Katzen reden wär mir doch schon erheblich zu viel...

Schade das du bei deiner Kollegin nichts ausrichten kannst. Musst vllt. noch den richtigen Weg finden...
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #15
Ist nicht leicht, da jeder anders reagiert :) So rüberzukommen das man nicht als "Klugscheisser" da steht :) ist nicht einfach
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #16
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Ich bn echt schockiert, da wird doch überall Aufklärung geleistet im Bezug auf Katzenhaltung und dann gibt es immer wieder Menschen die Vermehrer unterstützen (sei es aus Mitleid oder nicht)Hört das nie auf?

Ich hoffe das die kleine wenigstens gesund bleibt (gestört wird sie wohl werden).

P.S. auf die Frage:" Warum bekommt sie denn nicht einen Spielpartner?" kam die Antwort: Ne das braucht sie nicht, wir sind ja da?" Grusel
Es wird bei weitem nicht "überall Aufklärung geleistet". Nicht da, wo der Ottonormalverbraucher nachschaut. Viele Leute halten nichts von Internetforen und so, wo Privatleute, von denen man nicht immer mehr Fachwissen erwartet, als vom Nachbarn, ihre persönlichen Erfahrungen austauschen. Viele Leute vertrauen lieber auf Tierarzt, Züchter, Fachliteratur. Es hat noch nicht mal jeder Internet oder weiß, wo und wie man was zu welchem Thema findet. Ganz zu schweigen davon, wie zuverlässig welche Information ist.
Die mir bekannten Katzenbücher erzählen oft von "ein Kätzchen kommt ins Haus" und das ist dann meistens illustriert mit ganz jungen Kätzchen. Viele Futtermarken bieten "Kätzchen-Starterpakete" an, die auch eindeutig auf ganz junge Tiere zielen. Wer einen eigenen Wurf hat, kauft das nicht, weil das Preis/Mengenverhältnis schlecht ist für mehrere Tiere. Also erzählt auch die Futterindustrie uns, dass man Kätzchen schon mit 5, 6 Wochen anschaffen kann.
Du kannst nicht vom Ottonormalverbraucher erwarten, dass er Fachliteratur und populären Marken gegenüber misstrauisch ist. Fachliteratur wird noch immer als das Maß aller Dinge gehandhabt, was verständlich ist, denn sie stellt sich als solches dar. Laut GU Tierratgeber sind Ratten und Meerschweinchen auch toll verträglich - meine Ratten zerfleischten die Schweinchen nach wenigen Tagen. Nein, wir hatten 1998 kein Internet. Nicht mal einen Computer.

Und ich finde es auch unfair, sofort davon auszugehen, dass die Katze unglücklich und gestört werden wird. Ich kenne viele Katzen, die jung aufgenommen und allein gehalten wurden, die ausgeglichene, schnurrende, fröhliche Tiere sind.
Keine Frage, Sozialisierung ist wichtig, Artgenossen sind wichtig, aber deswegen sofort davon auszugehen, dass das Tier unbedingt ein ganz furchtbares Leben erwartet, ist nicht fair. Demnach, was du von deiner Kollegin erzählst, meint sie es sehr gut. Sie benutzt das häufig empfohlene, obwohl sauteure Futter und versucht auch sonst, alles dem Buch entsprechend zu machen.
Woher soll der Ottonormalverbraucher außerdem wissen, ob und warum eine Community bestehend aus lauter Privatpersonen, etwas besser weiß, als ein gepriesenes Fachbuch?

Nicht jeder Katzenhalter interessiert sich für Austausch mit Gleichgesinnten oder tut, was heute unter Haltern, nicht von Fachliteratur empfohlen wird - die teils seit zehn, zwanzig Jahren nicht überarbeitet wurde! - und das wird immer so sein, aber auch vor Paarhaltung, Barf und Annerkennung der Wichtigkeit der Sozialisierungsphase muss es glückliche Katzen gegeben haben, denn sonst wäre die Katze heute nicht so beliebt.
Du hast recht, dass es besser wäre, ein Kitten mit 12 Wochen oder so anzuschaffen und ihm Gesellschaft zu geben, aber deswegen gleich den Teufel an die Wand malen..?

Am meisten in ich schockiert das man Vermehrer unterstützt, nach dem Motto:" Papiere brauchen wir nicht, wir wollen nicht züchten und 800€ für eine Katze ist ja Wucher" Solange die Geiz ist Geil Mentalität herrscht, wird sich nix ändern
Erstens wissen viele nicht, was andere unter "Vermehrer" verstehen. Das ist ohnehin ein schlecht gewählter Begriff. "Zucht" trifft auch hier zu, nur wird nach anderen Kriterien selektiert: Gewinnchancen. Vermehrung ist jede erfolgreiche Paarung zweier Organismen - fertig. Wie soll man also von allein auf die Idee kommen, dass das Wort"Vermehrer" in manchen Kreisen böses bedeutet?

Zweitens sehe ich nicht, wie Katzenzucht SO teuer sein kann, dass der Züchter keine Wahl hat, als pro Kitten 800 bis 1200 Euro zu verlangen. Rassetiere sind ein Hobby und ein Luxus und man sollte davon ausgehen, dass sie nicht die einzige Einnahmequelle sind. Ich kenne viele der Kostenpunkte von befreundeten Züchtern und keiner hätte ein Problem, seine Tiere für ein Drittel weniger zu verkaufen. Gesunde, kontrollierte Tiere vom Verein, mit Papieren, nebenbei bemerkt. Natürlich darf jeder so viel verlangen wir er will. Bloß muss es keinem einleuchten.

Es ist NICHT für jedermann selbstverständlich, 2 bis 3 Monatsmieten für eine Katze auszugeben, nur weil die Eltern toll sind. Ich meine, was bringt es mir, wenn der Vater meiner Katze Best in Show in Nepal war? Der Preis besteht aber eben nicht nur aus Gesundheitsfaktoren, also Dingen, die auch Leuten, die nicht züchten wollen, wichtig sein sollten. Gewisse Farbschläge oder Exotik der Rasse haben auch ihren Preis. Und da wird's lächerlich, genauso wie wenn Vereine auf rosa Aquarell-Papier und goldene Wasserzeichen bestehen, anstelle eines billigen Stempels und einer Unterschrift auf Xerox.
Und Papiere heißen nicht viel. Einem Vereinszüchter in Frankreich, gültige Papiere, Reinrassigkeit und alles - wurden 2010 alle 70 erbkranken Hunde entzogen...
Nicht jeder hat 800 Euro für ein Tier mit Papieren. Aber auch wer die nicht hat, kann ein ganz wunderbarer, liebevoller und von seinem gesunden Tier vergötterter Tierhalter sein.

Wir bekamen das Miichen mit 5 Wochen. Man hatte uns erzählt, sie sei 9 Wochen alt. Unsere 2 älteren Katzen beschäftigten sich herzlich wenig mit ihr und duldeten sie bestenfalls und trotzdem ist sie bei weitem nicht gestört und auch alles andere als unglücklich. Sie wird 13 und ist bis auf einen Katarakt und Zahnstein kerngesund.

Ich finde, du dramatisierst gewaltig. Wieso muss es einen "shockieren", wenn Leute eine falsche - dabei überall als richtig gepriesene - Futtermarke wählen oder mangels Ambitionen keine Papiere wollen?

Die Frau ist unerfahren, meint es aber eindeutig gut, und wenn du ihr deine Sorgen genauso mitteilst, wie uns, dann kann ich verstehen, wenn sie nicht zuhört. Es ist verletzend, wenn Leute einem erzählen, sie seien "shockiert" und "gegruselt", wenn man nicht weiß, was man so furchtbares, entsetzliches verbrochen hat und einfach nur arglos glücklich von seiner neuen, geliebten Katze erzählt. Das motiviert N I C H T dazu, sich belehren zu lassen. Der Ton macht die Musik und wenn man statt "shockiert" und "grusel" halb so reißerische Worte wählt, kommt man ein ganzes Stück weiter.
Und vielleicht sollte man nicht immer davon ausgehen, dass das eigene Wissen Allgemeinbildung ist. Manches muss man durch Erfahrung lernen und keiner weiß alles, ehe er sich eine Katze anschafft, und keiner verdient deswegen gleich wütende Reaktionen, solange er es gut meint.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #17
Man darf auch nicht vergessen, dass eine Katze "nichts besonderes" mehr ist. Also wozu sich großartig informieren, was für jeden verantwortungsbewussten Tierhalter normalerweise selbstverständlich wäre, wenn heutzutage in fasten jeden Haushalt eine oder mehrere Katzen vorzufinden ist bzw. sind (ist ironisch gemeint)? Viele wissen, was die Grundprinzipien bei der Katzenhaltung sind, und damit hat sich's dann meist schon. Das veraltete Vorurteil, dass Katzen reine Einzelgänger sind, hält sich bis heute ziemlich hartnäckig, leider. Es kommt zwar glücklicherweise auch Bewegung ins Spiel, was eine artgerechte und positive Katzenhaltung betrifft, aber es ist leider immer noch zu wenig.
Ich muss gestehen, dass ich es am Anfang auch erst nicht besser wusste, mich aber mit anderen Katzenhaltern, die mindestens zwei hatten, ausgetauscht und deren Meinungen und Erfahrungen eingeholt habe. Ein halbes Jahr später nach mehrmaligen Hin- und Herüberlegen und durch schicksalshafte Nachhilfe entschied ich mich ebenfalls für eine Zweitkatze. War die beste Entscheidung seit langem. Auch wenn mein Nachzügler ein kleiner Psycho ist, verstehen die Beiden sich super.
Viele wünschen sich ein Tier im Haus, weil diese die Familie ein wenig "ergänzen" und auch ein wenig Action in die Familie hineinbringen. Dass aber auch ein Heimtier ( so heißt es richtig) gewisse Dinge wie einen Spielpartner, Kratzbaum, viel Auslauf (je nach Tier gesehen) usw. benötigt, um sich ebenfalls seelisch wohlzufühlen, bedenken leider viele nicht.
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #18
Also ich hab bei meiner Kollegin
Erfolg gehabt.
Sie holte sich zuerst nur eine Katze.Nach guten zureden
und Verweis auf diese Seite, holte sie 2 Monate später
eine zweite dazu.
Und vom Trockenfutter hab ich sie auch weggekriegt.

War auch Katzenerfahren und meinte eine Katze ist genug, und
die Katzen ihrer Mama sind mit Trockenfutter auch alt geworden.

Ich dränge meine Meinung niemanden auf, aber ich versuche
schon mit meinen Freunden darüber zu diskutieren, und ihnen
vielleicht einen Denkanstoss zu geben.
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #19
@mrrrau: Ich möchte gar nicht auf alle Bereiche deines 'Romans' eingehen. Nur soviel: Man wird auch nach jahrzehntelanger Katzenhaltung nicht alles über Katzen wissen - das geht gar nicht!
Nur wenn mir ein Kollege mir das so erzählen würde wie Tomas es passiert ist, ist es doch OK wenn man seinen Erfahrungsschatz weitergibt. Und Einzelhaltung ist eben keine optimale Haltung für Katzen. Pferde werden auch oft alleine gehalten - das heistt ja nicht das der Halter es nicht gut meint und das Pferd elendiglich (steht so nicht im Duden ;-) ) leidet - es geht eben nunmal besser - und das sollte das Ziel sein!
Und für Verbesserungsvorschläge sollte ein Tierhalter immer offene Ohren haben, insbesondere wenn er für sich in Anspruch nimmt das Beste für das Tier zu wollen. Er muss ja nicht sofort zu allem Ja und Amen sagen, kann sich dann aber entsprechend selber weiter informieren um sich ein Bild zu machen. Sag mir ein Tier, wo der Mensch in der Lage ist es entsprechend zu 100 % artgerecht zu halten - ich kenn keines. Also sollte man, wenn man sich Tiere anschafft, es bestmöglich machen.
 
  • So langsam verzweifelt man doch Beitrag #20
@mrrrau: Ich möchte gar nicht auf alle Bereiche deines 'Romans' eingehen. Nur soviel: Man wird auch nach jahrzehntelanger Katzenhaltung nicht alles über Katzen wissen - das geht gar nicht!

Schon gar nicht, wenn man noch nie eine Katze hatte, die wirklich Einzelgänger ist (trotz des Aufwachsens mit anderen Katzen gibts das) und demzufolge gar nicht weiß, wie das ist, wenn sich Katzen bekämpfen und untereinander leiden.
Wenn mir da noch einer was von toller Gruppenhaltung erzählt, hat entweder keine Ahnung wovon er spricht oder geht über Bedürfnisse und Individualität der Tiere hinweg, weil er irgendwelche Katzenbücher gelesen hat.
 
Thema:

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