Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe!

Diskutiere Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! im Ernährung kranker Katzen Forum im Bereich Katzenfutter; Zunächst einmal ein freundliches Hallo an alle, da dies ja mein erster Beitrag in diesem Forum ist. Ich hoffe sehr dass es hier den ein oder...
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Chapeau

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Zunächst einmal ein freundliches Hallo an alle, da dies ja mein erster Beitrag in diesem Forum ist.

Ich hoffe sehr dass es hier den ein oder anderen Menschen gibt der sich wirklich auskennt und der mir helfen kann, da ich ein bisschen mit meinem Latein am Ende bin und wohl bald verzweifele...

Ich versuche mal die Situation zu schildern ohne gleich einen Roman zu schreiben, ich werde mich bemühen meine Sätze auf das notwendige zu beschränken.

Es geht um meine Katze Pheobe, 11 Jahre alt. Bei ihr wurde vor einigen Wochen ein Leberproblem festgestellt. Pheobe wurde geröngt und auf den Bildern waren weisse Flecken zu sehen. Der Tierarzt konnte nicht sagen um was es sich genau handelt und er sagte damals es sei fraglich ob sie wieder ans Fressen kommt. Zur Vorgeschichte gehört dass Pheobe abnahm, struppiges Fell bekam und schliesslich das Fressen ganz einstellte.
Sie wurde untersucht behandelt, wie auch immer, es dauerte bis wir zu der Diagnose mit der Leber kamen, denn im Blutbild war nichts zu sehen, die Leberwerte waren völlig in Ordnung.

Es hiess Pheobe bräuchte Spezialfutter. Ich recherchierte später im Internet und die Infos die ich bekam bestätigten mir dass sie eine spezielle Ernährung/Diät braucht die hochwertige Proteine enthält damit die Leber eben wenig belastet wird, auch soll wohl der Proteingehalt heruntergesetzt werden. Wir fütterten Hills i/d und nun komme ich zu meinem Problem. Ich bin damit nicht glücklich. Mal ganz davon abgesehen dass das Futter grauslig teuer ist frisst Pheobe es überhaupt nicht gern und ich bin auch der Ansicht dass es einfach kein gutes Futter ist. Aus meiner Sicht enthält dieses Futter viel zu viel Mist was nach meiner Logik die Organe zu sehr belastet. Pheobe hat Untergewicht, sie wog mal über 5kg und kam beim letzten wiegen auf 3,8kg.

Ich habe dann also versucht weiter zu recherchieren um heraus zu finden welches Futter ich alternativ füttern kann. Ich wollte heraus finden wie genau der Proteinwert sein muss, welche Fleischsorten sie haben darf und wie allgemein die Zusammensetzung sein muss, oder welches Futter konkret in Ordnung ist, aber ich habe einfach nicht richtig etwas herausfinden können. Nirgends kann ich eine genaue Angabe z.B. zum Proteinwert finden. Ich hab lediglich herausgelesen dass wohl Geflügel und Fisch (kein Thunfisch) in Ordnung sein soll. Zu mehr Infos bin ich nicht gekommen. Bei der Tierärztin fragte ich nach wie der Proteinwert sein muss aber sie sagte mir so einfach sei es nicht, das Futter müsste eine bestimmte Zusammensetzung haben. Tja, aber wie sieht die denn nun aus?

Ich füttere nun seit ein paar Tagen schon Grau Schlemmertöpfchen Pute. Pheobe frisst das auch, obwohl sie ein Futter ohne Geschmacksverstärker bisher nicht kannte. Jetzt habe ich aber das Problem dass meine Mutter absolut gegen mich arbeitet. Sie hat die Katze heute mit Aldi Dosenfutter (Lux) abgefüllt und ich glaube nicht dass das in Ordnung ist und daraus ergibt sich dann auch wieder das Problem dass sie das Grau Futter natürlich weniger gern nimmt. Ich brauche nun wirklich mal ein paar konkrete Infos, die ich auch meiner Mutter vorlegen kann, denn diese ist halt der Ansicht es wäre ja das wichtigste dass die Katze überhaupt frisst. Dabei nimmt sie das Grau Futter auch, nur würde sie halt lieber das Lux fressen, weshalb meine Mutter ihr es immer wieder gibt.

Was ich noch kurz erwähnen wollte ist dass ich die Tierärztin auch gefragt habe wie es mit dem Barfen aussieht. Ich spielte nämlich mit dem Gedanken Pheobe in absehbarer Zeit zu barfen, aber natürlich nur wenn sich das mit der Lebergeschichte vereinen liesse. Ich hab ans Barfen gedacht weil Pheobe ja hochwertige Proteine braucht und die bekommt sie nach meiner Logik beim barfen. Die Tierärztin meinte dazu dass es da Probleme geben könnte wegen zu vieler Proteine.

Falls das hilft, hier der Link zu dem Hills Futter welches die Tierärztin verkaufte und meinte dass Pheobe es bekommen müsse:

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind 10% Huhn, wohlgemerkt Huhn, nicht Fleisch), Getreide und pflanzliche Nebenerzeugnisse hören sich für mich einfach nicht nach einem gut verdaulichen und verwertbaren Futter an.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #2
Also, bei meiner Zora wurde beim letzten BB (geriatrisches Blutbild, da sie schon etwas älter ist) ein leicht erhöhter Leberwert festgestellt (ALT Wert 117/Referenz 89) und der Tierarzt hat ihr Hepar Comp. PLV verordnet, ist ein pflanzliches Mittel zur Leberstärkung, davon bekommt sie jetzt alle 3 Tage eine Ampulle ins Mäulchen. Zusätzlich habe ich ihr aus der Drogerie noch Leberschutzdragees mit Mariendistel (ist ganz hilfreich bei Leberproblemen!) gekauft, davon bekommt sie jetzt täglich 1 (ist auch GsD kein Problem bei ihr, sie ist kooperativ:razz:) Der Tierarzt meinte ich sollte ihr handelsübliches Seniorfutter füttern, ok jetzt füttere ich Animonda Carny Senior und Animonda vom Feinsten Senior, zusätzlich Miamor Milde Mahlzeit und Sensitive mit Pute & Reis aus dem Schlecker und ich muss sagen dass bekommt ihr sehr sehr gut! *freu*:p Sie hat zugenommen, trinkt auch nicht mehr so wahnsinnig viel wie vorher und sie ist viel munterer! Aber zum Thema Barfen kann ich leider nichts sagen da meine kleine immer nur sporadisch frisch bekommt.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #3
Offensichtlich entscheidet jeder Tierarzt da unterschiedlich. Animonda Carny stand auch in meiner näheren Auswahl, aber mich stört hier dass Nebenerzeugnisse enthalten ist und ich gar nicht weiss wieviel Fleisch da genau drinn ist. Z.B. Pute und Kaninchen: [Rind (84%), Pute (9%), Kaninchen (5%)] da steht halt Rind 84%, aber eben nicht Rindfleisch insofern kann das ja alles sein.

Ich muss zugeben dass ich nach deinem Beitrag nicht wirklich schlauer bin, aber trotzdem danke. Vielleicht meldet sich ja noch jemand der mir genaueres schreiben kann.

Ich muss halt jetzt auch wieder Futter bestellen, bin mir aber unsicher was. Grau ist klasse Futter, davon bin ich recht überzeugt, aber es ist auf Dauer zu teuer.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #4
wenn man weiß, was nun genau mit der leber ist, kann man das sehr gut mitm barfen vereinen. es muss nur eben sicher sein, was es ist.

wie ist denn die akzeptanz von rohem?

es ist recht verwirrend, wenn ein "leberschaden" vorliegen soll, die leberwerte im bb aber gut sind.

edit: hochwertige proteine hast du beim barfen, das ist richtig. wenn du also vollbarfst, werden leber und nieren nciht so sehr in anspruch genommen.

bekommt die katze irgendwelche medis? vllt hab ichs auch nur überlesen. wenn nicht, würde ich evtl einen kleinen fettanteil als den gängigen 10%-anteil geben, sonst normal vollbarfen.
 
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  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #5
Ja, das ist halt das große Problem, wir wissen nicht genau was es ist, sonst könnte man auch ganz konkret behandeln. Es kann fast alles sein, nur ein Tumor ist ausgeschlossen. Zum Thema Medikamente, müsste ich eigentlich ein wenig weiter ausholen. Es lief ja alles ein bisschen chaotisch damals, als wir die Ursache herausfinden wollten warum sie dünner wird und schliesslich dann auch aufhörte zu fressen. Wir waren damals (ist erst ein paar Wochen her) bei einem anderen Tierarzt, der hat auch ein Blutbild gemacht, da war laut ihm alles okay, es liegen also keine schlechten Leberwerte vor. Als nach dem Ultraschall klar war dass es die Leber ist haben sie Pheobe zwei Depotmedikamente gespritzt, einmal Antiobiotikum und wenn ich mich nicht irre Cortison. Soweit ich weiss bekam sie sonst nichts... Diese Depot Medis wirken 3-4 Wochen, die müssten also jetzt auch noch in ihrem Körper sein. Übrigens haben sie diese Medikamente völlig lahm gelegt. Sie hatte ein neurologisches Problem, lief mit nach unten gehaltenem Kopf und nach hinten gestrecktem Nacken, die Beine stacksend wie ein Turnierpferd, zwischendurch legte sie sich mit dem Kopf auf der Seite apathisch auf den Boden. Das war echt furchtbar... Glücklicherweise war es nach 2 Tagen wieder vorbei.

Wir wechselten die Tierärztin. Der Hauptgrund war dass an dem Samstag als das passierte Pheobe in einem dermaßen schlechten Zustand war dass wir beschlossen hatten sie einschläfern zu lassen (ich werd diesen Tag nie vergessen, war einer der schlimmsten in meinem Leben). Zu diesem Zeitpunkt hatten wir ja auch nur die Diagnose des vorher behandelnden Arztes der Pheobe halt auch keine allzu große Chance eingeräumt hat. An besagtem Samstag sagte er am Telefon es hätte keinen Sinn mehr.
Nun, wir erreichten dann noch eine andere Tierärztin in der Nähe zu der wir dann gingen. Die TÄ ist halt leider etwas eingeschränkt in ihren Behandlungsmöglichkeiten mit Medis wegen der Depot Medikamente. Pheobe bekommt EIGENTLICH jeden Tag eine Tablette Legavit (Leber Regenerativum, besteht meines Wissens nach haptsächlich aus B-Vitaminen). Das eigentlich steht da weil ich folgendes Problem habe: Die Katze hasst das Medikament abgrundtief. Es scheint scheußlich zu schmecken, man sieht fast schon wie sie angeekelt das Gesicht verzieht wenn sie riecht dass ich es auf das Futter gestreut habe :roll: Sie frisst dann fast nichts davon. Da sie aber nach wie vor nichts zugenommen hat habe ich ihr das Legavit heute z.B. noch nicht unters Futter gemischt. Wenn das Medi nicht im Futter ist frisst sie zumindest kleine Mengen auf, leider sind wir auch dann weit von der Menge entfernt die sie eigentlich zu sich nehmen sollte.

Ich bin also in einer Zwickmühle. Entweder verteile ich das Medi auf dem Futter, nehme dann aber in Kauf dass sie nur Kleinstmengen frisst oder ich lasse es weg und sie nimmt mehr zu sich. Was ist wichtiger? Ihr das ganze mit Gewalt mit Spritze einzuflössen habe ich anfangs mehrfach probiert und es ist nicht zu machen. Wir haben das einmal in der Praxis machen lassen und selbst da brauchte es zwei Menschen und ein Handtuch und selbst damit wars schwierig, zudem hat Pheobe mittlerweile etwas Kraft tanken können, jetzt wäre es also noch schwieriger.

Ich steh nun konkret vor der Frage was ich heute an Futter bestellen soll. Das Grau neigt sich nämlich dem Ende. Hills i/d würden wir problemlos bei der Tierärztin bekommen, auch könnte ich morgen neues besorgen, habe aber eben bei der Hills Pampe kein so gutes Gefühl. Da ist mein Gefühl bei Grau schon positiver und wenn ich Sorten wie Pute&Reis und Geflügel&Reis bestelle sollte das doch nicht allzu falsch sein, oder etwa doch? Ich bin mir da natürlich nach wie vor unsicher, weil ich keine konkreten Infos habe.

P.S.: Wir haben bisher nur rohes Hähnchenfleisch probiert. Das frisst sie. Manchmal nicht sofort, aber kleine Mengen nimmt sie eigentlich recht gern und scheint sie auch gut zu vertragen. Sie braucht halt ziemlich lange, da ihr Zähne gezogen wurden, aber sie bekommt es hin ;)
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #6
im groben und ganzen ist grau kein diätfutter, komme was wolle. grau ist hochwertig, aber eben nicht diät.

was war denn auf dem US zusehen, dass es nun so sicher die leber ist?
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #7
Das ist genau der Punkt der mich zweifeln lässt. Aber wenn ich nun wenigsten mal konkret den Unterschied zwischen Diät Futter und normalem Futter wüsste. Oder wüsste wo ich hochwertiges Diät Futter bekomme. Ich sehe halt irgendwie nicht was genau das Hills i/d nun zu einem Diät Futter macht. Wenn mir jetzt irgendwer schreibt dass sie unbedingt dass Hills i/d bekommen muss und dass Grau ihr schadet dann füttere ich halt wieder Hills, das geht nicht ewig da es dafür zu teuer ist, aber erst einmal wäre es machbar. Aber wie gesagt, ich hätte halt lieber ein hochwertiges Futter als diese Pampe. Mich stört ja an dem Hills konkret dass es Getreide enthält und tierische Nebenerzeugnisse und ich dass ich keine Ahnung habe wieviel Fleisch darin überhaupt ist. Für mich ist das ein Widerspruch. Es heisst Pheobe braucht hochwertige Proteine damit die Leber nicht belastet wird, aber jede Menge Getreide und tierische Nebenerzeugnisse sind ja nicht hochwertig. Ich bin ja aber insgesamt mehr als skeptisch wenn es um Futter vom Tierarzt geht, denn das RC Urinary soll ja z.B. auch exakt auf Blasenproblematik ausgelegt sein, enthält aber nur Mist. Wenn mir also nun meine Ärztin sagt dass Pheobe das Hills i/d bekommen muss glaube ich das nicht automatisch.

Für mich als Laie ist das schwierig zu erklären, vor allem weil der Tierarzt es schon nicht gut erklärt hat. Also es war so dass die Leber auf dem Ultraschall verändert war und dass man weisse Punkte darauf gesehen hat. Unsere jetzige Tierärztin sagte das kann alles möglich sein, auch Verkalkungen, was ich jetzt als harmloser interpretiere.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #8
wenn ich ein diätfutter geben müsste, käme es eben drauf an, ob leber-, nieren- oder magenschonende diät.

insgesamt würde ich da auf sortenreine hochwertige proteine achten bei "allgemeinen leerproblemen" (ich glaube ropocat hat da was.... das sensitive... da ich so selten Nassfutter gebe, weiß ichs nicht genau).

p.s.: tierische nebenerzeugnisse sind nciht gleich schlecht. herz und mägen zählen zb auch dazu und die werden bei mir täglich gefüttert. wenn die TE gut deklariert sind, ist es natürlich besser, da geb ich dir recht.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #9
Ich verteufele tierische Nebenerzeugnisse ja nicht komplett, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Organe werden von Katzen in der Natur ja auch gefuttert, teils auch Federn, Rattenschwänze ect. Nur hier ist für mich nicht ersichtlich was genau da drin ist und wieviel. Das kann ja rein theoretisch nur einen winzigen Fleischanteil enthalten und ansonsten eben Nebenerzeugnisse wie gemahlene Hufe, Füsse, Schnäbel ect. Da Hills auch nicht konkret aufschreibt was genau drin ist gehe ich davon aus dass es Nebenerzeugnisse von minderwertigerer Qualiät sind, denn wäre es anders würde die das sicherlich drauf schreiben. Die Futtermittelindustrie ist ja sonst auch immer sehr bemüht darum die Inhaltsangabe möglichst positiv scheinen zu lassen.

Mal zwei konkrete Fragen. Meinst du denn dass es nun besser ist wenn Pheobe mehr frisst oder ist es wichtiger dass sie das Lebermedikament bekommt? Es ist ein bisschen schade dass sich hier noch niemand geäussert hat (bzw.) konnte der selbst eine leberkranke Katze hat oder jemand der sich zumindest gut mit Nassfutter auskennt.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #10
ich kann ehrlich nicht sagen, was ich empfehlen würde.

zum einen besteht da eine krankheit, die nicht genau definiert ist. zum andern das nicht-futtern-wollen der katze. beides scheint wichtig. ich selbst könnte mich da nich festlegen und würde meinem Tierarzt vertrauen (der aber wirklich sehr gut ist)
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #11
Unsere Tierärztin ist in Ordnung, ich hatte bisher ausser in der Tierklinik in Greven wo meine Meerschweinchen behandelt wurden noch nicht eine mit der ich so zufrieden war und die Klinik ist leider zu weit weg, vor allem für regelmässige Besuche. Aber sie verkauft das Hills ja auch selbst und wenn sie mir nun davon abraten würde, könnte sie ja nicht eine Dose mehr davon verkaufen. Die Tierärztin zu wechseln geht halt leider gar nicht, da wir froh sind diese Ärztin nun gefunden zu haben, die anderen beiden hier im Ort taugen gar nichts (bei der einen war ich ganz zu Anfang mit Pheobe und die hat noch nicht einmal gesehen dass 3 Zähne hin waren). Ein großer Pluspunkt ist halt auch dass die Ärztin echt gut mit Katzen kann. Sie ist so lieb zu Pheobe dass diese völlig entspannt bei ihr ist. Wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt wo es zig Tierärzte zur Auswahl gibt muss man wohl leider immer irgendwo Abstriche machen.

Ich werd morgen nochmal bei der Ärztin anrufen und fragen ob es nun besser ist wenn Pheobe mehr frisst oder ob es wichtiger ist dass sie die Tablette nimmt.

Nur, so wie es gerade aussieht nimmt Pheobe mir die Entscheidung wohl leider ab. Ich hab ihr vor vielleicht 2 Stunden nochmals Futter mit gerade mal einer viertel Tablette Medikament hingestellt und sie rührt es nicht an. Ich lasse das heute noch stehen, aber morgen füttere ich dann wohl komplett ohne Medikament, denn sie hat heute vielleicht knapp 40% einer 100g Grau Dose gegessen und das weil ich ihr dieses OHNE Medikament gegeben habe. Das geht kann ja nicht ewig so weiter gehen...


Um das auch mal erwähnt zu haben. Nartürlich gibt es die Möglichkeit einer OP, bei der Lebergewebe entnommen wird um dann bestimmen zu können was genau Pheobe hat. Leider ist diese OP aber sehr risikoreich und wir möchten dieses Riskiko nur eingehen wenn es nicht anders geht. Wir würden diese OP machen wenn sie z.B. von heute auf morgen wieder komplett das fressen einstellen würde, aber nicht wenn sie auf dem Weg ist eine normale Katze zu werden.

Ein erneuter Ultraschall zur Kontrolle ist natürlich geplant. Nur wollten wir den eigentlich machen wenn wir mit der Medikamentengabe durch sind.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #12
puncto tierärzte ist das so ne sache. obwohl ich in münsters süden wohne, gibt es in der gesamten stadt nicht einen tierarzt, dem ich bedenkenlos vertraue. ich habe meinen Tierarzt in telgte sitzen. ich fahre zwar 30 km hin und zurück, aber es lohnt sich.

1. ist er wirklich wirklich gut
2. hat er "das" händchen für tiere
3. hält er null komma nichts von trockenfutter und zucker-getreide-patsche
4. ist er echt sehr sehr günstig.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #13
Telgte ist halt leider zu weit weg...

Folgendes bitte in fröhlichem Singsang durchlesen, damit es auch passend ironisch herüberkommt: Ich möchte mal fröhlich verkünden (<- Achtung, Ironie!) dass die Pheobe nicht nur beim ersten Mal, vom ersten behandelnden Tierarzt das FALSCHE Futter bekommen hat (Royal Canin Renal, Nierenfutter) sondern ebenfalls von einer anderen Tierärztin bei der ich ja war um Nachschub an Futter zu holen. Diese TÄ bestätigte mir ja die Vermutung dass der erste Tierarzt das falsch Futter gegeben hat. Und heute stelle ich fest dass sie EBENFALLS nicht das richtige Futter mit gab. Denn gestern habe ich zusammen mit meiner Mutter von unserer neuen Ärztin das Hills abgeholt, welches meine Mutter zuvor bestellt hat. Ich war gleich stutzig als ich die Dose geöffnet hab, das Zeug sieht noch fieser aus als das i/d. Es ist eine einzige, helle, matschige Pampe. Pheobe mag es nicht. Se rührt es nicht an. Und nun? Meine Mutter hat da eine ganze Palette von bestellt, wir haben nun hier 24 Dosen herumstehen welche die Katze nicht fressen wird.

Wie doof sind Tierarzt's eigentlich? Wie kann es sein dass mir eine Ärztin erklärt ich habe das falsche Futter bekommen und gibt dann anschliessend ebenfalls falsches heraus?
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #14
Glücklicherweise findet selbst meine Mutter das Leberfutter seltsam. Ich habe ihr mal die Zusammensetzung vorgelesen und da fragte sie was nun denn gut für die Leber daran ist. Tja, das konnte ich ihr allerdings auch nicht beantworten. Da Pheobe es sowieso nicht frisst bekommt sie nun wieder Grau Nassfutter. Zwar kein Diätfutter aber trotzdem habe ich ein besseres Gefühl dabei. Sie hat auch gestern über den Tag verteilt fast eine 200g Dose gefressen, das ist Rekord, so viel hat sie noch nie gefuttert! Je länger sie das Grau bekommt desto lieber scheint sie es auch zu mögen, ich bin daher zuverlässig dass wir heute vielleicht sogar schon auf 200g kommen.

Mag vielleicht mal jemand, der ein bisschen mehr Ahnung hat was zu der Zusammensetzung von dem Hills l/d sagen?

ZUSAMMENSETZUNG
Schweineleber, Maiskleber, Reismehl, Nudeln, Pflanzenöl, Sojabohnenmehl, tiereische Fette,Volltrockenei, Fibrim® 1260, Proteinhydrolysat, Fischöl Dicalciumphosphat, Cellulose, Kaliumchlorid, L-Lysinhydrochlorid, Calciumsulphat, L-Arginin,Taurin, jodiertes Salz, Calciumcarbonat, DL-Methionin, L-Carnitin-Zusatz, Vitamine und Spurenelemente

Sojabohnenmehl, Nudeln, Reismehl, Maiskleber? Für mich als Halblaie klingt das einfach nicht gut. Korrigiert mich ruhig falls ihr das anders seht.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #15
der einzige "fleisch" anteil ist schweineleber? ja mein lieber scholli....
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #17
der einzige "fleisch" anteil ist schweineleber? ja mein lieber scholli....

Ich hab auch sparsam geschaut. Man kann doch nicht eine Katze über Wochen, Monate oder gar bis zum Lebensende jeden Tag nur mit Schweineleber ernähren, oder? Selbst wenn das Leberschonend sein sollte (was ich halt irgendwie nicht glauben kann) kriegt die Katze doch dann irgendwann andere Probleme denke ich mir.

Von dem Grau haben wir auf jeden Fall gestern eine 200g Dose geschafft, davon waren wir mit Hills weit, weit entfernt.

@Bine: Ehrlich gesagt trau ich mir barfen derzeit absolut nicht zu :oops:
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #18
wieso trauste dir das barfen nicht zu? hey, selbst ich habs geschnallt. das will manchmal echt was heißen ^^

und wenn du fragen hast, kannst du im db forum und hier auf jeden fall nachhaken.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #19
Tja, also ganz ehrlich fängt das schon bei null an, nämlich bei der Frage wo ich überhaupt das Fleisch herbekommen würde, da ich mich selbst vegetarisch ernähre weiss ich so etwas nicht. Die Zubereitung ist da halt auch so eine Sache, da habe ich Hemmungen, ich find es schon recht unangenehm rohes Putenfleisch zu schneiden. Das supplementieren... das macht mir auch Angst. Nun kommt eine Futterumstellung erst einmal sowieso nicht in Frage. Pheobe muss erstmal ihren Durchfall los werden und ich hoffe das pendelt sich jetzt ein wenn sie ein paar Tage lang jeden Tag Grau bekommt und ich bin auch erstmal mehr als froh wenn wir bei einer Menge angelangt sind die normal ist.

Wobei ich mir da auch unsicher bin. Weiss jemand wieviel sie von Grau so zu sich nehmen soll? Auf der Dose selbst steht für eine 3-5kg Katze etwa 200g täglich. Bei Zooplus ist die Menge mit 210-400gr. angegeben, das ist ja schon ein gewaltiger Unterschied und nach dieser Angabe muss man ja davon ausgehen dass die 100gr. die sie gestern wohl geschafft hat noch viel zu wenig ist.
 
  • Ernährung einer Leberkranken Katze, brauche dringend Hilfe! Beitrag #20
ich lasse meine katzen generell futtern, so viel sie mögen. wenn sie zu moppelig werden, gibts mal mehr fett ins futter und ein wenig bewegung. geschadet hats noch keiner miez.


du kannst ja bei null anfangen. hab ich auch.

fleisch bestelle ich im internet, das ist da schon vorgeschnitten und muss nur noch 1 mal geteilt werden.

bei den supplementen hilft mir der kalki (bin echt rechenfaul)
 
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