Ärger mit dem Untermieter

Diskutiere Ärger mit dem Untermieter im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; leider sind immer mehr Tierhalter der Meinung " MEINE Tiere muss JEDER mögen" und wenn die Tiere verjagt werden, oder sich Nachbarn wirklich...
  • Ärger mit dem Untermieter Beitrag #21
leider sind immer mehr Tierhalter der Meinung " MEINE Tiere muss JEDER mögen" und wenn die Tiere verjagt werden, oder sich Nachbarn wirklich massiv aufregen dann sind es die BÖSEN Nachbarn. Es ist einfacher die Schuld des Nachbarschaftsstreits bei anderen zu suchen als bei sich selbst (Entschuldigungen fallen auch immer schwerer)
 
  • Ärger mit dem Untermieter Beitrag #22
leider sind immer mehr Tierhalter der Meinung " MEINE Tiere muss JEDER mögen" und wenn die Tiere verjagt werden, oder sich Nachbarn wirklich massiv aufregen dann sind es die BÖSEN Nachbarn. Es ist einfacher die Schuld des Nachbarschaftsstreits bei anderen zu suchen als bei sich selbst (Entschuldigungen fallen auch immer schwerer)


Nö, sagt doch gar keiner.
Aber wenn ein Tierhalter auf einen Nachbarn zugeht, wenn es irgenwelche Probleme gibt, und der geht auf nichts ein und rennt zum Anwalt, dann ist das ok oder wie?
 
  • Ärger mit dem Untermieter Beitrag #23
Irgendwie muss ich Tomas zustimmen.....Es mag nunmal nicht jeder tiere,das ist hier auch nicht anders....Ich würde auch sauer werden wenn mir ein kater in die wäsche pinkteln würde,aber das wagt sich keiner durch meinen hund...Ok würde nun nicht zu solchen maßnahmen greifen...Und nur weil mein kater freigänger wäre endbindet mich es nicht von meiner pflicht die ich habe


So unter dem motto der läuft frei draaussen rum hab ich nix mit zutun..versteht mich bitte nicht falsch jetzt,aber es kann ja nicht sein das die wäsche vollgepieselt wird und keiner hat was mit zutun und kater pipi riecht nunmal nicht nach rosenduft

das mit den aufeinander zu ist ja ok,nur warum muss ich mich als geschädigter wie im knast fühlen durch das netz???
 
  • Ärger mit dem Untermieter Beitrag #24
Vielleicht nochmal den Ausgangsbeitrag lesen.

Hallo!


Wir haben folgendes Problem - unser Mitmieter, der eine Kellerwohnung hat, behauptet eine unserer Katzen wäre auf seine Terasse gesprungen und hätte dort seine Wäsche vollgepinkelt,was unserer ansicht nach völliger Quatsch ist.Es handelt sich dabei auch nur um eine Vermutung da er sie nicht gesehen hat.Er hat einen Rechtsanwalt beauftragt und der hat uns geschrieben wir sollen bis zu 27.04.Vorkehrungen treffen dass die Katzen nicht mehr auf seinen Balkon springen.Er hat nach dem Vorfall Glasscherben (!!)auf die Brüstung seiner Terasse gelegt! Seitdem war auch keine mehr unten.
Kann der uns verbieten unsere Katzen rauszulassen?Die sind 12 Stunden am Tag draußen und überwiegend gar nicht hier um unser Haus!
Wir wissen nicht mehr weiter.Wir haben ihm bereits Sprays,ein Netz angeboten - er lehnt alles ab!

Bisher ein einmaliger Vorfall - und ob es tatsächlich die Katzen der TE waren, ist nichtmal klar.
TE bietet an, nach einer Lösung zu suchen. (Es muss ja kein Netz sein)
Nachbar beauftragt Anwalt, läßt Frist setzen und legt Scherben auf die Balkonbrüstung.

Ich sehe den Mitmieter nach dem bisherigen Ablauf der Ereignisse hier nicht unbedingt im Recht - aber vielleicht haben wir ein unterschiedliches Empfinden von normalem nachbarschaftlichem Umgang.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ärger mit dem Untermieter Beitrag #25
Weil jede Menge Streithanseln und Korinthenkacker mit solchen Nichtigkeiten die Gerichte behelligen.

Wovon ja auch wieder nicht gerade wenig Menschen leben, sprich - ihr Geld genau DAMIT verdienen.


Man kann ruhig das volle "Sozialpaket" in Anspruch nehmen wurde oben gesagt...

Meine Aussage oben war wie folgt "wer das so hinnehmen kann, als Empfänger, der hat auch keine Skrupel das ganze Paket in vollen Zügen auszunutzen."
Das es jeder mal ruhigen Gewissens auskosten soll, hat ja niemand behauptet.

Ist hier EIN EINZIGER, der in solchem Fall auf eigene Kosten sofort einen Rechtsanwalt beauftragt hätte? Kostet normal rund 200 € sowas würde ich schätzen. Ich denke mal, eher nein.

Hier sowieso nicht, denn wir befinden uns hier in einem Katzenforum in dem die meisten Mitglieder sogar sehr tolerant Schäden an Einrichtung und Inventar Ihrer Wohnung akzeptieren und noch einiges mehr "hinnehmen" (was für "Tiernichtliebhaber" teils wirklich unvorstellbar ist) nur Ihrer geliebten Katzen wegen.

Wenn es da nicht viel zu viele gäbe, die bequem im sozialen Netz liegen und dies nicht müßten, stünden für die wirklich Bedürftigen - und damit auch für viele Kinder - wesentlich mehr Mittel zur Verfügung. Auch da mal drüber nachdenken.

Alles in allem soll das ja nun keine Grundsatz-Diskussion über Sozialhilfe-Empfänger werden, aber wiedermal - das zitierte hat hier niemand anders dagestellt. NIEMAND hat behauptet, das faulen Leuten der Unterhalt auf Steuerzahlerkosten bezahlt werden solle und es Ihnen zustände.
Du holst m.M.n. viel viel zuweit aus.

Der Vermieter hat offenbar Tierhaltung erlaubt. Einen Beweis wegen der Wäsche hat er nicht, nur eine Vermutung.

Die in der Regel reicht um dem TE mächtig Dampf zu machen. Eine schriftliche Erlaubnis zur Haltung bestimmter Haustiere (v.a. Katzen) liegt nicht vor und ist somit - aus Sicht des Mieters - nie erteilt worden, falls Ihn jemand fragen würde.

Es müßte ja auch kein Katzennetz um den Balkon sein. Es gäbe vermutlich auch andere Lösungen - z.b. vielleicht eine Elektronetz aussenrum oder wie auch immer. Wo ein Wille ist, wäre auch ein für beide Seiten akzeptabler Weg.

Jede Lösung (die mir einfällt) würde damit enden, das der Nachbar sich irgendwie einschränken muss (sei es mit Netz, Elektrozaun oder sonst was) - die meisten Fernhaltesprays haben zumindest bei meinen Katzen nie Wirkung gezeigt und wie schon gesagt, würde ich persönlich das nicht einsehen, meinen Balkon Katzensicher zu machen weil der Nachbar 'n Problem mit seinen Katzen hat.

Schlussendlich würde ich auch mal gucken, ob er nicht hin und wieder in Arbeitsklamotten aus dem Haus zur Schwarzarbeit geht. Und wenn ja, mal anschauen, wohin er denn da geht :mrgreen:

Womit der TE dann keinen Deut besser wäre als der Nachbar, den du hier so dermaßen verurteilst.


Wer das ganze vor Gericht gewinnen würde (Nachbar wird Probleme mit der Beweispflicht haben und falls Beweise da sind, ist der TE ja dann eindeutig "schuldig") kann man so oder so schlecht sagen, dennoch reicht es meist schon das sich der Vermieter einschaltet, denn die haben wenig Lust auf sowas und da ja keine schriftliche Genehmigung vorliegt hat der TE in dem Fall dann die schlechteren Karten.

Schön fände ich, wenn sich der TE mal melden würde, was es denn nun neues gibt... :)

Viele Grüße,
Susanne
 
  • Ärger mit dem Untermieter Beitrag #26
Ich würde zusehen, das der TE ein Schriftstück erhält worin die Katzen erlaubt sind, damit würde man zumindest dieses Problem vom Tisch räumen.

Wenn der Nachbar nicht weiter mit sich reden lässt, würde ich ihn erstmal machen lassen (Gericht/Anwalt). Denn hier muss er beweisen das es die Katzen des TEs sind.

Dann würde ich weiter sehen. Allerdings sollte mann vieleicht Fotos vom Scherben-Balkon machen, nur für den Fall der Fälle, das die Katzen wirklich sich verletzten, ich weiß nicht ob dies unbedingt Sinn macht, aber ich fühle mich damit immer besser.

Ich finde es echt krank das ein Nachbar gleich Glasscherben zum Einsatz bringt. Wenn er sich den Balkon schon so verschandelt, wird Ihn ein netz wohl kaum stöhren.

Aber wie gesagt, es ist ja noch nichtmal bewiesen das es die Katzen vom TE waren und bis es bewiesen ist (wenn es soweit kommt) würde ich mir keinen Kopf darüber machen.
 
  • Ärger mit dem Untermieter Beitrag #27
Alles in allem soll das ja nun keine Grundsatz-Diskussion über Sozialhilfe-Empfänger werden, aber wiedermal - das zitierte hat hier niemand anders dagestellt. NIEMAND hat behauptet, das faulen Leuten der Unterhalt auf Steuerzahlerkosten bezahlt werden solle und es Ihnen zustände.
Du holst m.M.n. viel viel zuweit aus.

...
Jede Lösung (die mir einfällt) würde damit enden, das der Nachbar sich irgendwie einschränken muss (sei es mit Netz, Elektrozaun oder sonst was) - die meisten Fernhaltesprays haben zumindest bei meinen Katzen nie Wirkung gezeigt und wie schon gesagt, würde ich persönlich das nicht einsehen, meinen Balkon Katzensicher zu machen weil der Nachbar 'n Problem mit seinen Katzen hat.

Wer das ganze vor Gericht gewinnen würde (Nachbar wird Probleme mit der Beweispflicht haben und falls Beweise da sind, ist der TE ja dann eindeutig "schuldig") kann man so oder so schlecht sagen, dennoch reicht es meist schon das sich der Vermieter einschaltet, denn die haben wenig Lust auf sowas und da ja keine schriftliche Genehmigung vorliegt hat der TE in dem Fall dann die schlechteren Karten.

Schön fände ich, wenn sich der TE mal melden würde, was es denn nun neues gibt... :)

Viele Grüße,
Susanne


1. Eine Grundsatzdiskussion sollte es auch sicher nicht werden. Aber hier wurde ja die Meinung vertreten, dass jemand anwaltlichen Rat ruhig in Anspruch nehmen kann, wenn er ihn gratis bekommt. Aus diesem Grunde wies ich darauf hin, dass das Geld, was an solchen Stellen für (überflüssige) rechtliche Beratungen eingesetzt wird, an anderer Stelle sicher besser ausgegeben wäre.


2. Es wäre sicher hilfreich, wenn die TE eine schriftliche Genehmigung vom Vermieter hätte oder noch erlangen könnte. Aber nichts desto trotz kann man zumindest davon ausgehen, dass es konkludent mündlich genehmigt wurde, da der Vermieter nichts gegen die Katzenhaltung sagte. Vermutlich wurde ja über die Katzen und deren Haltung sogar ausdrücklich gesprochen und diese vom Vermieter abgesegnet. Mündliche Verträge sind nicht weniger wirksam als schriftliche.

3. Ich denke z.B. ein Elektrodraht aussen am Balkon würde den Mitmieter wohl kaum großartig einschränken und wäre zumutbar.

4. Warum wäre der TE keinen Deut besser, wenn er beobachtet, ob der Mitmieter in der Schattenwirtschaft tätig ist? Das wäre eine Straftat und Sozialbetrug. Es gibt im übrigen Schätzungen, dass mindestens 25 % der Leistungebezieher (bei Männern eher mehr) nebenbei schwarz arbeiten. Ist also nicht abwegig.
Wenn ich in der Situation der TE wäre und könnte solche Kenntnisse erlangen, wüßte ich diese aber geschickt im Sinne meiner Tiere und zum Schutz der Allgemeinheit einzusetzen.

5. Es wäre in der Tat schön, mal zu hören, wie der Sachstand dort ist.


Gruß

arcalis
 
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