Habe eine Kurzgeschichte über meine Katze geschrieben..

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Blacky 70

Blacky 70

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BLACKY’S TAGEBUCH
(c)Therese Kalbermatten 2011


Also ich bin Blacky, heute komm ich 3 Jahre alt. Ich möchte euch die Geschichte von mir erzählen.
Ich bin, wie mein Name schon sagt von schwarzer Farbe, ausser meine Narben, da ist mein schönes Fell leider weiss geworden. Ich leide an einer sogenannten Leckomatitis daher ist mein Bauch nackt.
Meine Rasse ist unbekannt.

Ich wurde irgendwo in Europa als Strassenkatze geboren. Meine Mutter versuchte mich und meine 3 Geschwister genug zu ernähren aber sie bekam zu wenig Futter. Ich musste zusehn, wie meine Geschwister starben. Meine Mutter war eines Tages auch plötzlich weg. Ich miaute und rufte nach ihr aber es blieb still, vor Erschöpfung schlief ich hungrig ein.

Da sass ich nun alleine in einer Höhle, ich wusste ich musste hier raus. Mutig tabste ich aus der Höhle, zum ersten Mal sah ich einen Sonnenaufgang. Meine kleinen Augen sahen dieses Wunder voller Erstaunen und Ehrfurcht an. Doch ich hatte Hunger, verzweifelt suchte ich nach meiner Mutter und versuchte an fremden Katzen Milch zu bekommen. Aber alle bissen mich weg.

Als die Sonne unterging, war ich zu müde. Ich liess mich auf den weichen Strand nieder und war bereit zu sterben. Doch was kamen da für grosse Monster, doch ich war zu müde, um zu flüchten. Doch das Monster bückte sich nahm mich in den Arm, sie brachte mich zu einem Tierarzt. Dieser pickte mich, dafür biss ich ihn in den Finger. Dann versuchte er mir so ein Gummiding in den Mund, zu schieben. Ich hatte Angst und versuchte ihn zu kratzen aber dann kam da so etwas wie die Milch meiner Mutter raus und ich begann gierig, zu trinken.

Die Familie, wo mich gefunden hatte, wohnte im Wallis, das war in der Schweiz. Sie nahmen mich im Flugzeug mit, ich schlief die ganze Zeit. In Zürich legten sie mich in ihr fahrendes Ungeheuer und mir wurde schon bald schlecht. Das grosse Monster packte mich am Genick und schüttelte mich, dabei rief er immer böse Katze, böse Katze. Nach einer Weile liess er mich los und schmiss mich in den dunklen Kofferraum. Das kleine Monster das mich gefunden hatte weinte, doch das war dem grossen Monster egal.

Dann kamen wir endlich in meinem neuen Zuhause an, meine Blase drückte, doch keiner kümmerte sich um mich. Sie liessen mich einfach in ihre Wohnung und begannen ihre viereckigen Dinger auszupacken. Ich konnte nicht mehr, meine Blase lief aus. Und schon wieder packte mich dieses Monster und schüttelte mich. Ich lernte mit der Zeit, dass sie Menschen waren. Die Tochter und die Frau waren lieb zu mir aber der Mann, lies seine Wut an mir aus, wenn er alleine war. Also lernte ich ihm auszufliehen, doch ein Glück gab es, in der Nachbarschaft war so ein süsser Kater. Ich begann von zu Hause auszureissen und genoss die Zeit frei zu sein. Der Kater, sein Name war Felix nahm mich immer auf seine Streifzüge mit. Wir verbrachten viele Mondnächte liebend zusammen, ich wusste ja nicht, dass ich so Jung tragend werden könnte, ich hatte ja niemand der mir das erklärte.

Ich war tragend, als das die Familie merkte, war es schon zu spät, der Arzt meinte ich sollte so in zwei Wochen werfen. Die Kleine freute sich auf meine Jungen aber der Vater klickte aus. Er schlug mich, mein Rücken tat total weh, danach schmiss er mich in einen Sack und warf mich in die Rohne , in der Hoffnung ich ersäufe. Doch ich wurde von einem älteren Ehepaar gerettet. Nur dieses Pärchen hatte wenig Ahnung, was ich brauchte. Zum Glück bekam ich meine Jungen problemlos, ich hatte eine Riesenangst doch die Frau streichelte mich beruhigend, das tat gut. Ich hatte Freude an meinen Babys und versuchte ihnen, trotz meines Alters eine gute Mutter zu sein.

Ich lernte sie alles, was Katzen wissen sollten. Trotzdem, dass ich immer normales Futter bekam, wurde ich länger wie magerer, meine Babys saugten mich aus. Ich war froh und traurig als sie eines nach dem anderen WEG waren. Doch dann versuchten sie mich zu verkaufen. Sie hatten keine Zeit mehr für eine Katze wie mich. Also landetet ich beim Tierarzt. Dieser weigerte mich ,zu töten. Er pickte mich und plötzlich wurde mir schwarz vor Augen. Als ich erwachte, war ich in einem weichen Korb in einem Käfig. Hier blieb ich dann, bis ich ein wenig kräftiger war.

Sobald ich wieder Kräftiger war, rief der Tierarzt bei meiner jetztigen Meisterin an. Wie ich später erfuhr, war sie kein Katzenmensch, sondern ein Hundemensch. Doch als sie mich sah, hat ihr Herz klick gemacht. Aber ich hatte Angst als sich ihre Hand mir näherte biss ich zu, doch anstatt Schläge lachte sie nur und meinte ich hätte Charakter das gefiele ihr. Sie nahm mich mit in mein neues Zuhause.

In der ersten Zeit war ich bissig und kratzte sie immer wieder aber mein neues Frauchen lachte nur darüber und nannte mich liebevoll ihre kleine Pantherin. Mit der Zeit entdeckte ich das Es mir hier gut ging. Ich hatte zum ersten Mal mein kleines Paradies. Leider sind da noch andre Katzen, die waren über den Neuzugang nicht begeistert aber ich bin eine Pantherin, nehmt euch in acht. Ich erkämpfte mir mein eigenes Revier. Mein Frauchen hatte eine riesen Geduld mit mir, so langsam fing ich an ihr, zu vertrauen. Ich erlaubte ihr mich für eine Minute zu streicheln aber wehe sie wollte mich auf ihren Schoss nehmen, dann biss ich zu.

Ich bin eine wilde stolze Pantherin und mein Frauchen lernte bald, wie ich es wollte. Ich beschloss als Dank mich auf ihr Bett, zu legen. Ich gebs ungern zu aber diese Nähe geniesse ich doch. Ich hab zwar eine Verletzung am Rücken und ab und zu hab ich Asthma, dann werde ich wieder vom Tierarzt gepikst aber dafür bekomme ich so eine leckere Paste. Ich hab mein Frauchen gelernt, das ich zuerst die Paste bekomme, bevor sie sich waschen kann. Sonst beisse ich sie in den Zeh und miaue solange, bis sie nachgibt. Na bin ich nicht eine schlaue Katze?

Nur an eines kann ich mich nicht gewöhnen, an das weisse kalte Zeug das manchmal vom Himmel fällt..brr ist das kalt aber mein Frauchen weiss das und holt mich immer nach einer Stunde heim in mein kleines Schloss … wer weiss vielleicht lasse ich mich doch ab und zu streicheln aber nur ab und zu, will ja nicht meinen Ruf verlieren. Und mein Frauchen gehört mir, sonst greif ich an und werde zur Pantherin … das weiss jetzt hier schon jeder Hund und jede Ringkuh..


So das war meine Geschichte, ich bin froh das Sie doch noch ein Happy -end hat. Von einer Strassenkatze zu einer Königin mit Dienerin und eigenem Reich … nicht schlecht.
Und das schöne ist ist, sie nimmt so wie ich bin ....
 
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