Hallo,
also ich habe da so meine Erfahrungen. Wir hatten ja auch immer Hunde, und weil die Katzen eingesperrt waren - Wohnungskatzen - haben wir sie mit zum Spazierengehen genommen an der Leine. Die Katze hat sich nichts mehr daraus gemacht, der Kater wollte gerne weiterhin raus. Allerdings gab es halt das Ritual, erst ins Auto, mit dem Auto in den Wald, so dass Freiheit und Wohnung nicht direkt durch die Glasscheibe getrennt waren - er wollte trotzdem raus... (wir haben das angefangen, um das Autofahren positiv zu besetzen - sehr erfolgreich, unser Kater hat Autofahren bis zum Ende seiner Tage geliebt).
Mit meinem aktuellen Kater bin ich auch an der Leine raus in den Garten (ich traue ihm und seiner Treue noch nicht so ganz, und da er herzkrank ist, wird das bei ihm nichts mit Freigänger, so weh es mir tut). Nun sitzt er häufig an der Balkontür und wird ganz wild und unleidlich, wenn ich nicht mit ihm rausgehe bzw. noch unleidlicher, wenn er draußen war, aber seiner Meinung der Ausgang nicht lange genug / nicht weit genug gegangen ist (haha, ich arbeite und mag keinen ganzen Feierabend hungrig, durstig und verfroren bis in die tiefste Nacht im Freien und im Gestrüpp verbringen). Und die Leine stört ihn auch, damit kann man ja keine Vögel fangen.
Also, ehrlich gesagt: Solange dein Kater in der Wohnung zufrieden ist und nicht schon sehnsüchtig aus dem Fenster stiert, würde ich es nicht machen - er leidet mehr, wenn er weiß, dass es das Draußen gibt und nicht frei draußen sein darf. Und wenn, dann wirklich mit vollkommenen Platzwechsel (besuch mit ihm doch deinen Vater!). Hast du keine Möglichkeit, ihm zumindest beaufsichtigt Freigang zu gewähren?
Wünsche dir viel Glück!