Hallo, bin ganz neu hier und hatte soweit ich das sehen konnte noch keinen ähnlichen Beitrag gefunden.
Es geht um unseren Piet, Kater, 3 Jahre alt kastriert, reine Wohnungskatze.
Vor 2 , 3 Wochen ging es ihm nicht so gut, weniger gefressen, lag nur rum und kaum aufs Klo gegangen, bzw. nur gepinkelt. Das schaute ich mir zwei Tage lang an, dann gab ich ihm etwas Lactulose, so 2ml, vlt auch noch weniger. Das hatte ein Tierarzt meinen Eltern bei ihrer Katze empfohlen als diese mal eine Verstopfung hatte. Das wirkte auch, er ging aufs Klo, machte ordentliche Häufchen und danach war auch alles wieder okay. Wurde wieder normal gefressen, gespielt usw. Dann war auch 2-3 Wochen Ruhe, bzw. alles wie immer bis es am Mi wieder losging, nur etwas anders diesmal. Er lag nur noch rum, frass erst weniger, seit Do Abend dann garnichts mehr und trinken wollte er auch garnichts. Hab auch alles versucht, nicht mal die tollsten und ungesündesten Leckerchen nahm er. Durchfall hatte er auch, aber net so, dass er ständig zum Klo rannte, sondern ab und an halt und dann machte er auch nur winzige Durchfallhäufchen. Freitag morgen fand ich in einem dann so einen Schleimfaden mit Blut dran. Also los zum Tierarzt. Die meinte er sei ausgetrocknet, ist ja klar wenn man nicht trinken mag und hängte ihn an eine Infusion und gab ihn eine Spritze mit einem Apetittanregendem Mittel und sagte ich solle mich am Sa nochma melden obs besser geworden sei.
Dachte aufgrund der Austrockung an ein Nieren oder Zuckerproblem, nahm Blut ab und machte ihre Teste. Dabei kam nur heraus, dass Nieren und andere Organe in Ordnung seien, kein Zuckerproblem, nur die Austrocknung sähe man deutlich. Ich habe leider vergessen wie dieser Wert hieß. Also zurück nach Hause
Aber Pustekuchen, es wurde noch viel viel schlimmer. Als wir wiederkamen legte er sich vor den Kleiderschrank, sah auch erstma nur etwas geschafft aus, also erstma Wasser & bissel Trockenfutter hingestellt und in Ruhe gelassen. Soweit so gut. Dann gings aber damit weiter, dass er sich garnicht mehr bewegte und bis zum Sa morgen auch nur ein winziges pipi"häufchen" gemacht hat und die ganze Nacht erst knurrend auf nem Kissen im Bett und nachher dann irgendwann unterm Bett lag. Also am Samstagmorgen nochma sofort zum Tierarzt. Diese gab ihm dieses mal ein Antibiotikaspritze, etwas Apetittanregendes und sagte sie schicke das Blut nu weg, da es nur FIP, FIV oder Leukose nun seien könnte. .... Da war ich natürlich erstmal fix und fertig, vor Jahren hatten wir schonmal eine Katze daran verloren und da wir noch eine zweite haben, bedeutet diese Diagnose ja auch für diese das Todesurteil. Die Tierarzt gab mir die Katze wieder mit nach Hause, sagte ich solle bis Dienstag warte, da kämen dann die Ergebnisse und dann sähen wir weiter. Das passte mir schon nicht.
Also warn wir ne Std zuhause, ich hatte mit meiner Mutter telefoniert und kam zu dem Schluss, dass wir sie doch nochmal in einer Tierklinik vorstellen. Musste allerdings noch 2 Std warten, da mein Freund mit dem Auto auf der Arbeit war und wir von Bochum bis nach Duisburg fahren mussten, das wollte ich ihm mit der Bahn nicht zumuten. In den zwei Stunden wurde das Knurren immer lauter und ununterbrochen, ob nun jemand im Zimmer war oder nicht. Zudem kam noch ein lautes Fauchen und manchmal sogar spucken hinzu wenn man sich Piet nähern wollte. War bei uns und unsererm andern Kater das gleiche Spiel. Also ab zur Tierklinik. Nach eineinhalb Stunden warten kamen wir auch dran, die dortige Tierarzt fragte erstmal, also erzählte ich. Sie war aber nicht sehr beunruhigt über den Zustand, bei dem HausTA hatte ich schon son mulmiges Gefühl.. Aber diese hier fragte erstmal endlos. Erzählte ihr von den Bluttests und das Organe okay seien. Diese schaute mich irgendwann wie ein Auto an und fragte warum der HausTA denn nichtmal ein Röntgenbild oder Ultraschall gemacht hatte. Tja keine Ahnung.. Wurde dann dort gemacht, kein Fremdkörper, aber Blase ziemlich voll und der Darm auch. Um mehr zu sehen war das Bild wohl zu schlecht, da Piet ja nun auch nur noch völlig aggressiv fauchend war. Dann wurd ein Test gemacht ob er denn überhaupt Pinkeln kann, klappte auf Druck der Blase auch. Sie sprach dann noch das Thema Toxoplasmose an, was wohl seine Aggresive Haltung erklären könnte bzw. ging sie ganz allgemein auf das Thema Neurologische "Dinge" ein. Sie sagte mir dann, dass Piet natürlich dableiben müsste, es unverantwortlich gewesen sei mir die Katze wieder mit nach Hause zugeben und das sie noch ein paar Tests machen wollen. Unter anderem einen mit einem Kontrastmittel für den Darm ob dieser denn auch wirklich okay sei.
Alles klar, soll mich Montag melden, wenn was sei würden die anrufen..
Soo das war die Vorgeschichte. Wie man sich denken kann, sitze ich hier wie auf heißen Kohlen, habe Angst dass das Telefon klingelt.. Und nun mein Problem. Rufen die nur an wenns zuende geht, oder auch wenn sie was gefunden haben bzw. nichts gefunden haben oder muss ich wirklich bis morgen 13h warten um irgendetwas in Erfahrung zu bringen? Heißt dass nun für mich, dass es Piet vielleicht sogar schon besser geht weil sie sich nicht melden? Ach ja, die Tierarzt in der Klinik sagte zu mir, als ich sie fragte ob das für sie nach FIP oder Leukose ausschaut: "Neee ganz und garnicht, aber warten wir die Tests ab"... Ich weiß wie ein FIPkrankes Tier zugrunde geht, und da er nichtmal Fieber hat, keinen aufgeblähten Bauch, keine Entzündungen in Mund und Augen, geschweige denn dass er aus dem Po blutet (bis auf den einen Schleimfaden) würde ich das nicht glauben können.. Aber bin ja kein Tierarzt.
Ich wollte mir einfach mal Luft machen, da ich große Angst um meine Maus habe und mein Freund blöderweise immer nur sagt ich solle warten.. Ja is ja auch eigentlich richtig..
Vielleicht kennt hier jemand ja auch ähnliche Symptome oder kann mir Erfahrungen mit FIP,FIV,Leukose oder Toxoplasmose geben..
Danke schonmal, dass alles aufzuschreiben tat mir schonmal richtig gut.
Liebe Grüße Isabel